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18. November 2018

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- 2022 kommt der nächste Schüler-Ansturm: Grazer Schulen platzen aus allen Nähten - Koalitionsknatsch um die Kulturgelder - Natursteinpflaster für neue Innenstadt-Fußgängerzone - Kampf dem Klimawandel - Ruckerlberg-Villa vor dem Abriss gerettet - Pförtnerampeln in der Merangasse - Neuauflage für den Grazer Schulgesundheitspreis - Millionenloch beim Personal

30 motor www.grazer.at

30 motor www.grazer.at 18. NOVEMBER 2018 ... und JIMNY fährt zum Regenbogen ... Man muss hinschauen. Der Jimny bringt die Menschen zum Schmunzeln. süßer Offroader. Der Kühlergrill und zwei große Scheinwerfer-Augen verleihen dem Jimny das coole Aussehen. Hinten macht der Jimny ganz auf Jeep und hat lässig das Ersatzrad auf den Rücken geschnallt. SCHERIAU (5) COOL. Der neue Suzuki Jimny ist der lässigste Offroader aller Zeiten: sympathischer Look, großartige Leistung und dazu noch leistbar. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der angeblich „kinetic-gelbe“, aber vielleicht auch doch eher grüne Geländewagen sieht aus, als ob er – wenn er einmal groß ist – ein Jeep oder gar ein Mercedes G-Klasse werden möchte. Der Wagen ist ein Hammer oder sollte ich eher sagen: ein „Baby-Hummer“. Wenn man ihn das erste Mal vor sich sieht, möchte man am liebsten gleich hineinspringen und losstarten. Das ist ein Wagen, mit dem man sich eine Beziehung vorstellen kann. Allein die Vorderansicht. Klar und ohne Schnickschnack. Markant der Kühlergrill, der Selbstbewusstsein ausstrahlt, zwei Schweinwerfer, die wie kluge, sympathische Augen wirken. Das war’s. Mehr braucht es nicht. Ich darf einsteigen und auf erhöhtem Sitz Platz nehmen. Da sitzt es sich gut, und was besonders beeindruckte, war der absolute Überblick – die großen Fenster machen sich bezahlt. Minimalismus auch im Innenraum. Hier sieht es so aus, wie es in einem echten Offroader eigentlich aussehen soll. Der Jimny ist kein Geländewagen mit dem derzeit im SUV-Segment üblichen luxuriösen Komfort. Allerdings wurde der Jimny technisch aufgerüstet, auf der Mittelkonsole thront ein brauchbares Display. Ein paar große runde Druckknöpfe, viel mehr ist nicht auf der Armaturenseite. Die Fensterheber allerdings musste ich kurz suchen, die sind in der Mitte platziert. Ich drehe analog den Zündschlüssel, so wie frü-

18. NOVEMBER 2018 www.grazer.at motor 31 her, und schon rumort der Vierzylinder los. Ein Geländewagen der alten Schule muss sich auch akustisch bemerkbar machen. Höchste Zeit, Gas zu geben und loszufahren. Und es ist einfach so, das gesamte Auto macht riesig Spaß beim Fahren. So richtig Platz hat man aber nur auf den Vordersitzen; hinten, aber das war ja bei ganz alten kultigen Jeeps nicht anders, muss man sich schon nach der Decke strecken. Ein „langer Lackl“ würde sich hinten vermutlich eher schwertun. Der Wagen liegt gut in der Hand; wenn’s beim Fahren im Gelände irgendwo klemmt, kann man Allrad hinzuschalten und schon kann den Jimny nichts mehr aufhalten. Mit ihm fährt man sicher auch durch Gatsch und Matsch zum Regenbogen, um hier den Johannes Mario Simmel-Titel zu zitieren. In Buch und Film ging allerdings Jimmy zum Regenbogen, und das war keine lustige Geschichte. Nicht so wie bei Jimny. Da wird die Fahrt zu einem einzigen Vergnügen. Es sind viele kleine Details, die das Vergnügen garantieren. Eine Standgasanhebung zum Beispiel verhindert das Absterben des Motors im Gelände. Böschungen stellen für den Jimny kein Problem dar und spezielle Schraubenfedern sorgen für spürbaren Straßenkomfort. Der Jimny ist technisch gut ausgerüstet: Bergan- und Bergabfahrhilfe ist notwendig und vorhanden. Es gibt eine Spurhaltewarnung, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner, Tempomat, Notbremsassistenten. Es hängt auch von den Ausstattungen ab, was sich an Assistenten finden lässt. Die Top ausstattung heißt „Flash“ und bietet auch ein verstellbares Lederlenkrad und eine Kofferraumbox. Wenn vier Leute im Auto sind, gibt’s ja nahezu keinen Kofferraum. Zwei Personen können aber samt Gepäck auf Reisen gehen. Der Jimny ist ein waschechter Geländewagen, der allgemein sehr puristisch angelegt ist und dennoch echtes Fun-Car-Feeling erzeugt. Auf Landstraßen und im Gelände ist der kleine Jimny ein großer King, und in der Stadt war der Jimny eines der wenigen Autos, wo Leute stehen blieben und mir den Daumen nach oben zeigten. Puristisch, aber effektiv: das Cockpit Suzuki Jimny 2018 ■■Motor: 4 Zylinder, Hubraum 1462 ccm, Leistung 102 PS (75 kW), Höchstgeschwindigkeit 140 km/h, 5-Gang-Schaltung, Allrad zuschaltbar, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP ■■Verbrauch: kombiniert 7,5 l/100 km, C0 2 -Emissionen 170 g/km, Tank 40 l Benzin ■■Abmessungen: Länge 3,64 m, Breite 1,64 m, Höhe 1,70 m, Gewicht 1110 kg, Wendekreis 9,8 m, Radstand 2250 mm ■■Preis: ab 17.990 Euro ■■Autohaus: Nissan-Suzuki Spes, Eggenberger Gürtel 55–57, Graz, Tel. 0 316/71 48 30, www.spes.at

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