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17. November 2021

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- Graz hat seit heute seine erste Bürgermeisterin - 26 Gesichter sind jetzt neu im Grazer Gemeinderat - Elke Kahr in erster Rede: „Wir alle sind Graz" - Nachhaltige, soziale Wirtschaft nun im Fokus - Gustav: Gutschein für die Nachhaltigkeit - Grazer Unis haben große Pläne

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4 graz www.grazer.at 17. NOVEMBER 2021 Kahr: „Wir alle sind Graz“ ANTRITTSREDE. Die frischgebackene Bürgermeisterin Elke Kahr betonte in ihrer ersten Rede in neuer Funktion einen neuen politischen Stil pflegen und für alle Menschen ein offenes Ohr haben zu wollen. Elke Kahr von der KPÖ ist die neue Bürgermeisterin. In ihrer ersten Rede im Amt versprach sie, mit aller Kraft für alle Grazer da zu sein. STADT GRAZ/FISCHER In der ersten Rede im Amt bezeichnete Elke Kahr den Tag als „einen besonderen für Graz. Die Wähler haben eine überraschende Entscheidung getroffen. Zur Demokratie gehört untrennbar der Wechsel, daran müssen auch die Gewinner denken. Jede Funktion, auch die der Bürgermeisterin, gibt es nur auf eine bestimmte Zeit. Siegfried Nagl hat in den 18 Jahren als Bürgermeister viel für unsere Stadt geleistet und dafür möchte ich mich noch einmal bedanken. Nach der Amokfahrt im Juni 2015 war sein Beitrag für die Beruhigung der Menschen sehr wichtig.“ Kahr weiter: „Wer hätte gedacht, dass ich die erste Frau im Bürgermeisteramt von Graz werde, noch dazu aus der KPÖ? Wir - KPÖ, SPÖ, Grüne - wollen einen neuen Weg gehen. Wir wollen die Menschen zusammenführen und niemanden ausgrenzen. Wir alle sind Graz. Ich werde weiterhin meine Sprechstunden abhalten. Unser Blick auf viele Fragen wird ein Blick von unten sein. Die Stärken unserer Stadt wollen wir in den nächsten Jahren ausbauen. Den Schwächen wollen wir Grenzen setzen. Klimaschutz und Innovation sollen der wirtschaftliche Motor sein. Mit unserer Koalitionsvereinbarung eröffnen wir ein neues Kapitel. Wir wollen an die besten Traditionen unserer Bewegungen anschließen und Graz sozialer, freundlicher, ökologischer und demokratischer machen. Die gesamte Politik muss an einem Strang ziehen. Wir müssen das Gemeinwohl im Auge haben. Unsere Stadt muss immer eine gute Heimat sein, daran wollen wir gemeinsam arbeiten. Ich werde meine ganze Kraft einbringen.“ Winter im Zeichen des Eissports SPORTJAHR 2021. Auf der Zielgerade gibt das Sportjahr noch mal so richtig Gas und setzt im November und Dezember einen sportlichen Eis-Schwerpunkt inklusive Suche nach Curling-Stars. Mit der Eröffnung des „Like Ice“ Kunst-Eislaufplatzes am Citypark-Dach setzte das Sportamt gemeinsam mit dem Grazer und dem Citypark bereits ein Zeichen für den Eissport. Neben dem temporären Bezirkssportplatz gibt es aber noch einige weitere Highlights in den Wintermonaten: So lädt das Sportjahr von 26. November bis 3. Dezember in die neue Winterwelt im Landessportzentrum in der Jahngasse ein. Eine Woche kann man dort alles ausprobieren, was auf dem glatten Untergrund Spaß macht – von Eislaufen, Eishockey und Eisstockschießen bis zu Shorttrack und einem Show- training der Graz 99ers. Außerdem sucht Graz seine Curling-Stars: Von 3. bis 5. Dezember kann die Kultsportart ausprobiert werden, mit Unterstützung des Österreichischen Curlingverbandes. Ziel ist es, durch viele begeisterte SportlerInnen einen eigenen Curlingverein in Graz gründen zu können. Und auch abseits von Eisflächen gibt es einiges zu sehen: Die Austrian Open International der Ästhetischen Gruppengymnastik und die Staatsmeisterschaften der Rhythmischen Gymnastik werden von 25. bis 27. November im Raiffeisen Sportpark ausgetragen. Mehr dazu unter letsgograz.at. Seit Montag ist die „LIKE ICE“ Eisfläche am Citypark-Dach eröffnet. Mehr eisige Highlights warten im Sportjahr-November auf die GrazerInnen. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

