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2. April 2021

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- Steirische Start-ups: Social Business auch in Krisenzeiten - Baustart für Pavillon in Reininghaus - Grazer Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit geht zurück

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2 graz www.grazer.at 2. APRIL 2021 Seit gestern ist die Zahl positiver Tests wieder angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern gestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt nun bei 140,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 139,1) – 160,2 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 172,9. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Murau mit 334,0 – das niedrigste Leoben mit 129,5. Bisher sind 270 Menschen in Graz in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, 232 in Graz-Umgebung. Elke Kahr mit Straßenmeister Ewald Leh bei Markierungen FISCHER Markierungen auf Straßen starten ■ „Priorität haben Schutzwege, wobei besonderes Augenmerk auf die Bereiche vor Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen gelegt wird“, erklärt Stadträtin Elke Kahr zu Beginn der Straßen- Markierungssaison. Die Markierungstrupps der Holding umfassen 19 Personen, sie arbeiten in drei Schichten und in der Hochsaison (Mai bis Oktober) zu zwei Dritteln in der Nacht, um den Verkehr nicht zu behindern. Social Business wächst auch in Krisenzeiten BANDBREITE. Der „Social Business Report“ zeigt die Vielfalt von gesellschaftlich wertvollen Unternehmen und „Start-ups“ in der Steiermark. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Klimakrise, Armutsgefährdung, Vereinsamung, Corona-Pandemie, Ressourcenverschwendung, Chancengleichheit, demografischer Wandel … Kann die Wirtschaft mit ihrem unternehmerischen Zugang ernsthafte Lösungen zur Bekämpfung der zahlreichen ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit beitragen? Ja, sie kann! Über 150 Unternehmen in der Steiermark beweisen bereits, dass innovative Lösungsansätze zugunsten von Mensch und B. Eibinger-Miedl Umwelt mit dem Betreiben eines profitablen Kerngeschäfts nicht nur voll vereinbar sind, sondern sogar als Grundlage ihres unternehmerischen Handelns dienen. Bereits zum zweiten Mal nach 2019 veröffentlichte der Social Business Club Styria dazu einen Bericht über die Landschaft der sogenannten Social Entrepreneurs (Sozial-Unternehmer) und damit jener zukunftsweisenden Persönlichkeiten, die mit unternehmerischen Mitteln die Welt verbessern. Jede vierte innovative Unternehmensgründung (Start-up) in der Steiermark hat bereits einen klaren Fokus auf ein Geschäftsmodell zugunsten von Mensch und Umwelt. In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Zahl der auf Nachhaltigkeit basierenden Betriebe um ganze 26,5 Prozent erhöht und bestätigt damit einen Trend, der auch in Pandemiezeiten nicht aufzuhalten ist. Vielmehr hat 2020 sogar zu einem Rekord an dahingehenden Neugründungen geführt, heißt es in den Ausführungen des CBCS-Clubs. Der Social Business Report wird am 6. April im Rahmen einer Online-Veranstaltung präsentiert. In dem Report werden alle 143 Unternehmen sowie 15 Vorzeigebeispiele aus der Gastronomie vor den Vorhang gehoben. Die SBCS-Vorstände Kirsten Tangemann und Rüdiger Wetzl- Piewald sehen den vorgelegten Report als Beitrag für eine enkeltaugliche Wirtschaftswelt. Landesrätin Barbara Eibinger- Miedl: „Der Social Business Report bietet einen Überblick über die große Bandbreite der nachhaltigen Unternehmen und holt dabei Best- Practice-Beispiele vor den Vorhang. Diese spiegeln die beeindruckende Innovationskraft der Steirerinnen und Steirer wider.“ Bürgermeister Siegfried Nagl: „Die hier vorgestellten Unternehmen beweisen, dass der Wirtschaftssektor in der Lage ist, für viele Probleme unserer Zeit gute Lösungen zu finden. Die Botschaft ist klar: Unternehmerisches Handeln und gleichzeitig die Welt ein wenig besser machen, schließen einander nicht aus – ganz im Gegenteil.“ Landesrat Johann Seitinger dankte schließlich allen Social Entrepreneurs „für ihre großartige Arbeit“. Siegfried Nagl (l.) und Hans Seitinger: von Unternehmern beeindruckt KK (4)

2. APRIL 2021 www.grazer.at graz 3 Baustart für den Pavillon FORTSCHRITT. In der Neustadt Reininghaus haben die Bauarbeiten für den Pavillon begonnen. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ein zufriedener Bürgermeister beim Reininghaus-Rundgang STADT GRAZ/FISCHER Der Pavillon stellt gemeinsam mit dem Reininghaus-Park das Herzstück der Neustadt dar“, betont der Bürgermeister der Stadt Graz, Siegfried Nagl, bei einem Rundgang durch Reininghaus. Mit dem Park entsteht eine grüne Ost-West-Achse, welche sich in weiterer Folge als Nord-Süd-Achse mit der Domenico-dell’Allio-Allee fortsetzt. Wenn die Straßenbahn wie geplant Ende November durch den neuen Stadtteil fahren wird, dann befindet sich direkt am Pavillon eine der vier Haltestellen. So wird er aussehen, wenn er fertig ist, der neue Pavillon in Reininghaus. Es wird ein Kiosk-Café eingerichtet, das noch einen Betreiber sucht. HOHENSINNARCHITEKTURZTGMBH Der Pavillon wird so gestaltet sein, dass man an der Haltestelle auch gerne länger verweilen möchte, so die Gestalter. Direkt an der neu errichteten „UNESCO-Esplanade“ und am neuen Reininghaus-Park gelegen, wird für die Stadt Graz, Abteilung für Grünraum und Gewässer, der Pavillon in Holzbauweise, zusammen mit einem verglasten Holzfachwerkdach, errichtet. Der Pavillon besteht aus einem verglasten Multifunktionsraum/ Kiosk, einem Technikraum und einer öffentlichen WC-Anlage, bestehend aus einem barrierefreien WC, einem Damen- und einem Herren-WC. Für das Kiosk- Café sucht die Stadt Graz noch einen Betreiber. Siegfried Nagl: „Mit dem Pavillon wird ein weiterer architektonisch ansprechender Baustein umgesetzt und ich freue mich schon darauf, wenn dieser mit Leben gefüllt wird.“ OSTERN FEIERN MIT VERANTWORTUNG • Vermeiden Sie Kontakte, feiern Sie Ostern im engsten Kreis. • Tragen Sie FFP2-Masken, um sich und ihre Nächsten zu schützen. • Halten Sie auch im Freien genügend Abstand zueinander. • Von 20–6 Uhr: Beachten Sie bitte die Ausgangsbeschränkungen. achtzigzehn/bezahlte Anzeige #zusammenhaltgraz graz.at/corona

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