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2. Dezember 2018

- Bund kürzte Budgets: Schule hat kein Geld für Papierhandtücher - Bürgermeister Nagl „verbrauchte“ 22 Stadträte - Rampe für mehr Barrierefreiheit in Graz - Mehr Platz für Begegnung: Erster Schritt zur Gries-Umgestaltung - Univiertel-Legenden sperren Lokal bei der FH Joanneum auf - Neue Grünfläche für den Bezirk Jakomini - Heimwegtelefon jetzt auch für Jugendliche - Mutter kämpft für ihren behinderten Sohn

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18 graz www.grazer.at 2. DEZEMBER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Neustadt vs. Altstadt Betrifft: Bauprojekte Reininghausgründe: Der Satz von Bürgermeister Nagl: „Es bietet einen neuen Blick auf Graz – von der Altstadt auf die Neustadt und umgekehrt.“ Also von dieser Neustadt hat man einen Blick auf die schon sehr lädierte Altstadt, und der Rest darf auf diese bedrohlichen Klötze staunen. Geht’s eigentlich noch? Das ist doch wieder nur ein „Ich will unbedingt hohe Häuser haben“-Projekt des Bürgermeisters. Ich hoffe inständig, dass dies nicht verwirklicht wird. Dann sind wir endgültig die lächerlichste und hässlichste Stadt Österreichs. Hannelore Langmann, Graz * * * Großes Herz für Tiere Zum Bericht über den „Engel von Leonhard“: Zu Ihrem Artikel möchte ich erwähnen, dass Tierschutz auch im Stillen stattfindet, was Frau Sluga möglicherweise nicht weiß bzw. wissen kann. Dazu (m)eine Geschichte: Als ich vor drei Jahren ein Eichkätzchen dabei beobachtete, wie es verzweifelt ein Vogelhäuschen anknabberte, um an das darin befindliche Futter zu gelangen, beschloss ich sofort, diese hungrigen Hansis zu füttern. Seither gehe ich jeden Tag in den Stadtpark, um die von mir gekauften und an zwei Stellen montierten Körbchen mit Nüssen und Sonnenblumenkernen zu füllen. Allerdings habe ich bemerkt, dass auch eine andere Person mit den Hansis Mitleid hat, und daher ein großes Dankeschön an Frau Sluga! Um diese Jahreszeit sind die Futterstellen natürlich sofort wieder leer, sodass laufend Nachschub benötigt wird; ich weiß daher, wie viele Kilo an Nüssen und Vogelfutter über den Winter verfüttert werden, weshalb auch meine Familie Nüsse beisteuert. Heidi Koch, Graz Gut aufbereitete Storys Ich möchte Ihnen zur aktuellen Ausgabe herzlich gratulieren. Bisher nahm ich Ihr Blatt eher als Sprachrohr von Politik und Wirtschaft wahr, zumal ja auch von dort finanziert. Die Themen Umgang mit dem Areal des Lagers Liebenau, Versäumnisse der Kommunalpolitik (nie umgesetzte Beschlüsse) oder brennende Klimafragen fand ich ausgesprochen erfrischend und journalistisch gut aufbereitet. Vielen Dank dafür und bitte überraschen Sie mich weiter so positiv. Die Menschen da draußen nehmen das wahr, das wollte ich auch damit zum Ausdruck bringen. Peter Oberleitner, Graz * * * Graz hat zu viele Pkw Zum Artikel „Schon Widerstand gegen Fahrrad-Highway“: Wie leider zu erwarten war, regte sich bereits wenige Tage nach der Präsentation des Radwege- Projektes zwischen den Standorten der TU Graz Widerstand. Dass es für die Wirtschaftskammer kein anderes legitimes Fortbewegungsmittel als das Auto gibt, ist leider nichts Neues. Als Bewohner von St. Leonhard muss ich jedoch eine Sache klarstellen: So schön der Bezirk ist, der öffentliche Straßenraum wird von parkenden Autos dominiert. Dass es trotzdem „zu wenig“ Parkplätze sind, liegt ganz einfach daran, dass es sich um einen der am dichtesten besiedelten Teile von Graz handelt und es schlicht und ergreifend zu viele Pkw gibt. Der hohe Platzverbrauch des Pkw- Verkehrs und die damit verbundenen Probleme werden ja seit den 1970er-Jahren regelmäßig thematisiert; erfolglos, wie es scheint. Die Konsequenz daraus ist: Wenn in St. Leonhard ein Verkehrsprojekt umgesetzt werden soll – egal ob der längst überfällige Ausbau der Linie 3 oder eben ein neuer Radweg – ist dies nicht möglich, ohne Parkplätze aufzulassen. Eine Anrainer-Sammelgarage könnte hier Abhilfe schaffen. Jedes Verkehrsprojekt zu verzögern oder zu verhindern, ist jedenfalls keine Option. Stefan Kompacher, Graz Laute Partys kritik. Es wird heftig geklagt: Laute Hotelpartys machen Schlafen unmöglich, eine Bushaltestellenverlegung sorgt für Gefahr und Beton statt Fußballfeld ärgert. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Zu viele Partys – Der „Grazer“-Leser Hedwig Adelmanseder ist extra mit seiner Familie in die Green City nach Graz- Straßgang gezogen, da er und seine Familie die Ruhe am Fuße des Schlosses St. Martin schätzen. Laute Partys im benachbarten Hotel Paradies aber machen, so der Leser, das Leben unerträglich. Das Hotel müsse akzeptieren, dass in der Nachbarschaft ein neues Wohnviertel entstanden ist. styria mobil, kk (2)

2. DEZEMBER 2018 www.grazer.at graz 19 stören enorm! Unterm Uhrturm www.grazer.at Weitere Grünflächen werden verbaut – Zwischen Münzgrabengürtel und Hafnerriegel wird eine weitere Grünfläche stark verkleinert, klagt „Grazer“-Leser Erich Spreizer. „Das Stift Admont als Bauherr errichtet dort zwei achtstöckige Wohnhäuser und ein sechsstöckiges Haus. Es werden ein Fußballplatz, der von unserer Jugend stark benützt wurde, und eine weitere Grünfläche verbaut.“ Die Häuser am Hafnerriegel und Münzgrabengürtel seien davon sehr betroffen, auch was Licht und Sonne angehe, so Spreizer. Ein Alternativvorschlag vom Bezirksrat Jakomini und den Anrainern, der Grünraum erhalten hätte, sei vom Stift abgelehnt worden. Weiters sei jetzt erhöhtes Verkehrsaufkommen zu erwarten. Gefahr im Verzug – Die Verlegung der Bushaltestelle „Rieshang“ der Linie 64 Richtung Stiftung sorgt, so warnt „Grazer“- Leserin Rita Schweiger, für Gefahr im Straßenverkehr. „Der Bus bleibt auf einer Erhöhung stehen, etwas vor der Haltestelle ist ein Zebrastreifen, und in Ballungszeiten wird der stehende Bus trotz Sperrlinie sehr oft mit Karacho überholt und etwaige Fußgänger sind in großer Gefahr“, so Schweiger.

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