17. NOVEMBER 2021 www.grazer.at graz 5 Judith Schwentner, Elke Kahr und Michael Ehmann haben sich in der Wirtschaft auf einige Punkte geeinigt. Neuer Stadtrat wird Günter Riegler (kleines Bild- Nachhaltige, soziale Wirtschaft im Fokus PROGRAMM. Was sich die neue Koalition in Sachen Wirtschaft und Tourismus vornimmt. FISCHER, KANIZAJ Schenken wird jetzt nachhaltig mit „Gustav – Gutschein für Nachhaltiges“. Bereits elf regionale Unternehmen kann man damit unterstützen. GUSTAV Gustav: Gutscheine für die Nachhaltigkeit COOL. Mit Gutschein für Nachhaltiges kann in verantwortungsvollen Betrieben eingekauft werden. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die neue Rathauskoalition aus KPÖ, Grünen und SPÖ möchte Wirtschaft und Tourismus laut Arbeitsprogramm „im Sinne einer nachhaltigen Lebensweise, die Klimaschutz und gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt, entwickeln und umbauen.“ Weiter heißt es: „Wir erweitern unseren Fokus auf Ein-Personen- Unternehmen, Klein- und Mittelbetriebe. Wir fördern Nachhaltigkeit und Regionalität und stärken Nachversorger und den regionalen Handel.“ So weit, so wenig überraschend. Die drei Parteien hatten ja auch bisher immer kritisiert, dass zu sehr für große Unternehmen Politik gemacht würde und die Regionalität und Nachhaltigkeit dabei oftmals vergessen werde. In ihrer Koalitionsvereinbarung stehen nun einige Punkte, die angegangen werden sollen – sehr konkret ist bisher keiner davon, es handelt sich mehr um Teaser. Als Vorhaben sind da etwa die Ausrichtung der Wirtschaftsförderung nach sozialen, regionalen und ökologischen Kriterien oder die Stärkung von KMUs, Handwerksbetrieben und der Kreativwirtschaft genannt. Man möchte außerdem die Zusammenarbeit im steirischen Zentralraum stärken. Man nimmt sich vor, ein Konzept für leistbare Geschäftsfächen zu entwickeln und den Breitbandausbau zu beschleunigen. Haus Graz Die hauseigenen Unternehmen möchte man besser positionieren. Klar im Programm steht auch, was nicht geplant ist: nämlich Privatisierungen oder Ausgliederungen im Haus Graz. Dass die Holding wieder Rückeingegliedert wird, wie im Wahlkampf gefordert, wurde ja bereits abgesagt. Im Stadtsenat für das Wirtschafts- und Tourismusressort zuständig bleibt die ÖVP mit Günter Riegler als zuständigem Stadtrat. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Weihnachten steht vor der Türe und wie jedes Jahr stellen sich die Grazer die Frage, was sie ihren Liebsten wohl schenken könnten. Das Ranking der häufigsten Weihnachtspräsente wird einmal mehr von Gutscheinen angeführt – 51 Prozent der Steirer besorgen genau solche. Umso besser, dass Schenken ab sofort nachhaltig wird! Das Grazer Institut für Nachhaltiges Wirtschaften hat nämlich gemeinsam mit regionalen Unternehmen und der Firma ITELL Solutions „Gustav, den Gutschein für Nachhaltiges“ ins Leben gerufen. Gustav kann bei Betrieben in Graz und Umgebung eingelöst werden, die ihre Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt ernst nehmen. Die Palette reicht von fairer und Second-Hand-Mode über regionale Delikatessen bis hin zu Upcycling-Möbeln. Es ist es oft nicht leicht, nach- haltige Geschäfte zu erkennen. Mit dem ersten Gutschein für Nachhaltiges wird diese Entscheidung hingegen erleichtert. Jedes Geschäft, in dem der Gutschein eingelöst werden kann, wird vorab vom Institut für Nachhaltiges Wirtschaften auf seine nachhaltige Ausrichtung hin kontrolliert. Also sind es ausschließlich Unternehmen, die konsequent daran arbeiten, ihre negativen Auswirkungen auf Natur und Umwelt zu reduzieren. Elf Unternehmen dabei Aktuell kann Gustav bei elf Unternehmen eingelöst werden – beispielsweise bei Dogdays of Summer, BUNA Coffee, Apflbutzn Conceptstore, im Weltladen und bei weiteren. Im kommenden Jahr 2022 werden noch mehr Betriebe dazukommen. Unternehmen, die am Gutschein Gustav teilnehmen möchten, können sich beim Institut für Nachhaltiges Wirtschaften bei Angelika Mende unter am@ nachhaltiges-wirtschaften.at melden. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer. at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | Michelle Scheiber (0664/80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

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