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17. Februar 2021

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- Jeder fünfte Grazer Jugendliche hat während Corona den Sportverein verlassen - Bäume bei Kindergarten gefällt - Tipps: Vierzig Tage Fastenzeit einfach überstehen - Experte warnt: FFP2-Masken nicht verzieren oder bemalen

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8 graz www.grazer.at 17. FEBRUAR 2021 Grazer wollen Recycling verbessern INNOVATIV. Künstliche Intelligenz (KI) soll, wenn es nach Grazer Forschern geht, bei der Mülltrennung und Aufbereitung helfen. Viele fiebern der heurigen Osterjause schon jetzt entegegen. GETTY Bestelltipp für Osterschinken ■ Auch wenn die Fastenzeit gerade erst begonnen hat: Ganz Österreich wartet auf Ostern und die Auferstehung der Gastronomie. Bis dahin bieten viele Betriebe weiterhin Bestelloptionen. Auch in Nicht- Corona-Jahren beliebt sind Bestellungen der Osterjause. Mittlerweile legendär geworden ist der Osterschinken im Brotteig gebacken, der bei Cafe Konditorei Deutsch (Radetzkystraße 11-13) und Platzhirsch am Markt (Kaiser-Josef-Platz 60) bereits wieder bestellt werden kann. Osterpinze und Kren gibt es zu jeder Bestellung dazu. ■ Wohin mit all dem Müll? Diese Frage bewegt uns schon seit Jahren, denn weltweit wachsen die Müllberge – in Österreich allein fallen etwa 4,4 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle aus privaten Haushalten im Jahr an. Großteils sind das gemischte Abfälle, die unterschiedliche Zusammensetzung stellt eine große Herausforderung Mit einem neuen Projekt präsentiert sich die Steiermark einmal mehr international als Technologie-Standort und Vorreiter im Bereich Digitalisierung. KOMPTECH GMBH Gemeinnütziges Bauen ■ Gerade in Zeiten der Krise wie aktuell wird die Bedeutung gemeinnütziger Wohnbauträger klar: So brauchen Familien auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen angemessene Lebens- und Wohnbedingungen. Die gemeinnützigen Wohnbauträger investieren daher 2021 rund 300 Millionen Euro in 2.100 neue Wohnungen. Dabei ist aber nicht nur die Anzahl der errichteten Wohnungen wichtig, sondern auch die Wohngrößen sind für gesellschaftlich sinnvolles für die Abfallaufbereitung dar. Problematisch ist auch: Bestehende Abfallaufbereitungsanlagen haben keine flächendeckend genutzte geeignete Technologie, um die Qualität der Zwischenschritte innerhalb einer Anlage automatisch zu erkennen. Dadurch könnten beispielsweise Kunststoffflaschen gut getrennt werden, während selbiges bei restlichen Abfallbeständen wie Kartonagen nur schlecht gelingt. Hier setzen Grazer Forscher des Know- Centers, der TU-Graz, der JOAN- NEUM Research Forschungsgesellschaft und der Komptech GmbH an. Im Forschungsprojekt „KI-Waste“ soll der Recyclinganteil durch den Einsatz künstlicher Intelligenz um mindestens zehn Prozent erhöht werden. „Unser Ziel ist, die Art und Zusammensetzung des Abfalls im laufenden Prozess zu beschreiben, was einen technologischen Meilenstein darstellt. Wir kombinieren dafür Bauen entscheidend. Die jüngst vorgestellte Baudatenbank zeigt: Großteils bieten diesen Platz eben die gemeinnützigen Wohnbauträger, sie haben eine deutlich höhere Durchschnittsfläche als gewerblich errichtete Projekte. „Wir bauen, was die Menschen benötigen, nicht was der Markt hergibt. Das können wir aber nur mit der Politik als Partner“, betont dabei GBV- Obmann Christian Krainer und drängt auf eine Weiterführung der Förderleistung seitens der Politik. Ein aktuelles Projekt ist der entstehende „Lendpark“ in der Peter-Tunner- Gasse in Graz, der den Park praktisch in die Wohnanlage integriert. GWS erstmals Bilddaten mit Maschinendaten“, erklärt Robert Ginthör vom Know-Center: „Um die unterschiedlichen Eigenschaften des Abfalls bestmöglich zu erfassen, setzen wir in der Bildverarbeitung 2D- und 3D-Methoden ein. Die Bildanalyse-Software wird mithilfe von Deep-Learning-Algorithmen trainiert, um den Abfall zu erkennen und zu unterscheiden.“ Christian Oberwinkler, CTO von Komptech ergänzt: „Die Digitalisierung bietet gerade in unserem Tätigkeitsbereich noch ungenutztes Potential. Ständige Innovation ist das einzig wirksame Mittel, um langfristig als Unternehmen erfolgreich zu sein.“ KIs sollen künftig die Effizienz steigern und so auch die Umwelt schützen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Zukunftsfonds Steiermark und des Klimafonds Graz. Laufen soll es zwei Jahre und auch Ergebnisse für andere Industriebereiche wie die Pharma- oder Stahlindustrie liefern. FAB Wirtschaftsessayist Wolf Lotter diskutiert am Freitag. KATHARINA LOTTER Zukunftsfähig wirtschaften ■ Die Grüne Wirtschaft lädt am Freitag zum Online-Ideenaustausch. Im Rahmen der Impulsreihe „Zukunftsfähig wirtschaften – wie geht das?“ ist Wolf Lotter, Essayist mit Schwerpunkt Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft zu Gast. Er spricht via Zoom von 17 bis 19 Uhr über sein neues Buch und die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels. Die Teilnahme ist gratis, Anmeldung unter www.gruenewirtschaft.at/ veranstaltung/zukunftsfaehigwirtschaften-wie-geht-das-2/

