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18. Oktober 2020

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- Kindergarten-Boom in Graz-Umgebung - Corona hat auch GU fest im Griff - Bezirkshauptmann Andreas Weitlaner appelliert: „Wir müssen alles tun, um zweiten Lockdown zu verhindern“ - Lieboch baut aus - Neues Dorfcafé in Stattegg - Weihermühle wird 2021 zur Seebühne - Neuer Spielplatz in Fernitz-Mellach

6 graz-umgebung

6 graz-umgebung www.grazer.at 18. OKTOBER 2020 Corona hat auch Graz-Umgebung fest im Griff 500 456 477 400 300 200 DATEN. Natürlich hat auch Graz- Umgebung mit der Corona-Krise zu kämpfen. Wir geben einen Überblick über den bisherigen Verlauf der Pandemie im Bezirk. Vom ersten Fall bis jetzt ... 100 0 1 8 103 185 222 Infektionszahlen seit dem ersten Fall 241 247 248 248 251 264 275 314 12.3. 15.3. 31.3. 15.4 30.4. 15.5. 31.5. 15.6. 30.6. 15.7. 31.7. 15.8. 31.8. 15.9. 30.9. 4.10. 367 400 300 200 100 0 Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Am 12. März wurden die ersten beiden Corona-Fälle im Bezirk Graz-Umgebung bekannt: Es handelte sich dabei um einen Mann (Jahrgang 1976) und eine Frau (Jahrgang 1963). Zwei Tage später, am 14. März, waren es bereits acht Personen, die sich bestätigtermaßen infiziert hatten. Nach einer Woche ist die Zahl der positiven Tests auf 23 angestiegen. Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurden am 26. März gemeldet: 17 Menschen aus Graz-Umgebung bekamen ein positives Testergebnis. Am gleichen Tag wurden übrigens österreichweit die meisten Neuinfektionen gemessen: Der Rekord liegt bei 1065 Fällen innerhalb von 24 Stunden (Stand 6. Oktober). Mittlerweile sind die Zahlen wieder ähnlich hoch wie damals: Sowohl am 27. als auch am 30. September wurden 15 bestätigte Neuinfektionen in GU gemeldet. Erster Todesfall Nicht einmal eine ganze Woche nach der ersten verifizierten Corona-Infektion gab es auch schon den ersten Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 in Graz- Umgebung. Ein Mann (Jahrgang 1940) verstarb an den Folgen der Lungenkrankheit. Bis zu unserem Redaktionsschluss am 6. Oktober sind von der Landessanitätsdirektion in GU 36 Todesopfer bekanntgegeben worden. Der Bezirk liegt damit auf Platz drei nach der Landeshauptstadt Graz und Hartberg-Fürstenfeld. Verlauf der Pandemie Sieht man sich die Infektionskurve für den Bezirk Graz-Umgebung an, gibt es einen deutlichen schnellen Anstieg bis Ende April. Ab Mai flacht sie ab. Über die ersten Sommermonate gibt es nur wenige bestätigte Neuinfektionen. Von Mitte Mai bis Mitte Juli sind lediglich zehn positive Tests gemacht worden. Ab Ende Juli nehmen die Fälle wieder zu. Inzwischen sind die Infektionszahlen von Anfang, Mitte Mai verdoppelt. Die Kurve läuft dabei relativ synchron zu Lockerungsschritten und Maßnahmenverschärfungen – mit jeweils ungefähr 14 Tagen Verspätung, bis diese sich in den Statistiken niederschlagen. Am 4. Juni wurden die Grenzen in die Nachbarländer Ungarn, Tschechien, die Slowakai sowie am 5. Juni nach Slowenien geöffnet. Seit 16. Juni darf mit Ausnahme von einigen Reisewarnungen wieder EU-weit gereist werden. Mit 1. Juli fiel die Maskenpflicht für Kellner, für Veranstaltungen mit weniger als hundert Personen gab es keine Sperrstunde mehr. Zu Outdoor- Events waren bis zu 500 Besucher zugelassen. Mit Mitte Juli stiegen auch die Infektionszahlen in GU wieder leicht an. Seit Mitte August sogar stärker. Maßnahmen einhalten Nun gilt es die Ansteckungen so gering wie möglich zu halten, um das Gesundheitssystem nicht zu stark zu belasten. „Es muss alles getan werden, um das Virus und dessen Ausbreitung in den Griff zu bekommen“, so auch Bezirkshauptmann Andreas Weitlaner. „Ich kann nur an die Eigenverantwortung der Menschen appellieren, die Schutzmaßnahmen, wie regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, einzuhalten. Wir mussten feststellen, dass viele Ansteckungen im privaten und familiären Bereich erfolgen. Es muss alles getan werden, damit unser Gesundheitssystem nicht zu sehr belastet und ein zweiter Lockdown verhindert wird.“

18. OKTOBER 2020 www.grazer.at graz-umgebung 7 Das alte Kommunalamt in Gratwein wird jetzt zum Treffpunkt der Generationen mit reichem Angebot. GRATWEIN-STRASSENGEL Gratwein-Straßengel: Gemeindemotor auf Hochtouren STARK. Die Gratwein- Straßengler Zukunft gestaltet sich bunt und bringt zahlreiche Projekte mit sich. Eine kleine Auswahl. zialen Drehscheibe für Jung und Alt, für Familien, aber auch all jene Menschen, die einfach gerne unter Leuten sind. Ein Ort, an dem man beraten wird, sich austauschen kann und einander begegnet. Auch Workshops und viele andere Aktivitäten sind geplant. Betreut werden die Besucher vor Ort von zwei Sozialarbeitern und der Koordinatorin Astrid Schatz. Volksbefragung Auch an einer anderen Front geht es voran, und es ist seit kurzem fix: Die Bevölkerung aus Eisbach-Rein ist nun am Wort – genauer gesagt geht es um „Ja“ oder „Nein“. Die Bürger werden befragt, ob eine Mehrzweckhalle bei der Volksschule kommen soll oder ob sie am Areal der bestehenden BG-Rein-Turnsäle entstehen soll. Konkrete Fragestellung: Soll durch die Markt- In Gratwein-Straßengel tut sich einiges, der Gemeindemotor scheint unermüdlich zu rattern. Daher stehen einige aktuelle Projekte an: Seit Ende 2019 ist das Kommunalamt ja weitestgehend ungenutzt. Jetzt soll es offiziell aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden, und Gemeindekassierin Doris Dirnberger konnte nach zwei Jahren ihre Vision in die Tat umsetzen. Wie der Gemeinderat nun nämlich einstimmig beschloss, wird das Gebäude in Zukunft zur sogemeinde Gratwein-Straßengel am Standort der Volksschule Eisbach-Rein ein Turnsaal mit Mehrzwecknutzung errichtet werden? Ein bisschen Zeit zum Überlegen gibt’s aber noch: bis 8. November. Weitere Infos werden dabei in Kürze folgen. Rad-Verkehrskonzept Auch wenn das Thema Mobilität und damit einhergehend die Gestaltung einer grüneren und nachhaltigeren Infrastruktur dieser Tage oft vom Coronavirus überholt wird, soll der Verkehr thematisch nicht in den Hintergrund gedrängt werden. Die Gemeinde arbeitet daher an einem Konzept für einen Ausbau des Rad- und Gehwegnetzes. In diesem finden sich etwa Verkehrswege entlang der Mur im Bereich der Sappi, ein Anschluss vom Bahnhof in die Au und einer bis zum Spar (Bereich am Ring).

2021