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2. Dezember 2018

- Bund kürzte Budgets: Schule hat kein Geld für Papierhandtücher - Bürgermeister Nagl „verbrauchte“ 22 Stadträte - Rampe für mehr Barrierefreiheit in Graz - Mehr Platz für Begegnung: Erster Schritt zur Gries-Umgestaltung - Univiertel-Legenden sperren Lokal bei der FH Joanneum auf - Neue Grünfläche für den Bezirk Jakomini - Heimwegtelefon jetzt auch für Jugendliche - Mutter kämpft für ihren behinderten Sohn

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8 graz www.grazer.at 2. DEZEMBER 2018 Über das Caritas-Kältetelefon Hilfe für Obdachlose holen TIM ERTL/CARITAS Kältetelefon ist wieder aktiv ■■ Gestern hat das Caritas- Kältetelefon für Graz wieder seinen Betrieb aufgenommen – denn niemand soll im Winter nachts frieren müssen. Nimmt man wahr, dass ein Mensch in Graz im Freien übernachtet, kann man über die Nummer 0 676/88 01 511 Hilfe holen. Das Team der Caritas klärt dann ab, welche Hilfe nötig ist, und nimmt Kontakt zu dem Obdachlosen auf. Dieses Angebot ergänzt die Winternothilfe und wird bis März 2019 aktiv sein. Eine Rampe für mehr Barrierefreiheit Premiere für die Rampe (v. l.): Behindertenbeauftragter W. Palle, W. Techt (bfi), S. Schimmler (Sozialamt), T. Marka (auf der Rampe), Stadtrat K. Hohensinner, Linzbichler-Chef P. Linzbichler, R. Konegger (Verein Selbstbestimmt Leben) STADT GRAZ/FISCHER NEU. Mit der „Rampe Graz“ will die Stadt barrierefreie Zugänge zu Geschäftslokalen schaffen. Die Alu-Rampe gibt’s für Betriebe kostenlos. Auszeit: Gezeigt wird „Alice hinter den Spiegeln“. FOTO-MEISTER.AT Geschenk: Freier Tag für Eltern ■■ Der Grazer ÖAAB rund um Familienstadtrat Kurt Hohensinner schenkt auch heuer wieder den Grazer Eltern in der stressigen Vorweihnachtszeit einen freien Tag und Kindern Unterhaltung. Für Freitag, den 7. Dezember, um 16 Uhr, gibt es 50 Karten für die Vorstellung „Alice hinter den Spiegeln“ im Next Liberty. Ab morgen kann man sich die Karten unter Tel. 0 664/889 638 31 sichern. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Viele Geschäftslokale in Graz sind nach wie vor nicht barrierefrei erreichbar – vor allem in der historischen Altstadt sind Umbauten manchmal schwierig bzw. kostspielig. Rechtzeitig zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am morgigen Montag will nun die Stadt Graz mit der „Rampe Graz“ – einer mobil einsetzbaren Rampe für den Ein- bzw. Ausgangsbereich von Gebäuden – (fast) überall Barrierefreiheit möglich machen. Die Idee dazu stammt von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, umgesetzt wurde dieses Projekt gemeinsam mit dem städtischen Sozialamt und dem bfi. Zielgruppe für die „Rampe Graz“ sind Grazer Unternehmen, die bisher noch keinen barrierefreien Zugang haben und bei denen ein Umbau nur schwer möglich ist. Betriebe bekommen die Rampe von der Stadt gratis zur Verfügung gestellt – Unternehmen, die daran Interesse haben, können sich per E-Mail unter stadtrat.hohensinner@stadt. graz.at melden. Mit der „Rampe Graz“ will die Stadt gleich mehrere positive Effekte erzielen. Neben den Zugängen, die nunmehr barrierefrei gemacht werden können, hat die „Rampe Graz“ auch noch einen anderen Zweck: Denn die Rampe wird vom bfi und einem Beschäftigungsprojekt produziert, das zum Ziel hat, Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bisher wurden 25 Stück hergestellt. Zwei Modelle Die „Rampe Graz“ gibt es in zwei Varianten: Das kleinere Modell hat eine Länge von 1,4 Metern und ist für eine Stufe im Ein- gangsbereich geeignet. Das größere Modell kann bei einer Länge von 2,5 Metern auch zwei Stufen überbrücken. Die Rampen bestehen aus leichtem Aluminium, haben eine rutschsichere Oberfläche, sind wetterfest und leicht zu transportieren und haben eine Tragkraft von 250 Kilo. Von den Rampen sollen nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch ältere Menschen mit Gehhilfen und Familien mit Kinderwägen profitieren. Die Stadt Graz habe in den vergangenen Jahren bereits viel in Sachen Barrierefreiheit getan, betont Stadtrat Hohensinner: „Es gibt aber noch immer Bereiche, in denen nach wie vor Barrieren vorhanden sind. Mit der ‚Rampe Graz‘ wollen wir hier ansetzen und die Erreichbarkeit von Geschäftslokalen verbessern. Damit setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Barrierefreiheit in unserer Stadt.“

2021