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19. Mai 2019

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- Grazer Architekten erfinden High Heels, die nicht wehtun - Graz, Stadt am Wasser - In Graz stecken 88 Millionen EU-Euro - Gewaltschutz: Stadt und Land rücken zusammen - Schullärm: Box sorgt für Ruhe - Straßgang erstickt im Verkehr - Plabutsch: Fürstenstand soll jetzt saniert werden - Erste Straßenbahn mit freiem WLAN ist unterwegs - Akademisches Gymnasium: Schulklasse veröffentlicht einen Roman - Ein zweites Merano sperrt in der Innenstadt auf - Gärtnerei Edler am Kaiser-Josef-Platz wird zum Café - Designmonat 2019

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30 eco graz www.grazer.at 19. MAI 2019 Daniel Windisch 30 daniel.windisch@grazer.at Es müsste offen darüber diskutiert werden, ob das vorhandene Geld richtig eingesetzt wird.“ Philipp Florian, Romantik-Parkhotel, beim Tourismusgipfel zum Nächtigungsminus PARKHOTEL skills.lab: Hightech aus Graz BALLSPORTBUSINESS. Top-Fußballclubs blicken nach Graz. skills.lab revolutioniert Fußballtraining. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Einstieg des Grazer Unternehmens Anton Paar in das Fußballgeschäft erfolgte schon 2013 und geht zurück auf die sportliche und messtechnische Passion der Firma Paar: Sie ist Weltmarktführer in Bereichen der Messtechnik. Dieses Know-how wurde für skills.lab, einen digitalen Fußballsimulator, genutzt. Damit will das Unternehmen, das im Eigentum der Santner Privatstiftung ist, das Training der Top-Fußballclubs revolutionieren und auch generell für den Sport nutzen, um Sportler beim Verbessern ihrer Leistungen zu unterstützen. skills.lab ist ein Ministadion mit rund 20 Metern Durchmesser und 320 Quadratmetern Spielfläche. Die Mit- und Gegenspieler, die Fangesänge, das Stadion rundherum sind Projektionen. Beamer projizieren Spielsituationen; der Schweiß des Kickers und die Bälle sind echt. Jede der Ballmaschinen kann kontinuierlich bis zu 20 Bälle pro Minute ausgeben. Stopp, Volley, Pass, Schuss, hoch oder tief, Kreuzeck oder „Gurkerl“ – für alles gibt es Punkte. „Derzeit bieten wir 50 verschiedene Trainings mit jeweils fünf Schwierigkeitsstufen“, erklärt „Anton Paar SportsTec“- Geschäftsführer Michael Lang. Inklusive Torjubel und Fangeschrei beim Elferschuss. „Um etwas zu verbessern, muss man erst messen können, wie gut es ist. Moderne Trainer und Sportmanager treffen ihre Entscheidungen basierend auf Daten, und skills.lab liefert bessere Daten als jede andere Technologie“, sagt „Anton Paar SportsTec“-Geschäftsführer Jakob Santner. Der Prototyp steht in Wundschuh bei Graz. Man kann den Fußballsimulator mieten. SK Sturm macht davon Gebrauch, wie auch die SK Sturm Akademie, die GAK-Junioren oder der SV Lebring. Für das Training dort ist der ehemalige Tormann (u.a. GAK, Sturm, DSV Leoben) Roland Goriupp verantwortlich. Goriupp: „Der Simulator weckt auch das Kind im Manne. Da ist skills.lab eine Mischung aus Playstation und Fußballspiel.“ Wirklich interessant für Anton Paar SportsTec ist das lukrative Nachwuchsgeschäft. Vor allem Top-Clubs werden mit skills.lab den Kicker „vermessen“, um zu testen, ob sich ein Spielerkauf auszahlt. skills.lab erkennt Stärken und Schwächen, die man mit freiem Auge nicht sehen kann. Der FC Ingolstadt hat bereits ein skills.lab gekauft. Die Kosten dürften bei mehr als zwei Millionen Euro liegen. Weitere Top-Clubs werden dem Beispiel folgen. S E R V I C E Kurz und bündig Ganz junges Kino Cinema Next – Junges Kino aus Österreich“ ist wieder im Schubertkino zu Gast! Zum nun 16. Mal präsentiert die Initiative auf einer Kurzfilmtour in mehreren Städten junges Kino aus Österreich in außergewöhnlichen Programmen. Kommenden Mittwoch, den 22. Mai, um 21 Uhr. Es wartet ein aufregendes Programm von jungen Künstlern. GETTY Elgrid Messner, Rektorin der Pädagogischen Hochschule FERDER Die besten Lehrer Wir wollen, dass unsere Kinder die besten Lehrer bekommen, die mit exzellentem Fachwissen, großer Leidenschaft und viel pädagogischer Kompetenz unterrichten“, meint Elgrid Messner, die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Derzeit absolvieren an der PH Steiermark rund 2000 zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen ihre Lehramtsstudien, rund 2500 besuchen Weiterbildungslehrgänge und 13.000 Plätze werden jährlich für Fortbildungsseminare gebucht. GKB modernisiert Die Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) plant die Elektrifizierung ihres gesamten Streckennetzes in der Weststeiermark und den Ausbau der Bahninfrastruktur. Dadurch wäre eine massive Ausweitung des Mobilitätsangebotes durch die GKB für die Menschen in der Steiermark möglich. Diese wegweisenden Investitionen in die Infrastruktur der GKB würden einen durchgängigen 30-Minuten-Takt im gesamten Netz zwischen der Weststeiermark und Graz ermöglichen. GKB will das gesamte Streckennetz modernisieren. MONTE NERO PRODUCTIONS Studiengang Automatisierungstechnik ist im Spitzenfeld. FH CAMPUS 02 FH im Spitzenfeld m Rahmen des CHE-Rankings Iwurden rund 300 Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Damit zählt dieses Hochschulranking zu den umfassendsten und detailliertesten im deutschsprachigen Raum. Die Studienrichtung Automatisierungstechnik an der Grazer FH CAMPUS 02, die sich mit der interdisziplinären Vernetzung von Maschinenbau, Elektronik und Informatik beschäftigt, bekam eine Spitzenposition der Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

19. MAI 2019 www.grazer.at graz eco 31 ➜ TEURER GETTY (2) Gemüse +5,2 % Schmeckt den Konsumenten wenig: Im Vergleich zum Vormonat ist Gemüse um über fünf Prozent teurer geworden. Obst –6,1 % Süß! Im April waren Früchte im Allgemeinen um ganze sechs Prozent günstiger als noch im März. BILLIGER ➜ Das skills.lab-Ministadion ist aufregende Mischung aus Playstation und echtem Fußballspiel. SKILLS.LAB (2) Fachkräfte aus Ausland ■■ Bei der Konferenz der Wirtschaftsreferenten in Graz haben sich die Bundesländer mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck darauf verständigt, bei der Anwerbung von qualifizierten Fachkräften im Ausland verstärkt zu kooperieren. Die Austrian Business Agency (ABA) als Ansiedelungsagentur des Bundes wird um eine eigene Einheit zur Fachkräfteanwerbung erweitert und damit zu einer umfassenden Standortagentur ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit den Bundesländeragenturen wird verstärkt und dabei ein gemeinsamer Fokus auf die Positionierung Österreichs als attraktiver Wirtschaftsstandort, aber auch Arbeits- und Lebensraum gelegt. LR Barbara Eibinger-Miedl (l.) mit Ministerin Margarete SchramböckFISCHER

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