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19. Juli 2020

- Viele neue Parks: Stadt Graz will jedes Fleckerl Grün sichern - Fast die Hälfte fürchtet Personalabbau: Düstere Stimmung bei Grazer Unternehmen - Kurioser Straßenschilder-Tausch - Nur Burgherr kann Ruine Gösting retten - Historische Rielmühle soll unter Denkmalschutz gestellt werden - Neue Sportanlagen in Graz - Gastro-Neueröffnungen: Sushi im Subarashii und Co - Grossauers sperrten Fischwirt auf

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18 graz www.grazer.at 19. JULI 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Zu Gastro-Schecks „nein“ Beim Vorstoß des SPÖ-Klubchefs Ehmann, einen Gastro-Scheck von 50 Euro jedem Grazer Haushalt zukommen zu lassen, wurde vom Finanzstadtrat Riegler sofort eine Absage erteilt, wegen zu hoher einmaliger Kosten. Bei der Grazer Messe, trotz abnehmender Besucherzahlen, wurde ein zweiter Vorstand installiert, obwohl man mit einem Vorstand vollends zufrieden war. In Wahrheit musste nur bei der Graz-Holding ein Posten im Vorstand freigemacht werden, um so einen Platz für einen aus den eigenen Reihen zu haben. Da spielt Geld für Finanzstadtrat Riegler keine Rolle, wobei es sich nicht um eine Einmalzahlung handelt wie beim Gastro- Scheck; wenn man die künftigen Pensionsansprüche auch noch miteinbezieht, gehen sich einige Gastro-Schecks aus. Peter Haubenwaller, Graz * * * Gehweg wird zur Qual Zum Leserbrief „Gehsteige als Fallen“: Als Rollatorfahrerin mit kaputten Schultern und Gehunsicherheit durch Polyneuropathie habe ich auch die größten Schwierigkeiten mit diesen Hindernissen. Zum Beispiel Hasnerplatz der Weg zum Markt hinauf!!! ODER Gehweg zur Wohnoase Robert Stolz. Gehsteige zum Überqueren der Straßen, die mit Murnockerl-Regenrinnen zur Straße, dies alles wird zur Qual . Waltraut Sueng, Graz * * * Ruine Gösting retten Zum Bericht „Ruine Göstung: Besucher stehen vor verschlossenen Toren“: Wie recht Sie doch haben mit Ihrem Artikel über die Burgruine Gösting im „Grazer“. Es ist eine Schande für die Touristenstadt Graz, wenn Sehenswürdigkeiten geschlossen werden, nur weil Pächter krank werden. Es gibt sicher arbeitslose Gastronomen in Graz, die bereit sind, die Taverne interimistisch zu übernehmen. Touristen muss die Gelegenheit gegeben werden, auf den Bergfried (Turm) der Ruine hinaufzugehen und den Rundblick von oben zu genießen und in der Taverne eine Kleinigkeit zu konsumieren. Bürgermeister Nagl muss handeln: Die Ruine Gösting muss für die Öffentlichkeit offen bleiben. Ich schlage eine Übernahme durch die Stadt Graz vor. Es sollte möglichst bald ein Strom- und Wasseranschluss gebaut werden, um die Taverne zu modernisieren. Und: Geschichte-Unterricht in der Schule muss wieder eingeführt werden. Die Steirer müssen wieder für Geschichte begeistert werden. Setzen Sie sich bitte dafür ein! Reinhard Möstl, Graz * * * Parken im Stadtpark Kaum ist die Freiluftsaison bei der Landesturnhalle eröffnet, haben die sportbegeisterten Grazer Autofahrer wieder ihren Lieblingsparkplatz im Stadtpark entdeckt. Obwohl in der Nähe genügend Parkplätze frei wären, ist es zum Beispiel für BMW-Athleten offensichtlich eine Zumutung, Parkgebühr zu zahlen und ein paar Schritte zu Fuß zu gehen. Da fährt er lieber über einen Gehweg in die Wiese des Stadtparks. Vielleicht erbarmt sich ein Verantwortlicher und stellt diesen Unfug dadurch ab, dass ein „Parkraumbewirtschafter“ den Unbelehrbaren ein kostengünstiges „Parkticket“ ausstellt. Falls das nicht möglich ist – wegen eines möglichen negativen Kompetenzkonfliktes –, könnte man ja auch ein Hindernis gegen das Befahren des Parks aufstellen. Ludwig Sik, Graz * * * Kurioser Burgherr Zum Bericht über die Burgruine Gösting: Warum kauft man sich eine Burgruine? Das macht man doch nicht einfach so aus Jux und Laune? Oder doch? Jedenfalls hat man mit dem Erwerb eines historischen Objektes auch eine Verantwortung, da raus was zu machen. Herbert Auner, Graz Ferienspaß www.grazer.at präsentiert: FERIENPATEN 2020 Ferienaktion auch mit unseren Patenkindern in Sekirn am Kärntner Wörthersee. Auch geschwommen wird nur in kleinen Gruppen. KINDERFREUNDE

