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18. Februar 2018

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- Mohren-Apotheke, Mohrenwirt: Rassismus-Debatte schwappt nach Graz über - Land Steiermark soll Feste ohne Plastikmüll feiern - Girardi-Haus: Stadt kauft Objekt nicht - Start-up „Homefarmer“ will bewussten Fleischkonsum fördern - 30er-Tempo-Limit bei Grazer Pflegeheimen gefordert - Grüne Smoothies im Test - Zero Waste: „das Gramm“ eröffnet eine zweite Filiale - Faschingdienstag: Promis beim Grazer Faschingsumzug

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eco Daniel Windisch 24 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 www.grazer.at 18. FEBRUAR 2018 Die Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und einer gerechten Erhöhung der Löhne und Gehälter sind berechtigt.“ KP-Pflegestadtrat Robert Krotzer hat „volles Verstän d nis“ für Warnstreiks in der Sozialwirtschaft. STADT GRAZ Hypo-Vorarlberg-Vorstandsvorsitzender Michel Haller HYPO VORARLBERG Besseres Rating ■■ Die Ratingagentur Moody’s hat das Rating der Hypo Vorarlberg angehoben. Das Langfrist-Rating der Bank stieg um eine Stufe von „Baa1“ auf „A3“, der Ausblick bleibt stabil. Auch das Nachrang-Rating verbesserte sich von „Ba1“ auf „Baa3“. Moody’s habe vor allem die stabile Kapitalausstattung der Hypo und die Pläne zur weiteren Härtung des Eigenkapitals positiv bewertet, so Hypo-Vorstandschef Michel Haller. MCG mit Erfolgsbilanz Datenschutz kann bald richtig teuer werden Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung stärkt Verbraucherrechte durch strengere Regelungen. ■■ Eine überaus positive Bilanz für das Jahr 2017 kann Messe- CEO Armin Egger präsentieren. Die Messe Congress Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. (MCG), zu der die Veranstaltungsorte Congress, Merkur Arena, Merkur Eisstadion, Messe, Messecongress, Sportzentrum Graz-Weinzödl und Stadthalle gehören, knackte erneut locker die Millionengrenze bei den Besucherzahlen. Kamen schon in den vergangenen Jahren stets an die 1,1 Millionen Besucher jährlich, so durfte die MCG im Jahr 2017 zusammengerechnet mehr als 1.123.000 Personen in ihren sieben Eventlocations begrüßen. Unterm Strich fanden im Vorjahr 409 Veranstaltungen an (rechnerisch) insgesamt 745 Veranstaltungstagen statt. Da rüber hinaus nahmen an den Eigenveranstaltungen der Messe Graz (zum Beispiel Herbstmesse) rund 2000 Aussteller teil. Die Grazer Herbstmesse war mit rund 70.000 Besuchern einer der großen Publikumsmagneten im Veranstaltungsjahr 2017. MCG/KANIZAJ THINKSTOCK „fit im job“ startet wieder ■■ Bereits zum 17. Mal wird heuer von Wirtschaftskammer, Land Steiermark, Arbeiterkammer, steirischer GKK, Ärztekammer, AUVA, BVA, SVA, VAEB und PVA der Förderpreis „fit im job“ ausgeschrieben. Dabei werden in vier Kategorien jene Betriebe ausgezeichnet, die ihren Mitarbeitern die besten Gesundheitsförderprojekte anbieten. Den Gewinnern winken Urkunden und Statuen, Klein- und Kleinstunternehmen darüber hinaus V. l.: WK- Direktor K.-H. Dernoscheg, Abgeordnete B. Riener, Ärztekammer- Präsident H. Lindner, D. Gmeinbauer (WK), Karl Schneeberger (AK) und K. Völkl (VAEB) suchen Preisträger. FISCHER auch noch Preisgelder und Förderungen. Mitmachen dürfen alle steirischen Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigen. Die eingereichten Unterlagen werden von einer Expertenjury begutachtet. Alle Informationen sowie die Einreichunterlagen sind im Internet auf wko.at/fitimjob und auf facebook.com/fitimjobsteiermark zu finden. Einreichungen sind noch bis 31. Mai möglich. Die Preisverleihung findet im Herbst in Graz statt.

