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19. Mai 2019

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- Grazer Architekten erfinden High Heels, die nicht wehtun - Graz, Stadt am Wasser - In Graz stecken 88 Millionen EU-Euro - Gewaltschutz: Stadt und Land rücken zusammen - Schullärm: Box sorgt für Ruhe - Straßgang erstickt im Verkehr - Plabutsch: Fürstenstand soll jetzt saniert werden - Erste Straßenbahn mit freiem WLAN ist unterwegs - Akademisches Gymnasium: Schulklasse veröffentlicht einen Roman - Ein zweites Merano sperrt in der Innenstadt auf - Gärtnerei Edler am Kaiser-Josef-Platz wird zum Café - Designmonat 2019

graz 4

graz 4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10 Wir werden schon 2020 300.000 Hauptwohnsitze in Graz haben, zehn Jahre früher als gedacht.“ Bgm. Siegfried Nagl bei PK „Graz in Zahlen“ KK www.grazer.at 19. MAI 2019 Architekten erfinden GF der Volkskultur GmbH M. Primas und LH H. Schützenhöfer STREIBL „Wir leben Steiermark“ ■■ Beim Tag der offenen Tür der steirischen Volkskultur präsentierten sich nicht nur die volkskulturellen Verbände mit Tanz, Trachten und Gesang, sondern sie übergaben auch ihren Tätigkeitsbericht 2018 an Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Unter dem Titel „Wir leben Steiermark! Zahlen.Daten. Fakten 2018“ werden in der Publikation jene Projekte und Initiativen sichtbar, die im vergangenen Jahr bearbeitet wurden. Auch Intendantin Iris Laufenberg unterstützt die „Vielen“. LUPI SPUMA Schauspielhaus ist die „Vielen“ ■■ Diese Woche wurde die Erklärung der „Vielen“ verlesen, in der mehr als 180 Kulturinstitutionen und Einzelpersonen für einen Zusammenhalt in Kunst und Kultur gegen rechtspopulistische, rechtsextreme und völkisch-nationale Strömungen eintreten. Mit dabei ist auch das Schauspielhaus Graz: „Theater kann gesellschaftliche Phänomene scharfund somit bloßstellen“, erklärt Intendantin Iris Laufenberg. Die „monkie mia“-High-Heels können individuell zusammengesetzt werden. Komfort steht ebenso im Fokus wie das Design. derGrazer Was sollte man Neues erfinden? „Man sollte neue Smartphones mit integrierten Solar-Platten erfinden! Das wär doch was.“ Michael Haas, 20, Angestellter „Einen Malpinsel, der immer die Farbe ändern kann, ohne dabei schmutzig zu sein.“ Tünde Toll, 51, Künstlerin „Ein Essen, das immer genau danach schmeckt, an das man gerade denkt.“ Matthias Schwager, 31, selbstständig Blitzumfrage „Handys, die nicht mehr ausgehen können. Sie sollen einfach ständig vollen Akku haben.“ Tanja Leeb, 19, Angestellte ? ALLE FOTOS: DER GRAZER „Ein Laufkraftwerk, das in der Regenrinne ist. Damit man mit Regenwasser Strom erzeugen kann.“ Thaddäus Görger, 20, Schüler

19. MAI 2019 www.grazer.at eine federnde Wirkung hat. Hightech-Kunststoffe sorgen für zusätzlichen Komfort. Das parametrische Design ist von der Natur inspiriert. Dadurch, dass die einzelnen Teile ausgetauscht werden können, kann der Schuh auch jeder Witterung angepasst und damit das ganze Jahr über getragen werden. Wertschöpfung Produziert werden die „monkie mia“-Heels ausschließlich in Eugraz 5 ➜ TOP GETTY Pillen gegen’s Altern aus Graz Grazer haben eine Kapsel auf den Markt gebracht, durch die die Zellen langsamer altern sollen. Jus-Anmeldeverfahren Premiere der Anmeldung für das Jus-Studium floppte: Es gab zu wenig Interesse, die Frist wird verlängert. FLOP ➜ High Heels, die nicht wehtun COOL. Zwei Grazer Architekten haben den Damenschuh neu erfunden: Er vereint Ästhetik und Komfort und kann personalisiert werden. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Eigentlich sind es die Grazer Michaela Worschitz und Jürgen Holl gewohnt, Pläne zu zeichnen und Häuser zu entwerfen. Sie sind nämlich Architekten. Und trotzdem beschäftigen sie sich jetzt mit Mode – genauer gesagt mit Schuhmode. Die beiden haben nämlich High Heels erfunden, die auch nach sehr langem Tragen nicht schmerzen. „monkie mia“ nennt sich das Start-up, das sie dafür gegründet haben. „Schuhe und Gebäude haben die gleichen Anforderungen – widersprüchlich ist nur der Maßstab“, erklärt Worschitz. „Beide müssen funktional sein, Komfort bieten, statische Anforderungen erfüllen und einer subjektiven Ästhetik entsprechen. Außerdem müssen sie vor Wärme und Kälte schützen und Regen fernhalten.“ Stylisch und bequem Die beiden Gründer haben sich intensiv mit den typischen Bedürfnissen von High-Heels- Trägerinnen beschäftigt. Diese haben meist keinen Einfluss auf das Produkt, das sie tragen. Hohe Schuhe schmerzen in den meisten Fällen schon nach kurzer Zeit, bequemere Schuhe sind oft einfach unästhetisch. Entstanden ist ein Schuh, der Funktionalität, Komfort und Design verbindet – und zudem individuell angepasst werden kann. Über ein patentiertes modulares System lässt sich der Schuh nämlich personalisieren. Ober- und Unterteil werden zusammengesteckt und können jederzeit ausgetauscht werden. Diese Teile gibt es in unterschiedlichen Farben und Designs. Der Unterteil besteht aus einem Keilabsatz, der gedämpft ist und dadurch ropa – in Kooperation mit italienischen Partnern. Nur hochwertige und nachhaltige Textilien kommen dafür in Frage – Nachhaltigkeit und Wertschöpfung sind wichtige Schlagworte für die Erfinder. In Kürze sollen die Schuhe, die nichts weniger als das Alltagsleben von Frauen revolutionieren wollen, auf den Markt kommen. Dazu wird zunächst noch eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Die Architekten Jürgen Holl und Michaela Worschitz haben das Start-up „monkie mia“ gegründet, das bequeme neuartige High Heels entwickelt. MONKIEMIA.COM (3)

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