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18. Februar 2018

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- Mohren-Apotheke, Mohrenwirt: Rassismus-Debatte schwappt nach Graz über - Land Steiermark soll Feste ohne Plastikmüll feiern - Girardi-Haus: Stadt kauft Objekt nicht - Start-up „Homefarmer“ will bewussten Fleischkonsum fördern - 30er-Tempo-Limit bei Grazer Pflegeheimen gefordert - Grüne Smoothies im Test - Zero Waste: „das Gramm“ eröffnet eine zweite Filiale - Faschingdienstag: Promis beim Grazer Faschingsumzug

32 motor www.grazer.at

32 motor www.grazer.at 18. FEBRUAR 2018 Ford Kuga: AVL-Vorstand Helmut List (l.) und WK-Präsident Josef Herk verteidigen den Ruf der Dieselmotoren und sagen ihnen eine gute Zukunft voraus. FISCHER Der Diesel hat noch lange nicht ausgedient SAUBER. Experten sind sich einig: Dieselmotoren werden auch in Zukunft ein großes Thema sein. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Wie werden wir in Zukunft unterwegs sein? Motorisiert mit Brennstoffzelle, elektrisch angetrieben oder doch mit dem altbekannten Geräusch des Verbrennungsmotors unter der Haube? So vielfältig die Möglichkeiten sind, die sich hier ergeben, so vielfältig sind auch die Meinungen. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Im Match der Antriebe der Zukunft wird hierzulande nicht nur fieberhaft geforscht, sondern auch heftig diskutiert. Immer wieder im Zentrum dieser Debatten findet sich der Diesel – einst hochgelobte Antriebsart, heute mit stark ramponiertem Image. Den Diesel aus dem Rennen um die mobile Zukunft auszuschließen, ist jedoch weder fachlich noch volkswirtschaftlich der richtige Weg. „Nach der Kritik an den Stickoxidemissionen beim Die- Autostadt Graz www.grazer.at sel hat der Gesetzgeber rasch reagiert. Seit der Einführung der Real-Driving-Emissions wurden große Fortschritte in kürzester Zeit realisiert“, erklärt dazu AVL- CEO Helmut List. „Die neuesten Modelle zeigen hier bereits auf ein Fünftel reduzierte Werte. Verbrennungsmotor, Elektro-/ Batterie-Antrieb und Brennstoffzelle sowie deren Kombinationen werden in Zukunft um die besten Lösungen konkurrieren. Den Diesel aus dem Rennen zu nehmen, wäre schädlich.“ Wie wichtig der Faktor „Auto“ ist, betont WKO-Steiermark- Präsident Josef Herk: „In der Steiermark vereint der Mobilitätscluster 150 Unternehmen, die mehr als 40.000 Mitarbeiter beschäftigen.“ Deshalb verwahre man sich auch dagegen, die Umweltproblematik rein am Rücken der Autofahrer auszutragen: „Dieselfahrverbote in den zehn größten Städten Österreichs würden einen volkswirtschaftlichen Schaden von fünf Milliarden Euro verursachen.“ Ford Kuga 2,0 TDCi 150 PS ST-Line ■■Motor: Leistung 150 PS (110 kW), Beschleunigung 0-100 km/h 9,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 192 km/h, 6-Gang-Schaltung, ■■Verbrauch: Abgasnorm Euro 6, kombinierter Verbrauch: 5,2 Liter Diesel/100km, C0 2 -Emission 1345 g/km, Tankvolumen 60 Liter ■■Abmessungen: Länge 4,53 Meter, Breite 1,85 Meter, Höhe 1,76 Meter. Eigengewicht: 1702 Kilogramm. Wendekreis zw. Bordstein in Meter: 11,1. Anzahl der Sitze: 5. ■■Preis: ab 39.250 Euro ■■Autohaus: Jagersberger Automobil, Ford- und Hyundai-Spezialist, Graz, Raiffeisenstraße 200, Telefon 0316 46 55 55, www.jagersbergerautomobil.at. Den Kuga gibt es in Graz auch bei Ford Gaberszik und im Automobil Forum FordStore Reisinger. Im Inneren überzeugt das Infotainment-System mit einem gestochen scharfen Bild am Touch-Display und das Cockpit ist aufgeräumt. SCHERIAU (3)

