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18. April 2021

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- 366 Ideen fürs BürgerInnenbudget - Corona-Umfrage: Grazer leben lieber in der Stadt - Messervorplatz wird neu gestaltet - Diese Denkmäler müssen geschützt werden - Der erste Sportmontag - App-Gewinnspiel geht in Runde 2

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10 graz www.grazer.at 18. APRIL 2021 Diese 6 Objekte sind Heute findet in der Heilandskirche ein Festgottesdienst statt. KK 200 Jahre Gemeinde der Heilandskirche ■ Nach mehreren vergeblichen Bemühungen konstituierte sich am 15. April 1821 die erste Grazer Evangelische Gemeinde Augsburger und Helvetischer Konfession. Am ehemaligen Holzhändler-Platz, später Kaiser-Josef-Platz, entstand das erste evangelische Bethaus, aus dem später die Heilandskirche wurde. Die Gemeinde der Heilandskirche ist die größte evangelische Gemeinde in Österreich. Neben Gottesdiensten in deutscher Sprache werden auch in Schwedisch, Finnisch, Koreanisch und Ungarisch Gottesdienste abgehalten. Alte Tramway-Remise, Brockmanngasse: Holding-Zentrale ist geplant. Hüttenbrennerhaus, Grabenstraße 136: steht seit Jahren völlig leer. Das uralte Winzerhaus in der Grabenstraße 146 ist auch schön. GRAZERBE.AT (3) TAG DES DENKMALS. Der Internationale Denkmaltag wurde 1982 ausgerufen. An schutzwürdigen Bauten gibt es auch in Graz eine ganze Reihe. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Soko Altstadt unter dem Altmeister Peter Laukhardt hat 2013 91 Objekte in Graz als denkmalwürdig aufgelistet. 15 Objekte wurden entweder abgerissen oder als nicht schutzwürdig klassifiziert, zwölf vorgeschlagene Objekte wurden „gerettet“, saniert oder zumindest für schutzwürdig befunden. Acht Objekte stehen bereits in Bearbeitung des Bundesdenkmalamtes (BDA), für 42 Objekte wurde ein Denkmalschutz empfohlen und sechs Objekte scheinen aktuell gefährdet zu sein, befürchtet Soko-Altstadt-Chef Laukhardt, der alle Details auf seiner akribisch errichteten und engagiert betreuten Website www.grazerbe.at aufgelistet hat. Zu den sechs gefährdeten und denkmalwürdigen Objekten: Das Winzerhaus in der Grabenstraße wurde von einem privaten Investor erworben, da gibt es noch Hoffnung. Das leerstehende Hüttenbrennerhaus in der Grabenstraße, welches dem Karme- Neuer Platz für den Postmeilenstein in der Grabenstraße 146 GRAZERBE.AT Künstliche Öffi-Intelligenz FUTURISTISCH. Auf der neuen Homepage der Holding Graz findet man unter anderem einen Routenplaner, der selbst lernt und so immer intelligenter wird. Am Lendplatz kann man sich auch weiterhin schnell testen lassen. FISCHER Teststation am Lendplatz ■ Seit Dezember gibt es am Lendplatz eine Corona-Teststation. Diese ist vorrangig für all jene Personen, welche Symptome aufweisen und sich wohnortnah testen lassen wollen. Nun wurde das Angebot, welches ursprünglich Ende April auslaufen hätte sollen, auf Antrag des Gesundheitsstadtrats Robert Krotzer verlängert. Sollte ein Schnelltest positiv sein, wird vor Ort sofort ein PCR-Test durchgeführt. Die bisherige Bilanz: Bei durchschnittlich 60 täglichen Tests sind rund zwei bis drei Prozent positiv. Die Holding Graz präsentiert sich unter holdinggraz.at mit einer neuen Website. Dabei setzt man in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Grazer Tech-Unternehmen Leftshift One und dem Tochterunternehmen ITG auf sogenannte künstliche Intelligenz. Unter anderem mit dem digitalen Routenplaner, der im Bereich Mobilität die wesentlichste technologische Neuerung darstellt. Er bietet den Grazern Antworten zu allen Fragen rund um das Thema Mobilität – egal ob Routenplanung von A nach B, Abfahrzeiten oder Ticketkaufmöglichkeiten. Je mehr Informationen und Anfragen generiert werden, desto intelligenter wird das System. „Als Stadt Graz wollen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung und neuer Technologien bewusst nutzen“, erklärt Stadtrat Richard Peer (l.) und Günter Riegler vor dem modernen Routenplaner FISCHER Günter Riegler. Holding-Marketingleiter Richard Peer ergänzt: „Wir kooperieren auch hier be- wusst mit Grazer Start-up-Unternehmen, um ganz Graz zur Smart City zu entwickeln.“ TS

18. APRIL 2021 www.grazer.at graz 11 akut gefährdet litenkloster Maria Schnee gehört, wurde vor kurzem geräumt, da bahnt sich was an. Für das uralte Gasthaus Schwarzer Bär am Griesplatz 5 scheint die letzte Stunde geschlagen zu haben, da kann offenbar auch die Soko Altstadt nichts mehr ausrichten. Zum Kultur-Areal könnte die Oeverseemühle werden. Die Rösselmühle war eine von mehreren Mühlen am rechtsseitigen Mühlgang, die von Gösting bis Puntigam den Wasserlauf als Energiequelle nutzten. Sie wurde schon um 1370 urkundlich genannt. Das ganze Areal inklusive Park und Postgarage könnte ein schönes Kulturzentrum werden. Die Chancen stehen gut. Und brandaktuell meldet Laukhardt: „Die künftige Lage des denkmalgeschützten Postmeilensteins von 1890 mit der Zahl 2 (Entfernung zwei Meilen von der Stadt) wäre zu klären.“ GH Bär, Griesplatz 5: vor Abriss Säulenvilla in der Johann-Fux- Gasse: bereits ohne Säulen GRAZERBE.AT (3) Die Spätschicht musste da in die Rösselmühle: Kulturzentrum angedacht

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