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18. September 2022

- Stadt Graz will Kernstockwarte übernehmen - Neue SP-Chefin Doris Kampus im Interview - Aufnahme-Stopp bei der mobilen Betreuung in GU - Die Platte wird barrierefrei - Grazer Lendwiese wird jetzt verbaut - In Graz-Weinzödl sollen tausend Bäume fallen

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18 graz www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Durchfahrtshöhe 2,80 m Zum Bericht über die Eisenbahnbrücke Lagergasse: Die zuständige Magistratsabteilung meinte zu den Beschwerden immer: Die Autofahrer sollen schauen und lesen. Es gab auch wiederholt Berichte über die Brücke in der Tagespresse. Geändert hat sich nichts. War die Durchfahrtshöhe der Brücke zuerst 3,50 m, wurde durch laufende Reparatur- und Asphaltierungsarbeiten an der Straße kontinuierlich die Durchfahrtshöhe gesenkt. Die Höhenangaben wurden nicht aktualisiert, waren oft jahrelang falsch. Es würde sich für die Autofahrer auszahlen, die aktuelle Durchfahrtshöhe von 2,80 m zu überprüfen. Bei Sturzregen gehen die Kanäle über und das Wasser steht in der Durchfahrt bis zu einem Meter hoch. Kurz gesagt: Es wird sich auch in den kommenden 40 Jahren nichts verändern. Josef Mair, Graz * * * Recht auf analoges Leben Die Digitalisierung soll das Leben erleichtern, ist aber eher eine Ideologie als eine Technologie. Sie raubt ihren Nutzern die Freiheit, schreibt der Philosoph Alexander Grau im „Spiegel“. Unsere Gedanken und Träume werden von anonymen Algorithmen gesteuert. Das Unbehagen führt zu wachsendem Interesse junger Menschen an analogen, scheinbar antiquierten Technologien wie Schallplatte oder Compactcassette. Die Forderung nach einem „Recht auf analoges Leben“ wird nicht nur von Seniorenverbänden erhoben, die Altersdiskriminierung befürchten. Entscheidender ist das Recht künftiger Generationen, wählen zu können, wie sie leben wollen. Viktor Pölzl, Graz * * * Nicht in Stein gemeißelt Am vergangenen Sonntag fand in der Fernsehsendung „Im Zentrum“ die erste Elefantenrunde für die BP- Wahl 2022 ohne den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen statt. Begründet wurde dies mit der eher fadenscheinigen Auskunft, dass sich bisher kein amtierender Bundespräsident einem TV-Duell gestellt habe und dies auch mit der Würde des Amtes nicht vereinbar sei. Nichts ist in Stein gemeißelt, zumal TV-Duelle im Gegensatz zu früher mehr und mehr in Mode kommen und von der Bevölkerung gewünscht werden. Die angetretenen sechs Herren sind mehrheitlich gegen die Russland- Sanktionen und wollen die Neutralität reformieren. In der Diskussion ging es vordergründig um Asylchaos und Kritik am Amtsinhaber, der laut Tassilo Wallentin zu wenig aktiv und amtsmüde sei. FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz wiederum fordert mehr Neutralität und Aufstockung der Mittel für das Bundesheer, um die militärische Landesverteidigung zu gewährleisten; Österreich sei derzeit nämlich nicht sicher. Van der Bellen dürfte sich wegen der Nichtteilnahme an der Diskussion keinen guten Dienst erwiesen haben. Peter Puster, Feldkirchen * * * Nicht im Regen stehen ... Ich möchte mich auf diesem Wege bei einer lieben Passantin bedanken, die mir und meinen beiden Kindern im Regen sehr geholfen hat! Ich wurde mit meinen beiden vierjährigen Buben zu Mittag vom plötzlich eintretenden Regen überrascht, und wir nahmen unterm Spieleturm beim Spielplatz gegenüber der Franziskanerkirche Unterschlupf. Zuerst dachten wir, der Regen würde gleich wieder vorbei sein bzw. nachlassen, doch als er immer stärker wurde, stellten wir uns auf ein längeres Ausharren ein. Der Spielturm hielt dann auch irgendwann nicht mehr dicht, meinen Kindern wurde schon kalt, und in dem Moment kam eine aufmerksame Passantin vorbei, mit zwei Kinderschirmen und einem Knirps in der Hand, und bat ihre Hilfe an, die wir von Herzen annahmen! Ich bat sie, uns zum Kastner zu begleiten, doch sie meinte, sie habe genug Schirme zu Hause, und schenkte uns alle drei. So konnten wir unseren „Stadtbummel“ trotz Regen fortsetzen!! Aaron Salegger, Graz * * * Info im abc um 18 Uhr! Die Info-Veranstaltung zum Thema Bebauungsplan „Andritz Ortsteil neu“ am 19. September findet im abc nicht um 19 Uhr, sondern um 18 Uhr statt (die Red.). Jetzt App downloaden! Vergangene Woche im täglichen E-Paper Top-Thema der Woche ■ Ein tragischer Unfall ereignete sich bei einem Training in der Landespolizeidirektion in Graz: Der Übungsleiter erschoss mutmaßlich einen 27-jährigen Polizisten. Grund dürfte eine Verwechslung der Waffen gewesen sein. Sommergespräch ■ Die Stadt präsentierte Maßnahmen, um in der aktuellen Energie- Krise zu sparen. Die Weihnachtsbeleuchtung sowie Anstrahlung von öffentlichen Gebäuden wird reduziert, Heizschwammerln werden ab Jänner verboten, die Temperatur in Hallenbädern wird gesenkt. Horrorunfall bei Polizei ■ „Wetzelsdorf muss das Ortsbild erhalten und ein Dorf bleiben!“, so der neue Bezirksvorsteher Christoph Richter von der KPÖ. In unserer Interviewserie sprach er über Verkehr, Verbauung und Bürgeranliegen. KK (2), GKB *Vom UVP = unverbindlichem Verkaufspreis!