18. FEBRUAR 2018 www.grazer.at motor 33 Stark wie ein Bär! STARKER AUFTRITT. Der Ford Kuga 2,0 l macht seinem Namen Ehre. Kuga soll laut Hersteller für Robustheit stehen, prägnant und leicht einprägsam sein und einen starken Auftritt suggerieren. Stimmt exakt. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Kuga bläst die Tuba.Auf geht’s. Es ist schon ein komisches Gefühl, mit einem neuen Auto direkt aus dem Ausstellungsraum hinaus auf die Straße zu fahren. Das hat was. Der Ford Kuga 2,0 TDCi, der im Autohaus Jagersberger in Graz für den Test bereitstand, fühlte sich gut an. Als der Kuga erstmals 2008 präsentiert wurde, war das Modell vom Start weg ein Erfolg. Das wird bei dem jetzt 2018 ein wenig gefacelifteten Kuga nicht anders sein. Kuga als Dauerbrenner! Noch dazu platzt der Kuga jetzt mitten in den nach wie vor herrschenden SUV-Boom hinein und mischt den Laden auf. Der erste Eindruck vom Kuga ist gut. Die erhöhten Sitze sind bequem, der Straßenüberblick ist rundum bestens, wenngleich man beim Rückwärtsfahren unbedingt die Rückfahrkamera benötigt, da die Übersicht im hinteren Teil des Autos nicht so optimal wie vorne ist. Mit der Kamera kein Problem. Es ist genügend Platz im Auto, keine Frage. Ob auf den vorderen oder hinteren Plätzen, es gibt mehr Raum für die Passagiere, als man von außen vermutet, und noch dazu ist auch der Laderaum enorm und fasst eine Ladung zwischen 456 und 1653 Liter. Das reicht für eine Familie, die in den Urlaub fahren möchte. Druck auf das Gaspedal des Kuga, und schon bläst der Motor die Tuba, weil man bei höheren Touren hörbar merkt, dass sich der Brummbär anstrengt. Die 150 PS sorgen dafür, dass der Kuga in 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist, und wenn es erlaubt wäre, könnte man auch locker die 192 km/h an Spitze herausfahren. Das Fahren mit dem Kuga macht Spaß, da der Wagen Löcher oder Buckel auf den steirischen Pisten komfortabel wegbügelt. Völlig stressfrei geht es auch in noch so enge Kurven. Die Lenkung funktioniert leichtgängig und präzise. Die Ausstattung ist umfangreich. Es gibt eine Reihe von piepsenden Warnsystemen, zum Beispiel wenn man mit dem Auto einem Hindernis zu nahe kommt, piepst der Kuga. Es gibt ein intelligentes Sicherheitssystem, einen Tempomaten. Ein Hit ist auch das Audiosystem. Sechs Lautsprecher machen es möglich, dass der Sound of Music perfekt rüberkommt, und mit dem Acht-Zoll-Touch-Display kommt man gut zurecht. Eine Reihe von Assistenten, wie der Notruf-Assistent, rundet das Ausstattungsangebot ab. Der Kuga machte beim Test einen guten Eindruck. Er wirkt wie ein freundlicher Bär, der zwar enorm stark ist und Biss hat, aber den man nach wenigen Kilometern sofort ins Herz geschlossen hat. Die Vorderfront überzeugt durch das typische Ford-Layout. Man sieht aber gleich, dass Parken mit dem SUV hinsichtlich der Größe kein Problem ist.SCHERIAU

2021