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2. Dezember 2018

- Bund kürzte Budgets: Schule hat kein Geld für Papierhandtücher - Bürgermeister Nagl „verbrauchte“ 22 Stadträte - Rampe für mehr Barrierefreiheit in Graz - Mehr Platz für Begegnung: Erster Schritt zur Gries-Umgestaltung - Univiertel-Legenden sperren Lokal bei der FH Joanneum auf - Neue Grünfläche für den Bezirk Jakomini - Heimwegtelefon jetzt auch für Jugendliche - Mutter kämpft für ihren behinderten Sohn

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viva redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10 36 Bei aller Digitalisierung bleiben die besten Gespräche analog.“ Eckart von Hirschhausen, deutscher Arzt und Komiker, der jetzt in Graz eine Vorlesung hielt, rät Ärzten, mit Patienten auf Augenhöhe zu kommunizieren. S. JÄNICKE www.grazer.at 2. DEZEMBER 2018 Wir machen zu wenige Pausen Pausen zu machen – bewusst zu atmen und zu entspannen – ist gerade in der Vorweihnachtszeit, wo es schon mal stressig werden kann, von besonderer Bedeutung. GETTY S E R V I C E Kurz und bündig Genussakademie Ab dem Schuljahr 2019/20 gibt es an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg eine neue dreijährige Schulform: die Tourismus- und Genussakademie. Sie bietet eine praxisorientierte Ausbildung nach der 8. Schulstufe, die Schwerpunkte liegen auf Regionalität, Genuss und steirischer Gastlichkeit. Von Jänner bis Juni 2019 bieten die Tourismusschulen dazu Infonachmittage an. Die Tourismus- und Genussakademie wurde jetzt vorgestellt. TS BAD gleichenberg Am „Black Friday“ strömten viele Kunden in den Murpark. MURPARK Gutes Geschäft Mit einer Kundenfrequenz, die „deutlich höher als an einem normalen Freitag“ war, ist der Murpark am „Black Friday“ (23. November) ins Weihnachtsgeschäft – die umsatzstärkste Zeit des Jahres – gestartet. Insgesamt rechnet Center-Managerin Edith Münzer „aufgrund der Hochkonjunktur und natürlich auch aufgrund unserer neuen Größe mit über 90 Geschäften mit einem sehr guten Weihnachtsgeschäft 2018“. Es zeichne sich bereits ab, dass der Trend zum Kauf von Geschenkgutscheinen heuer anhalte. Rosegger-Hommage Heuer gedenkt die Steiermark des 100. Todestages sowie des 175. Geburtstages von Peter Rosegger. Anlässlich dieser Jubiläen erinnert Intercoiffeur Mayer an den berühmten Dichter, Autor und Gesellschaftskritiker mit einer Hommage. „Gut sein heißt glücklich sein“, konstatierte Rosegger einst. Figaro Gerhard Mayer bringt die Liebe zu seiner steirischen Verortung ebenso kreativ zum Ausdruck und reflektiert seit vielen Jahrzehnten als Friseurweltmeister in Graz Trends aus der ganzen Welt und wird dabei von Sohn Andreas Mayer begleitet. Intercoiffeur Mayer erinnert an Heimatdichter P. Rosegger. intercoiffeur Mayer G. Winter (KPMG), Wirtschaftslandesrätin B. Eibinger-Miedl und FH- Professor M. Duque (v. l.) MELBINGER Digitalisierung ie wird ein Familienunter- (FU) zum digitalen Wnehmen Player? Ein Entwicklungsprojekt der FH Campus 02, das von FH- Professor Martin Duque geleitet sowie vom Land und dem Beratungsunternehmen KPMG unterstützt wird, hilft FU im Umgang mit der Digitalisierung. Ein Ergebnis des laufenden Projekt ist das Modell des „FU-Wandlers“, ein Werkzeug- und Methodenkoffer sowie die Begleitung mit bewährten betriebswirtschaftlichen Instrumenten, Leitfäden sowie individuellen Workshops.

