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17. Juni 2018

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- Brisante Grazer Müllstudie: Wir werfen jährlich zehn Millionen Euro in die Tonne - Graz bekommt ein neues Girardihaus - Dealer: Grazer Polizei ruft selbst um Hilfe - Graz bekommt eine neue Gin-Brennerei

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36 sport graz www.grazer.at 17.JUNI 27. MAI 2018 Christian „Ich würd schau nicht Nein her, kannst sagen, a wenn bisserl mich Roger rean Federer für mi...?“ in Wimbledon Sturm-Legende in seine Box einladen Mario Haas hielt würde.“ Tormann Extrem-Radler Christian Gratzeis Christoph Abschied Strassers auf Video Wunsch-Belohnung fest und suchte für 44 36 redaktion@grazer.at einen ganz etwaigen besonders Sieg emotionale im laufenden Ausschnitte. Race Across GEPA America. (6) GEPA (3) „Tanz“ am Rand des Vom Landesdirektor der Wiener Städtischen, Gerald Krainer, gab es zur Spende ein Stofftier. K.PRIX Spenden-Erfolg! ■■ Walter Hiesel, Obmann des Club Steiermark, organisierte kürzlich ein Benefiz-Tennisturnier, um dem zweijährigen Matthias zu helfen, der am Angelman-Syndrom leidet. Lions Club Erzherzog Johann, Rotary Spontanhilfefonds und die Wiener Städtische halfen ebenso unter anderem mit Schecks von 2900 und 1000 Euro. Die Versicherung gewährte zusätzlich eine gratis Unfallversicherung. Günter Triebel lief der Konkurrenz am Vulkankrater davon. KK(2) EXTREM. Der Grazer Günter Triebel überlebte den härtesten 100km- Lauf der Welt auf Indonesien – und lief sogar entlang eines Vulkans. Von P. Braunegger u. T. Schweighofer philipp.braunegger@grazer.at Er ist der erste Österreicher der Geschichte, der beim Extremlauf Rinjani 100 auf der indonesischen Insel Lomobok mit einer Zeit von 35 Stunden ins Ziel kam. Die Strapazen, die Günter Triebel (47) durchmachte, sind kaum zu be- „Wir lieben Fußball!“ SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Fußball! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Fußball begeistert seit jeher Millionen Menschen auf der ganzen Welt, so auch bei uns! Schließlich gibt es bei keiner anderen Sportart in der Steiermark mehr Vereinsmitglieder. Mit dem Motto „Wir lieben Fußball!“ ist der JSV Ries-Kainbach seit 1973 aus der heimischen Fußballszene kaum mehr wegzudenken, denn neben der Kampfmannschaft liegt das Hauptaugenmerk auf dem Nachwuchs, der schon ab drei Jahren mit dem Kicken beginnen kann. Da sind die rund 250 Kids in den 18 Jugendmannschaften in den besten Händen, denn 35 Trainer sowie Physiotherapeuten sorgen da für eine professionelle Ausbildung. Johannes Tunner, Obmann des JSV Ries-Kainbach, erläutert, was Fußball so einzigartig macht: „Dieser Sport ist international bekannt und elektrisiert Menschen auf der ganzen Welt! Daneben gibt es sehr viele Aspekte, die für Fußball sprechen. Außerdem investieren wir sehr viel in die Jugendarbeit und haben ein tolles Team aus jungen, motivierten Trainern.“ Infos zu den steirischen Vereinen findet man online unter www.stfv.at. Gemma, Grazer www.grazer.at Johannes Tunner, Obmann des JSV Ries-Kainbach, freut sich immer über Kids beim Probetraining. Infos gibt es online unter www.ries-kainbach.at. JSV (2)

