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19. August 2018

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- Ex-LSF-Pfleger packt aus: „Ich musste täglich Patienten ans Bett fesseln“ - Neues Groß-Wohnprojekt in Mariatrost – und noch immer keine Verkehrslösung - Zu eng: Radweg bei der TU muss weichen - Sommer 2019 droht am Hauptplatz ein Baustellen-Chaos - Abschiebung: Auch Grazer ist nicht schwul genug für Asyl - Food Festival Graz

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12 graz www.grazer.at 19. AUGUST 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Weiche Bierbecher! Zum Kommentar „Becherwurf verursachte tiefe Wunden“: „Keine harten scharfkantigen Bierbecher zulassen!“ Diese hätten schon vor langer Zeit aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Aus Sicherheits- und Hygienegründen! Der Kunststoffmüllberg, der mit „ weichen“ Bechern entstehen würde, wäre aber zu recyclen. Karl Schneeweiß, Graz * * * Desolate Heinrichstraße Unlängst bin ich mit dem Bus der Graz Linien durch die Heinrichstraße in Graz gefahren und gleich danach zum Zahnarzt, da mir auf dieser Fahrt ein paar Plomben herausgefallen sind. Schuld war aber nicht der Bus, sondern der seit Jahren fürchterliche Zustand des Straßenbelages in der Heinrichstraße. Wann wird der saniert? Franz Rothwangl, Graz * * * Hier bist du Mensch In den letzten Tagen musste ich zu einer Gesundenuntersuchung mit Gastroskopie und Koloskopie ins Spital. Ich wählte die Elisabethinen in Graz, da ich schon im Vorfeld viel Positives über das Ordensspital und sein Personal gehört hatte. Mit mulmigem Gefühl betrat ich das Spital. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Schon der Empfang durch eine freundliche Ordensschwester, die mich aufnahm und mir die ersten Anweisungen gab, vermittelte mir das Gefühl, nicht eine Nummer zu sein, sondern Mensch zu sein. Weiter ging es zur Blutabnahme sowie zur Einstellungsuntersuchung, dann auf das Zimmer, wo der Empfang auch sehr freundlich war und das Personal sehr kompetent wirkte. Neben mir lag ein alter Herr, der von Schwestern und Zivildienern sehr wertschätzend umsorgt und betreut wurde. Es war rührend mitanzusehen, wie empathisch und liebevoll dort auch mit alten und gebrechlichen Menschen umgegangen wird. Am nächsten Morgen war schon um 7 Uhr meine Untersuchung, vor der ich mich fürchtete ... Ich bekam von einer freundlichen jungen Ärztin eine Injektion und als ich nach 45 Minuten am Zimmer aufwachte, war alles vorüber. Nach dem köstlichen Frühstück und dem sofort ausgefolgten Arztbrief erfolgte sofort mein Entlassung. So darf ich dem Direktor Dr. Christian Lagger und seinem Team großen Dank aussprechen. Christian Thomas Rachlé, Graz * * * Marihuana legalisieren! Zum Bericht „Tausende Grazer greifen zu Drogen“: Ich bin grundsätzlich gegen jegliche Art von chemisch hergestellten Drogen, aber ich verstehe nicht, dass in Zeiten wie diesen Marihuana noch immer so verteufelt wird! In den Medien liest man von „Vergiftungserscheinungen“, man liest, wie Menschen teilweise wie Schwerverbrecher behandelt werden, weil sie Marihuana konsumieren, und oft werden deswegen deren Existenzen zerstört (Jobverlust, Entzug des Führerscheins etc.). Ich bin klar für eine Legalisierung von Marihuana, der Straßenhandel hätte somit ein Ende, der Staat profitiert davon, da damit eine neue Steuereinnahmequelle geschaffen wird, und er hat somit alles unter Kontrolle. Mit strengen Auflagen wie z.B. einer Altersbeschränkung kann man dies sehr wohl gut im Griff haben. Jeder, der Marihuana an zu junge Menschen verkauft, wird bestraft. Es funktioniert doch auch in anderen Ländern der ganzen Welt problemlos, warum nicht auch in Österreich? Die Polizei hätte mehr Kapazitäten über, um sich um die wirklichen Probleme zu kümmern. An Marihuana ist noch kein Mensch gestorben (im Gegensatz zu Alkohol). Es wäre toll, wenn die Menschen endlich beginnen umzudenken und aufhören, diese nützliche (es wird ja auch erfolgreich in der Medizin eingesetzt, z.B. bei Krebserkrankungen, MS etc.) und harmlose Pflanze zu verteufeln. Michaela Holzmann, Graz „Raserhölle“ ÄRGERLICH. Rasende Lkw machen „Grazer“- Leser das Leben schwer, und frisch gestrichene, zugesprayte Wände sorgen für Aufregung … S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 (Un-)Kunstmaler – Keine Freude mit den Künsten von Sprühdosen-Malern hat der „Grazer“- Leser H. Freudelsperger. „Es hat uns schon zum dritten Mal erwischt. Diese Jugendlichen brauchen Nachhilfeunterricht in Sozial- und Eigentumsrecht“, wettert der Leser. Die Hausgemeinschaft hofft, dass die Sprayer, die ums Stadion Liebenau, in Jakomini und St. Peter das SK-Sturm-Geburtsjahr 1909 sprayen, gefasst werden.

19. AUGUST 2018 www.grazer.at graz 13 stoppen! Unterm Uhrturm www.grazer.at Entschärfung einer Grazer Raserhölle – Seit Jahren kämpft der „Grazer“-Leser Walter Kriwetz für eine Entschärfung der „Raserhölle“ in Eggenberg, Alte Poststraße. Kriwetz: „Auf diesem Straßenstück donnern bis zu 500 Lkw am Tag mit 70, 80 und mehr km/h an unseren Häusern vorbei. Die Häuser, viele vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut, schwanken, vibrieren, wenn ein Lkw vorbeidonnert. Es gibt keinen Gehsteig, Gehen am Straßenrand ist lebensgefährlich. Es gibt Gebäudeschäden, die Straße ist eine Rumpelfläche. Ich war schon überall, auch bei Verkehrsstadträtin Elke Kahr, aber keiner tut was“, ärgert sich der Leser. Die vorbeidonnernden Lastwagen haben an den Häusern bereits Risse verursacht. KK (2) Gleise um Baum gelegt Schaut kurios aus, ist aber nur Teil eines Kunstwerkes, welches anlässlich des Remisen-Neubaus in den 80er Jahren installiert wurde. SCHERIAU ■■ Ein Leser hat uns auf die kuriose Situation in der Steyrergasse in Graz aufmerksam gemacht und gefragt, was denn das sein solle. Es geht um Straßenbahnschienen, die von der Steyrergasse in die Remise führen. So weit, so gut. Allerdings wächst inmitten der Schienen ein großer Baum heraus. Die Lösung dieses Straßenbahnrätsels lieferte uns Holding-Konzernsprecher Gerald Zaczek-Pichler: „Die Schienen dort sind Teil eines Kunstwerkes anlässlich des Remisen-Neubaus 1985/86. Die Schienen wurden um den gewachsenen Baum gelegt und der Spiegel an der Remisenwand ist der zweite Teil des Kunstwerkes. Die Schienen haben keinen Netzanschluss.“ VOJO

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