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2. April 2021

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- Steirische Start-ups: Social Business auch in Krisenzeiten - Baustart für Pavillon in Reininghaus - Grazer Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit geht zurück

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8 graz www.grazer.at 2. APRIL 2021 Ihr Herz gehört der Musik TOLLE STIMME. Berenice fiel schon als Backgroundsängerin von Gabalier auf und startet jetzt solo durch. Die neue Single „Can’t let you go“ ist ein Hammer. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Stimme ist angenehm weich, im Refrain kommt die volle Kraft durch und fügt sich harmonisch zu einem Ganzen. Dieses Ganze heißt „Can’t let you go“ und ist die neue Single von Berenice, musikalisch im Country-Pop-Rock-Bereich angesiedelt. Berenice Zsifkovits kommt aus Fürstenfeld, ist 26 Jahre alt, Sängerin – und Musik ist ihr Leben. Als Chorsängerin war Berenice mit Andreas Gabalier auch bei den großen Stadien-Tourneen dabei und sang vor hunderttausenden Fans. Gerüchte über eine Affäre hoben sie aus dem Schattendasein einer Chorsängerin ins Scheinwerferlicht. Das waren Fake News. Berenice ist solo. Allerdings war es schon Andreas Gabalier, der sie in die Glitzerwelt des Schlager-Volks-Rock-’n’- Roll-Geschäfts brachte. Berenice: „Ich war ja eigentlich ein sehr schüchternes Kind, traute mich kaum, vor anderen Menschen zu singen. Nach ersten Versuchen im Kindergarten besuchte ich, als ich 8 war, die Musikschule in Fürstenfeld. Später, als ich schon Maturantin war, absolvierte ich in Graz die damals noch vorhandene Musical-Akademie. Da lernte ich performen, tanzen, mich darstellen. Ich lernte, wie man zu einer Rampensau wird, wie man so auf gut Deutsch sagt. Und in dieser Zeit kam Andi ins Spiel. Ich lernte ihn über Freunde kennen, erzählte ihm, was ich so treibe, und gerade, als ich mitten im Arbeiten für die Diplomprüfung in der Musical- Akademie war, läutete das Telefon – ich habe keine Ahnung, woher er meine Nummer hatte – und er lud mich zu einem Casting ein. Ja, und so begann meine Zeit als Chorsängerin für Andreas Gabalier.“ Tourneen folgten, Video- Drehs. Berenice war kaum daheim in Fürstenfeld. Aber die Steirerin wollte mehr, als ein hübsches Background- Girl sein. Sie wollte eine eigene Karriere, und die startete 2019 mit der Single „Du bist as ned“. Binnen 24 Stunden schaffte es die Single auf Platz 1 der iTunes- Schlager-Pop- Charts. Die Corona-Pandemie brachte Berenice wieder „ham nach Fürstenfeld“. Berenice: „Ich liebe meine Stadt und habe noch nie so viel Zeit hier verbracht wie jetzt in der Krise. Für die Produktion der neuen Single Can’t let you go musste ich aber nach Berlin fahren. Die Resonanz auf die neue Single ist großartig. Jetzt warte ich nur noch, bis ich mit meiner Band wieder auf Tour gehen kann.“ Die Videoaufnahmen zur Single „Can’t let you go“ haben offensichtlich Spaß gemacht. Die Single müsste in den Charts nach oben klettern. MARTIN PREIS Auch ein Szenenbild von Berenice aus dem aktuellen Video „Can’t let you go“. Die Steirerin ist längst eine tolle Performerin geworden. THOMAS JEINDL Psalm-Festival: Lied von der Erde ■ Wenn Herbert Lippert das „Trinklied vom Jammer der Erde“ anstimmt, kann man jeder Nuance des Textes folgen. Und wenn Stephanie Houtzeel vom „Abschied“ singt, leuchten die Linien ihres Mezzos in Mahler’schen Klangvisionen auf. Psalm 2021 am Ostersonntag mit Stephanie Houtzeel, Mezzosopran, Herbert Lippert, Tenor, recreation – Großes Orchester Graz, Dirigent: Florian Groß. Stephanie Houtzeel singt am Ostersonntag vom Lied der Erde. JULIA WESELY

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