17. JUNI 2018 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ Sarah Puntigam, Fußballerin Die Grazerin und ihre Kolleginnen wahrten mit einem 6:0-Sieg in Israel die Chance auf die WM-Quali – und traf selbst. Lukas Grozurek, Fußballer Er will zu Sturm wechseln und darf nicht. Im Vertrag-Hickhack seines Noch-Klubs Admira und der Liga ist er das Opfer. ZERO ➜ Lava-Kraters schreiben. „2000 Höhenmeter, positive und negative, Luftfeuchtigkeit von knapp 100 Prozent, dazu Abschnitte durch Dschungel, Flüsse und sogar vertikal ins Innere eines Kraters musste ich durchlaufen. Das Ärgste: die verschiedenen Untergrundarten – rutschig, freucht oder, wie im Vulkanbereich, nachgebend. Du rutscht dauernd aus, holst dir zig Blasen“, so Triebel. Und: Er war stets auf sich allein gestellt. „Die anderen Läufer siehst du nicht, und es waren keine Sanitäter dabei!“ Den Lauf hatte Triebel dazu bei 40 Grad durchzustehen, der Körper leidet da extrem: „Irgendwann war mir ununterbrochen übel, ich konnte nur noch Butterkekse essen, weil die den Magen schonen, Kohlehydrate nahm ich sonst nur mehr flüssig auf. Hinzu kommt, dass ich während des Laufs zwei Tage und Nächte nie schlafen durfte.“ Bisher haben übrigens erst fünf Menschen den Rinjani 100 geschafft. Vorbereiten kann man sich auf die angesprochenen Bedingungen hierzulande kaum: „Ich hab am Schöckl trainiert, lief die Trasse auf und ab.“ Angst hatte Triebel (beruflich als AK- Jurist tätig) nie: „Ich bin voll im Flow-Modus. Da geht alles von selbst.“ Respekt, den hat Triebel vor solchen Läufen stets: „Nicht zuletzt, weil bei einem Lauf durch die Atacama-Wüste ein Kollege neben mir gestorben ist.“ Der Moment des entscheidenden 3:2-Tors. Seeger (l.) kommentierte. SCREENSHOT, GEPA „Hab nicht mehr existiert“ ■■ Am 21. Juni jährt sich das „Wunder von Cordoba“ und seiner Helden um Hans Krankl und Co. zum 40. Mal. Ein Protagonist des Klassikers fällt in all den ausgegrabenen TV-Rückblicken oft unter den Tisch. Das Fernseh-Spiel kommentierte nämlich nicht der immer wieder „narrisch“ werdende Edi Finger, sondern Robert Seeger! Zur Kult- Figur wurde jedoch Finger – dank der ins Bilddokument eingespielten Radio-Stimme. Dass man Seeger oft außen vor ließ, tat dem Grazer „schon ein bissl weh“. Der Grund: „1978 wurde der Originalton in den internationalen Reproduktionen gelöscht – ich existierte plötzlich nicht mehr! Und in Österreich wurde halt Edis Stimme eingespielt.“ Inzwischen gibt’s die echten Bänder wieder. Und Seeger meint: „Der Edi konnte nichts dafür. Ich durfte dann eh das kultige Sieger-Interview im TV- Studio mit Krankl moderieren, und außerdem: Acht kommentierte WM-Finali haben mich danach eh rehabilitiert!“ PHIL Graz bastelt die „Marachs von morgen“ In Roland Garros kam das Top-Duo Pavic (l.) Marach ins Endspiel. GEPA BOOM. Im Steirischen Tennisverband wird das Doppel so forciert wie sonst nirgends in Österreich. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Der erneut sensationell starke Auftritt von Oliver Marach und seinem Kollegen Mate Pavic beim Tennis-Klassiker der French Open (die beiden kamen ins Finale) hat die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Doppel im Tennis einmal mehr hervorgehoben. Einer Entwicklung, der man beim Steirischen Tennisverband längst Rechnung trägt. Doppel ist dort inzwischen eine Haupt-Disziplin! „Gerade die Reaktions- und Koordinationsfähigkeit wird optimiert, im jungen Alter ist das schon ganz wichtig. Volley und Service kommen eine besondere Bedeutung zu“, sagt Barbara Muhr, Präsidentin des STVV, bei dem man erst kürzlich einen eigenen Nachwuchs- Doppel-Lehrgang mit Marach durchführte. Trainiert werden die „Marachs von morgen“ unter anderem auch von Andreas Leber, sportlicher Leiter beim STTV: „Ich hab in den USA gesehen, dass dort das Doppel viel mehr forciert wird, und konnte viel nach Graz mitnehmen. Wenn man Doppel spielt, hat man zum einen immer drei Spieler, auf die man achten muss: deinen Partner und die zwei Gegner. Außerdem ist die Fläche, wohin du den Ball schlägst, viel kleiner als im Single – es sind ja mehr Leut am Feld, daher musst du genauer zielen, wohin der Ball soll.“ Bei keinem heimischen Verband, so Leber, sei die Forcierung des Doppel so groß wie in Graz. Wenn wer für ein Turnier nennt, muss sich auch fürs Doppel anmelden. „Die Jungen sehen auch, dass man, wie der Oli, auch im Doppel richtig groß rauskommen und bei den größten Turnieren der Welt spielen kann.“ Marach meint: „Man kann beim Nachwuchs früh sehen, wer mehr Talent für Doppel als Single hat. Und: Doppel-Spieler können so fürs Single dazulernen und umgekehrt. Generell gibt es diese Chance im Tennis sonst selten.“

2021