18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at graz 19 Bürgerbeteiligung Hart UNTERWEGS. Kommende Woche startet Hart bei Graz mit Ortsteilspaziergängen, Bürger können mit Experten und der Politik Ideen und Wünsche einbringen. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Anfang Sommer wurde in Hart bei Graz, überparteilich getragen, anlässlich der Planung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes mit der neuen Beteiligungsplattform „Mei. Hart“ gestartet. Nun geht der Prozess zur Bürgerbeteiligung mit sogenannten Ortsteilspaziergängen weiter, später sollen eigene Ortsteilkonferenzen folgen. Kommende Woche, am 23. September, findet von 16.30 bis 19 Uhr der erste Spaziergang in Ragnitz/Hohenrain statt, Treffpunkt ist der Hirschenwirt, am 24. gibt es dann bei einer Radrundfahrt in Pachern West & Ost die Möglichkeit, Themen aufs Tapet zu bringen. Treffpunkt ist das Gemeindeamt um 10 Uhr. Am Wie soll sich Hart bei Graz mit seinen Ortsteilen entwickeln? Bürger reden mit. LUEF 30. September ist dann Reintal/ Haberbach dran (16.30 Uhr, Treffpunkt Gasthaus zur Linde), am 1. Oktober Brühlwald (Treffpunkt um 10 Uhr bei der Kirche Autal). Zentrale Themenbereiche sollen unter anderem die Bebauung im Ort, der Umgang mit vorhandenen Naherholungsgebieten und auch Busverbindungen und Ähnliches sein – mehr kann vor Ort eingebracht werden. Mitte Oktober sollen dann drei Ortsteilkonferenzen stattfinden, wo es um konkretere Entwicklungsmöglichkeiten gehen wird – 2023 sollen dann Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden. Neu: „Die Kunst der Ausrede“ ■ Klimafreundlich denken, klimaschädlich handeln – ein Paradoxon, das bei vielen Menschen alltäglich ist. Thomas Brudermann, Psychologe und Professor für Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung an der Uni Graz, schrieb ein Buch darüber: „Die Kunst der Ausrede. Warum wir uns lieber selbst täuschen, statt klimafreundlich zu leben“. 29. SEPT. – 03. OKT. messe_graz Messe Graz Liquid Garden & Destilleriefestival Radino zu Besuch am Messefreitag „Radio GRÜN WEISS“-Bühne mit Schlagerstars beim Vergnügungspark All time favorite: Bauen&Wohnen Sonderausstellung: Modellbauwelt www.grazerherbstmesse.at Messe Graz | täglich ab 10.00 Uhr NA DO SCHAU HER!

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