17. FEBRUAR 2021 www.grazer.at graz 9 Blog achtnull www.grazer.at /achtnull Ans Distance Learning über den Computer werden wir uns gewöhnen müssen. Expertin rechnet mit etwa 40 Prozent Online-Kursen. GETTY „Online-Learning wird in der Klasse bleiben“ INNOVATION. Laut Expertin Elke Höfler wird zumindest ein Teil des Online-Lernens nach Corona bleiben. Schüler und Lehrer sind in die Klassen zurückgekehrt. Mit Präsenzunterricht, ohne Home Schooling. „Aber ein Teil des digitalen Angebots wird bleiben“, ist Elke Höfler, Fachdidaktikerin am Institut für Romanistik, überzeugt. „Blended Learning“ lautet der Fachbegriff, bei dem Online und Anwesenheit miteinander kombiniert werden. „Der Unterricht müsste rasch adaptiert werden, und es braucht neue Materialien“, schildert die Wissenschafterin, die an der Universität Graz zum digitalen Lernen und Lehren forscht. Sie macht sich für eine überfällige Analyse der Home Schooling-Situationen stark. Denn auf die richtige und vor allem gute Mischung wird es in der Post-Corona-Zeit ankommen. Sechzig Prozent Präsenzunterricht, vierzig Prozent Online, meint Höfler, könnten ein vernünftiges Maß für Blended Learning sein. Es komme auf das jeweilige Fach und auf die entsprechende Gestaltung der Wissensvermittlung an. „Sprachen sind sicherlich aufwändiger“, so die Expertin. „Lehren und Lernen mit digitalen Medien ist fixer Bestandteil des Lehramtsstudiums“, bestätigt Catherine Walter-Laager, Vizerektorin für Studium und Lehre. Die fachdidaktische Ausbildung trage den Anforderungen seit Längerem Rechnung. Taditionell darf heute nur Fisch gegessen werden: Kornati macht‘s möglich. Frischer Fisch vom Kornati ■ Unsere Redakteurin und Bloggerin Valentina Gartner testet jede Woche ein neues Lokal in Graz und verrät ihre Meinung dazu – wie schmeckt es, wie ist der Preis und wie ist das Ambiete? All das kann man jeden Mittwoch nachlesen. Diese Woche ging es passend zum heutigen Aschermittwoch um das Fisch-Restaurant Kornati in der Franckstraße 44. Ein traditionell kroatisches Lokal, das bestellen Ron sucht ein Zuhause während der 40-tägigen Fastenzeit besonders leicht macht. Via Velofood oder per Abholung kann man sich die Leckerein einfach nach Hause holen. Derzeit ist die Speisekarte zwar ein wenig verkleinert, bietet aber dennoch für jeden etwas Passendes. Mehr dazu und wie Meeresfrüchte und Co. unserer Vali schlussendlich geschmeckt haben, kann man schon jetzt im Blog auf www. grazer.at/achtnull nachlesen. Grazer Pfoten Ron ist ein dominater Kater, der auch seine verschmusten Seiten hat. KK Ron ist ein sehr neugieriger und fordender Kater. dem er der einzige Mann im er sucht einen Einzelplatz, in Grundsätzlich ist er verschmust Hause sein kann. und auch sehr aufmerksamkeitsbedürftig. Zudem ist er - 1 Jahr auch dominant und launisch, - männlich weshalb er nur zu erfahrenen - Wohnung Katzenhaltern vermittelt wird. Er mag keine kleinen Kinder. Kontakt: Arche Noah Ron ist eine reine Wohnungskatze und kennt Freigang nicht, Tel. 0676/84 24 17 www. aktivertierschutz.at 437

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