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18. November 2018

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- 2022 kommt der nächste Schüler-Ansturm: Grazer Schulen platzen aus allen Nähten - Koalitionsknatsch um die Kulturgelder - Natursteinpflaster für neue Innenstadt-Fußgängerzone - Kampf dem Klimawandel - Ruckerlberg-Villa vor dem Abriss gerettet - Pförtnerampeln in der Merangasse - Neuauflage für den Grazer Schulgesundheitspreis - Millionenloch beim Personal

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die seite 2 www.grazer.at 18. NOVEMBER 2018 Inhalts-Quiz Wem gehören diese Augen? SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ... 1 Silvia Achtsparer 2 Martina Neunbilla 3 Ramona Siebenhofer Lösung Seite 26 Was ist das? 1 Bauhelm 2 Tennisball 3 Zitrone Lösung Seite 24 Was kostet das? Der Titel seines neuen Buches ist Programm: Extremsportler Sepp Resnik ist schon am Morgen „fit wie ein Turnschuh“.Ob Semmerl oder Schlange – zum Frühstück isst er, was er gerade vor sich hat. LUEF ... Extremsportler Sepp Resnik Der Konditionsguru und dreifache Ironman erinnert sich an seine Kindheit in zu großen Hosen und möchte noch einmal auf Weltreise – am Fahrrad. 1 22.450 Euro 2 17.990 Euro 3 39.855 Euro Lösung Seite 31 Navigator Lokales4-15 Szene16-23 Eco24-25 Viva 26-27 Motor30-31 Sport 36-37 Rätsel38-39 Ihre Immobilie bestens platziert. Tel: 0316/232110 oder E-Mail: verkauf@grazer.at www.grazer.at Schon in aller Früh „fit wie ein Turnschuh“? Das bin ich 24 Stunden. Bei mir gibt’s keinen Tag und keine Nacht. In den letzten 30 Jahren ist sich Schlafen gar nicht ausgegangen. Als ich jung war, haben die Leute gesagt, „du lebst keine 30 Jahre“ – Gott sei Dank hatten sie recht, ich bin schon 65! Heißt das, es gibt auch kein Frühstück? Zumindest hab ich keine bestimmte Vorstellung von einem Frühstück. Ich esse und trinke alles, was ich vor mir habe – vom Semmerl bis zur Schlange! Ist immer alles extrem? Können Sie überhaupt entspannen? Ich bin im Extrembereich entspannt. Bei meinen größten Leistungen hab ich immer zwei Kilo zugenommen, weil es mir gut gegangen ist. Woher kommt der Drang, immer an die eigenen Grenzen gehen zu wollen? Mir haben viele nachgesagt, ich hätte eine Profilierungsneurose, weil ich aus einer zerrissenen Familie komme. Aber das ist kompletter Blödsinn! Ich bin in Feldbach aufgewachsen und habe jede Form der Liebe bekommen, die man als Kind nur bekommen kann – von den Eltern, Großeltern, allen. Apropos Kindheit: Woran erinnern Sie sich da gerne? Ich war sehr bescheiden. Ich wollte immer, dass mir meine Mama die billigste Jeans kauft, die es gibt, und gleich drei Nummern zu groß, damit sie lange passt. Jeden Tag hat sie dann gesagt: „Wie du wieder ausschaust!“ Und: Ich konnte nie wirklich mit Kindern, hab mich lieber mit Erwachsenen abgegeben. Ich war auch nur einen Tag im Kindergarten. Gibt es eine Grenze, die Sie nie überschreiten würden? Nein! Das Wort existiert gar nicht in meinem Sprachgebrauch. Wenn jemand sagt: „Das ist unmöglich“, ist das für mich die größte Motivation. Vor kurzem haben Sie für den guten Zweck Ihren ersten Vortrag in Ihrer Heimatstadt Graz gehalten. Ist es Ihnen ein Anliegen, anderen zu helfen? Kein Anliegen, sondern Teil meines Weges. Ich gebe zurück, was ich damals bekommen habe, als ich angefangen habe. Außerdem darf man nie vergessen, dankbar zu sein, dass man mit seinen fünf Sinnen schmerzfrei genießen kann. Aber man muss auch nicht weit nach links oder rechts schauen, um zu erkennen, dass das auch schnell vorbei sein kann. Meine Schwester etwa hat als alleinerziehende Mutter dreifachen Krebs überwunden. Das macht mich sehr stolz. Was möchten Sie noch erreichen? Wenn ich einmal nur kurz spür, ich will etwas machen, dann mach ich’s. Wenn ich Glück habe, radle ich nächstes Jahr noch einmal um die Welt. Ein Foto mit 66 Jahren am Rad auf der Route 66 würde mir gefallen! Was macht Sie sonst noch glücklich? Meine zwei Kinder! Die sind gesund und zwei Genies! VERENA LEITOLD Sepp Resnik wurde am 28. August 1953 in Graz geboren. Mit 17 Jahren wurde er Soldat, später Offizier und sogar Oberst. 1984 nahm er als erster Österreicher am Ironman Hawaii teil, seither wurde es bei Doppel- und Mehrfach- Ironman-Bewerben immer extremer. Mehrfach umrundete er die Welt mit dem Fahrrad. In seiner Pension war er etwa der härteste Trainer von Tennis-Star Dominic Thiem.

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