2. DEZEMBER 2018 www.grazer.at viva 37 ➜ IN GETTY (2) Advent genießen Die Zeit vor Weihnachten ist mit ihren bunten Lichtern und warmen Gerüchen eine der schönsten im Jahr. Voll auskosten! Weihnachtsstress Lieber einen Gang runterschalten, dann erledigen sich die Einkäufe und Besuche auch mit mehr Gelassenheit. OUT ➜ BURNOUT. Gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit ist es wichtig, bewusste Pausen zu machen und zu entspannen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Ursprünglich war die Adventszeit eigentlich eine Wartezeit. Durch Termindruck und Einkaufswahn ist sie aber mehr und mehr zur stressigsten Zeit des Jahres geworden. Was noch zur Schulzeit ganz normal war, nämlich Pausen zu machen, haben wir im Berufsleben inzwischen verlernt. Pausen gelten oft als vergeudete Zeit. Dass man mit diesem Gedanken einem Trugschluss aufsitzt, davon ist Arbeitspsychologin Bettina Kubicek vom Institut für Psychologie der Uni Graz überzeugt. „Kurzpausen von fünf bis zehn Minuten steigern nachweislich die Arbeitsleistung und Motivation“, erklärt sie. „Bei kognitiv anspruchsvollen Tätigkeiten sollte alle zwei Stunden eine Kurzpause eingelegt werden!“ Und das hat nicht nur Vorteile für den Arbeitserfolg, sondern vor allem auch für die Gesundheit. Schließlich zählen in der Steiermark inzwischen 39.000 Berufstätige als Burnout-Betroffene, 16 Prozent gelten als gefährdet. In Summe gibt es deshalb pro Jahr rund 2,5 Millionen Krankenstandstage. Für etwa zwei Drittel aller gesundheitlichen Probleme ist ein hoher Stressfaktor mitverantwortlich! Bewusst atmen „Viele Menschen sind mit sich selbst nicht zufrieden und lassen sich kaum Luft zum Atmen, weil sie sich weiterentwickeln wollen“, so Gerti Krobath, Coach für Burnout-Prävention und Gesundheitsförderung sowie Leiterin der TSM-Gesundheitsoase in der Heiltherme Bad Waltersdorf. „Man sagt ja auch umgangssprachlich: Da bleibt einem die Luft weg. Steht man dauerhaft unter Stress, bekommt der Körper auch dauerhaft zu wenig Sauerstoff. Es braucht hier keine komplizierten Atemtechniken, man muss sich einfach nur bewusst auf das Atmen konzentrieren.“ Andere Tätigkeit Im Arbeitsalltag ist es außerdem wichtig, eine „Pausenkultur“ zu entwickeln. Expertin Kubicek rät da, sich Pausen als Termine einzutragen oder eine von vielen Apps oder Online-Tools zu verwenden, um nicht darauf zu vergessen. Führungskräfte können in Firmen außerdem Mindestpausenzeiten mit den Mitarbeitern definieren und darauf achten, dass diese auch eingehalten werden. Wichtig dabei: „Man sollte etwas anderes tun, als das, was man gewöhnlich tut – einen Pausenapfel im Stehen essen als Ausgleich zur Bildschirmarbeit, eine Runde Treppensteigen als Ausgleich zum Sitzen“, so Kubicek. Wochenende nutzen Richtig viel Energie aufladen kann man auch, wenn man sich am Wochenende Ruhe gönnt, als von einer Weihnachtsfeier zur nächsten zu rennen. Ein Spaziergang im Wald oder eine kleine Wanderung kann da Wunder wirken. Aber auch ein Thermenbesuch ist zu empfehlen. Ein Forscherteam rund um Christian Fazekas von der Med-Uni Graz fand 2017 heraus, dass Thermalwasser in Kombination mit Bewegung nachweislich Stress reduziert. Charity-Event für Odilien-Institut Paul Stajan lädt zur Charity-Veranstaltung in der Sackstraße. stajan ■■ Zur Charity-Veranstaltung zugunsten des Odilien-Institutes lädt Odilien-Testimonial Paul Stajan am 5. Dezember ab 17 Uhr in seine Boutique und Galerie in der Sackstraße 19 und 22. Bei dem Event werden unter dem Motto „Wir weben die Zukunft“ auch Stajan-Modelle, kombiniert mit handgewebten Stoffen aus der Odilien-Weberei, versteigert. Mit dem Erlös wird ein neuer Webstuhl für Menschen mit Sehbehinderung angeschafft.

2021