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18. Dezember 2020

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- Mietobergrenzen, Leerstandsabgaben und Co: So will die Politik für leistbaren Wohnraum sorgen - Sommer war besser als befürchtet: Grazer Hoteliers in Kampfeslaune - Bank zum Handy-Laden kommt am Hauptplatz - Baustellen-Gerümpel im Naherholungsgebiet - Veganer Tag im Land gefordert - Kreuzwirt am Rosenberg hat neu eröffnet

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28 eco www.grazer.at 18. OKTOBER 2020 Mit Visionen in den Herbst IDEEN. An der TU Graz starten gleich drei Forschungsprojekte in der FET-Open-Förderlinie, die revolutionären technologischen Durchbruch als Ziel hat. FET-Open-Projekte der EU werden extrem kompetitiv vergeben. Es ist schon ein Glücksfall, ein FET-Open-Projekt zu bekommen, aber gleich drei gleichzeitig ist schon fast ein Jackpot. Gefördert werden nur sehr visionäre Projekte mit langfristigem Potenzial und großer industrieller Wirkung. Es ist bemerkenswert und erfreulich, dass die TU Graz gleich drei Projekte aus unterschiedlichen Stärkefeldern in der FET- Open-Linie starten kann. Ich gratuliere allen Beteiligten und wünsche viel Erfolg. Noch mehr bin ich aber auf die Ergebnisse gespannt“, so Horst Bischof, Vizerektor für Forschung der TU Graz. Das Gesamtvolumen der drei Projekte beträgt 9,4 Millionen Euro, davon entfallen knapp 1,5 Millionen Euro auf die TU Graz. An der TU Graz wird demnach in den nächsten Jahren an Zellfabriken für die industrielle Algenbiotechnologie, an einem Rapid-Prototyping-Ansatz für Mikro- und Nanodevices sowie an neuen Paradigmen für ultraschnelle Informationsverarbeitung gearbeitet. Die Forschung für die Algenbiotechnologie ist an der Robert Kourist, Anna Maria Coclite, Robert Legenstein und Francesco Greco (v. l.) freuen sich über die Förderung ihrer Forschungsarbeit. LUNGHAMMER/TUGRAZ TU Graz im Field of Expertise „Human & Biotechnology“ verankert, einem von fünf strategischen Forschungsschwerpunkten der TU Graz. Die Programmlinie FET (Future and Emerging Technologies) des EU-Forschungsförderungsprogramms Horizon 2020 fokussiert auf kooperative Forschung, die nach technologischen Durchbrüchen strebt und große gesellschaftliche oder industrielle Wirkung erzielt. Sauber im Einkaufszentrum AUFWÄNDIG. Viele Menschen machen sich beim Einkaufsbummel Sorgen wegen der steigenden Corona-Zahlen. Immerhin: In Einkaufszentren wird riesiger Hygiene- und Reinigungsaufwand betrieben. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Der Konsum ist ein zentrales Element, wenn es um die Stärkung der gebeutelten Wirtschaft geht, da sind sich praktisch alle einig. Gleichzeitig machen sich in Anbetracht steigender Corona-Infektionszahlen viele Menschen Sorgen – und gehen nicht so unbeschwert auf einen Shoppingbummel wie sonst. Gleichzeitig betreiben die Grazer Einkaufszentren aber einen großen Aufwand, wenn es darum geht, für ein möglichst großes Maß an Sicherheit zu sorgen, wie Waldemar Zelinka, Center Manager des Citypark, erzählt: „Wir haben uns das genau angeschaut und die Reinigungs- tätigkeiten massiv nach oben geschraubt. In der Hochphase haben wir in 14 Tagen 600 Stunden in die Reinigungszeit investiert, auch jetzt sind es noch 246 Stunden in der Woche.“ Eine deutliche Steigerung zum Normalbetrieb. Aber auch bei der Lüftung setzt man an: „Bisher haben wir auf einen Mix an Frischluft und wiederaufbereiteter Luft gesetzt – in Anbetracht der Pandemie haben wir aber rein auf Frischluft umgestellt“, so Zelinka. Damit will man der Ansteckung durch Aerosole zuvorkommen. Außerdem herrscht in den Einkaufszentren Maskenpflicht: „Hier können wir aber nur an die Eigenverantwortung appellieren.“ Waldemar Zelinka Normalerweise werden beim Citypark 160 Stunden in der Woche für Reinigung und Desinfektion aufgewendet, aktuell sind es 246 Stunden. CITYPARK

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