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18. Dezember 2020

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- Mietobergrenzen, Leerstandsabgaben und Co: So will die Politik für leistbaren Wohnraum sorgen - Sommer war besser als befürchtet: Grazer Hoteliers in Kampfeslaune - Bank zum Handy-Laden kommt am Hauptplatz - Baustellen-Gerümpel im Naherholungsgebiet - Veganer Tag im Land gefordert - Kreuzwirt am Rosenberg hat neu eröffnet

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 18. OKTOBER 2020 Das innovative System wird vor dem Manner-Shop am Grazer Hauptplatz getestet. Bewährt es sich, sind weitere Standorte geplant. Bank zum Handy-Laden kommt am Hauptplatz COOL. Vor dem Manner-Shop wird eine Bank aufgestellt, an der man sein Smartphone aufladen kann. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Noch diesen Herbst wird am Grazer Hauptplatz vor dem Manner-Store die erste smarte Bank aufgestellt, über deren Solarpanele Handys geladen werden können. Die sogenannte Smart-Bench der italienischen Firma Elios kann vier Smartphones oder Tablets über USB-Buchsen gleichzeitig laden. Außerdem gibt es zwei Pads für das drahtlose Aufladen. In der Nacht wird die Bank mittels LEDs beleuchtet. Außerdem fungiert sie als WLAN-Router. Sonnenstrom Die moderne Bank kann ihr integriertes Batteriesystem im Sommer innerhalb eines Tages aufladen, im Winter kann es bis zu zehn Tage dauern. Im Normalfall funktioniert die Bank bis zu fünf Tage einwandfrei ohne direkte Sonneneinstrahlung, danach werden erste Funktionen abgeschaltet, um die Batterie zu schonen. Besonders dafür eingesetzt hat sich der Wirtschaftsbund Innere Stadt, finanziert wird das Projekt aus dem Bezirksbudget im Rahmen der Sauberkeitsoffensive der Stadt und der Holding Graz. Kommt das System bei den Grazern gut an, soll es an weiteren Orten installiert werden. Dafür ist übrigens keine architektonische Veränderung notwendig. Die Bank kann auf Beton, Asphalt und Stein stehen und wird mit Schrauben fest mit dem Untergrund verbunden. Damit ist sie auch diebstahlsicher. KK So wird die moderne Solarbank aussehen. ELIOS Noch ergeben die in den Vincke-Steinbrüchen zwischengelagerten Maschinen und Bauutensilien ein unschönes Bild. Das soll sich ändern. GRAZER GRÜNE (2) Baustellen-Zeug im Naherholungsgebiet UNCOOL. Die Vincke-Steinbrüche werden zum Naherholungsgebiet. Noch sind sie aber Baustellen-Lager. Gestaltung beauftragt Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Nach mehr als dreieinhalb Jahren soll jetzt aber endlich Bewegung in die Sache kommen. Laut Bürgermeister Siegfried Nagl wurde im September ein Landschaftsplanungsbüro mit der Erstellung eines Funktions- und Nutzungskonzeptes beauftragt. Dieses soll bis Jahresende vorliegen. Danach ist auch eine Bürgerbeteiligung geplant. „Die Aufgabenstellung lautet: keine intensive Bespielung oder Eventisierung, sondern Maßnahmen für Seit Jahren heißt es, dass die Vincke-Steinbrüche in Wetzelsdorf und Gösting zum Naherholungsgebiet für die Grazer werden sollen. Zu diesem Zweck hat die Stadt bereits im Jänner 2017 zwei große Flächen (66.400 und 27.300 Quadratmeter) um eine Million Euro gekauft. Am 20. März desselben Jahres wurde das Areal an die städtische Abteilung für Grünraum und Gewässer zur Ausgestaltung und Instandhaltung übergeben. Aktuell sorgen aber Bau-Container und andere Baustellen-Utensilien für Unmut bei den Anrainern – und auch bei Grünen-Gemeinderätin Andrea Pavlovec-Meixner. „Dieses wertvolle Naturareal wird als Zwischenlager für Bau- und Aushubmaterial sowie als Abstellplatz für Maschinen und als Parkplatz für die Baufirma missbraucht – mit allen damit verbundenen negativen Folgen: Im Steinbruch stehen Baufahrzeuge, es liegt Baumaterial herum und das, was da an Bäumchen gewachsen war, ist einem Baucontainer und ein paar großen Erdhaufen gewichen.“ eine sanfte Öffnung eines sensiblen Landschaftsraumes entwickeln. Entstehen sollen nutzungsoffene Streif- und Beobachtungsräume in den Wald- und Wiesenflächen der ehemaligen Steinbruchsohle und am ehemaligen Werksgelände“, heißt es in einer Anfragebeantwortung des Bürgermeisters. Aufgrund der starken Verwitterung und der hohen Steinschlaggefahr seien noch Sicherungsmaßnahmen notwendig. Ein Maßnahmenpaket wird voraussichtlich in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen beantragt werden. Bei positiver Behandlung soll die Umsetzung noch während der Vegetationsruhe (bis März) erfolgen.

2021