18. FEBRUAR 2018 www.grazer.at eco 25 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Langkornreis +8,6 % In den vergangenen Monaten sind die Preise für Langkornreis doch merklich angestiegen. Haartönung –5,9 % Sich die Haarpracht zu färben, ist momentan günstiger, als es noch vor einem Jahr war. BILLIGER ➜ REFORM. Ende Mai gelten europaweit neue Datenschutzregeln. Was für Konsumenten eine Verbesserung bringt, bedeutet für Unternehmen Mehrausgaben – und schlimmstenfalls Millionenstrafen. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Am 25. Mai tritt europaweit die neue EU-Datenschutz- Grundverordnung (DSG- VO) in Kraft. Erklärtes Ziel ist es, Kundendaten besser zu schützen. Tatsächlich werden die Rechte von Konsumenten deutlich gestärkt. So dürfen künftig Daten eines Kunden erst gespeichert bzw. verarbeitet werden, wenn der Betroffene ausdrücklich zugestimmt hat – im Idealfall in schriftlicher Form. Unternehmen müssen schon im Vorfeld klarstellen, warum und wozu sie Daten von Kunden nutzen. Diese Daten dürfen außerdem nur zeitlich begrenzt und in möglichst geringem Ausmaß gespeichert werden. Unternehmen sind dafür verantwortlich, dass die Daten vertraulich behandelt und vor dem Zugriff Unbefugter geschützt werden. Konsumenten wiederum haben das Recht, über ihre gespeicherten Daten informiert zu werden. Kunden haben darüber hinaus ein Recht auf die Richtigkeit ihrer Daten. Und vielleicht das Wichtigste: Kunden haben ein „Recht auf Vergessenwerden“, sie dürfen das Löschen ihrer Daten verlangen. So gut die neue Verordnung aus Konsumentensicht klingt – für Unternehmen können die neuen Datenschutzbestimmungen richtig teuer werden. Denn Betriebe müssen nicht nur nachweislich für die Sicherheit ihrer Kundendaten sorgen, sondern die Daten auch ständig überwachen und diese Überwachung dokumentieren. Auf Unternehmen, die besonders sensible Daten bearbeiten (zum Beispiel Gesundheitsdaten), kommen noch weitere Pflichten zu: Sie müssen einen eigenen Datenschutzbeauftragten engagieren, der über die Einhaltung der DSG-VO-Bestimmungen wacht. Diese Investitionen in den Datenschutz sollten Betriebe dennoch tätigen. Denn waren die Strafen bei Datenschutzverletzungen bisher niedrig, drohen bei Verstößen gegen die neue DSG-VO schmerzhafte Geldbußen. So blühen Unternehmen, die sich nicht an die Spielregeln halten, Strafzahlungen von bis zu 20 Millionen Euro bzw. vier Prozent des weltweit erzielten gesamten Jahresumsatzes – je nachdem, welcher Wert höher ist. Aktuelle Kurse und Ausbildun- gen rund um das Thema „Datenschutz“ bietet unter anderem das WIFI Steiermark an. WIFI-Chef Martin Neubauer ruft Unternehmen angesichts des rasch näher rückenden Stichtags, an dem die Verordnung in Kraft tritt, dringend zum Handeln auf. Wer sich jetzt nicht vorbereite, riskiere ernste Probleme. WIFI-Leiter Martin Neubauer WIFI So kl-App-ts mit dem Glück! CLEVER. Grazer erfanden Handy-App „HiMoment“, die Benutzer glücklicher macht: Gesammelte persönliche Momente werden gespeichert und können etwa für Motivationsschübe abgerufen werden. Von Philipp Braunegger redaktion@grazer.at Wie kann ich mich spontan glücklicher machen?“ fragte sich der Grazer Christoph Schnedlitz, bevor ihm die Idee zur „HiMoment“-App kam, die er gemeinsam mit Jan Hruby und Hermann Ziak entwickelte und die heute bereits 10.000 User weltweit glücklicher macht. „Wir bedienen uns künstlicher Intelligenz nach der Methode des ,Savoring‘ (englisch: ,auskosten‘): Der User trägt Erinnerungen, Fotos, sprich glückliche Momente im Leben in die App ein, nach dem Motto ‚Was war der schönste Moment des Tages‘“, erklärt Schnedlitz. Sind genug Erinnerungen eingetragen, werden dem User von einer guruartigen Figur zwei Erlebnisse gezeigt, aus denen der User auswählen muss, welche Situation ihn glücklicher machte. „Das kann die Frage ‚Geburt des Kindes‘ oder ,Hochzeit‘ sein, aber auch weniger Einschneidendes. Jedenfalls sieht der User dann, wie schwer es ihm fällt, sich zwischen glücklichen Momenten zu entscheiden – und er merkt aufgrund der Auswahlmöglichkeiten, wie schön sein Leben eigentlich ist!“ Zur Entfaltung kommt „HiMoment“ schließlich unter anderem in folgenden Situationen: Suche nach Selbstbestätigung, Motivation – etwa vor Bewerbungsgesprächen –, Körperbewusstein, Entspannungsbedürfnis oder wenn es einem einfach nicht gut geht. „Man versetzt sich emotional nämlich in die damaligen Glücksmomente, fühlt sich besser und kann dieses Gefühl schnell und jederzeit abrufen.“ Man pos- Die „HiMoment“-App findet sich heute weltweit bereits auf 10.000 Smartphones – Tendenz steigend. Christoph Schnedlitz ist einer der Erfinder. HIMOMENT (2) tet sich die Meldungen quasi selbst – das bringt einem emotional mehr als Likes von anderen auf Facebook. „Wir sind quasi das Anti-Facebook!“ Kürzlich streiften die Grazer bei der Investment-TV- Show „2 Minuten, 2 Millionen“ 100.000 Euro ein. Damit will man die App bis Sommer inhaltlich ausbauen.

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