19. JULI 2020 www.grazer.at graz 19 im Kinderparadies SCHÖN. Die Ferienpatenkinder genießen bereits die ersten Ferienwochen und lassen sich die Freude von Corona nicht verderben. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Das Kinderfreundeflaggschiff Sekirn am Wörthersee hat schon wesentlich mehr Kinder in diesen Wochen baden gesehen. Corona macht Kinderferien diesmal etwas anders. Barbara Binder, Geschäftsführerin der Kinderfreunde Steiermark: „Normalerweise haben wir rund 200 Mädchen und Buben in einem Turnus, jetzt sind es nur rund 100. Dazu kommen noch 30 Kinder von einer Ferien- aktion der Kärntner Landesregierung. Wir mussten im Vorfeld der Aktion 2020 ein seitenlanges Präventionskonzept den Gesundheitsbehörden vorlegen, und es funktioniert. Die Kinder fühlen sich trotz der Einschränkungen wohl, haben Spaß und die Ferienaktion ist ein voller Erfolg. Wir haben die Kinder in 20er-Gruppen aufgeteilt. So wird gespielt und auch gebadet in den 20er- Gruppen. Im Heim selbst gibt es keine Masken, bei der Hin- und Rückreise ist jedoch Maskenpflicht. Öfteres Händewaschen und Desinfektion ist Standard.“ Unter den Ferienkindern, die bis in den September hinein abwechselnd die zweiwöchigen Turnusse bevölkern, sind auch etliche Kinder der Ferienpatenaktion. Patenkinder machen derzeit aber auch Ferien mit Kinderland in Kärnten am Turnersee und mit der Evangelischen Jugend. Liste der Menschlichkeit ■■Patenschaften (volle Patenschaft 75 Euro): Gottfried Kropf; Simone Fussi; Robert Hofer; Michael Lindinger (10 Patenschaften); Christel Jesche (2 Patenschaften); Franziska Habjanic; Hermine Hajek (11 Patenschaften); Melanie Stigler; Verena Koren; Herbert Kawan; Maria Sablatnig; Klaus Peter Tschernay (2 Patenschaften) ■■Einzahlungen: Bank: Raiffeisen Landesbank Steiermark IBAN: AT71 3800 0000 0002 8266 BIC: RZSTAT2G Konto: Media 21 GmbH, „der Grazer“, Kennwort: Ferienpatenaktion 2020. DANKE! Sicherheitssystem in den Freibädern ■■ Die Holding hat ein neues Sicherheitssystem für die Grazer Bäder eingekauft: 20 Armbanduhren des Typs BlueFox ST1, die vor allem Badegäste mit Herzkreislauferkrankungen, Parkinson oder Epilepsie schützen sollen. Mittels Ultraschall senden sie ein Signal an den Bademeister, sobald sie eine gewisse Zeit in einer ungewöhnlichen Wassertiefe sind. Die KPÖ hatte den Antrag im Gemeinderat gestellt.

2021