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17. Februar 2019

- Mauern, Urnen und Münzen sollen sichtbar werden: Stadt Graz will alte Schätze heben - Heimwegtelefon ist Erfolgsstory - Unruhe auf den Grazer Bauernmärkten - Neue Rekorde für die Bibliotheken - Grazer gehen Fahrrad-Diebstähle vor - Parkplatz als „Chamäleon“ - Sportplatz für SMS Bruckner - 9. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch - Neues Lifestyle-Magazin „der Insider“ präsentiert

32 sport Philipp

32 sport Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Ich glaube, Inters Icardi ist der weltbeste Stürmer in Europa.“ Mario Sonnleitner, Ex-GAK- und Sturm- Kicker, beweist in der Analyse seines (streikenden) Gegenspielers geografische „Kreativität“. www.grazer.at 17. FEBRUAR 2019 Gleiche Familie, gleiches Ziel: Valentin Reinbacher besticht am Bike durch Technik genauso wie durch Kondition. Im Winter ist er als Cyclecrosser erfolgreich. AUTOHOMERACINGTEAM (2) TOP. Helene und Valentin Reinbacher sammeln serienweise Siege am Bike. Sie sagen: „Olympia 2024, da sind wir dabei!“ Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Erfolgreiche Sportler- Geschwister kennt man – man denke an Serena und Venus Williams, Ralf und Michael Schumacher oder die boxenden Klitschkos Vitali und Wladimir. Helene (14) und Valentin Reinbacher (15) aus Hitzendorf sind zwei Vertreter, denen auf heimischem Boden die Zukunft im Crosscountry und Cyclecross(Querfeldein)-Biken gehört. Und nicht nur hier, denn die zwei „Autohome Racing Team Austria“-Athleten sagen: „Wir wollen als Crosscountry-Profis zu Olympia 2024!“ Der Weg zu den Spielen in Paris stimmt schon mal. Valentin, er radelt seit 2013, wurde erst kürzlich österreichischer Meister, was er auch schon 2017 schaffte. Im Cyclecross schnappte er sich den Titel in seiner Altersklasse 2017 und 2018 ebenso. „Und im Mountainbiken wurde ich 2018 Vizemeister. Zudem hab ich an der EM 2014 teilgenommen.“ Trainiert wird auf den Bike-Strecken in Stattegg, rund um den Thalersee und am Schöckl. Verletzungen schrecken Hogwarts im Stadtpark MAGISCH. „Gemma, Grazer!“: Das bedeutet jede Woche eine andere spannende Sportart! Diese Woche wird es zauberhaft mit den Graz Grimms und Quidditch! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Was beim ersten Hinsehen vielleicht wie ein Scherz klingen mag, ist Tatsache, denn bereits seit 2017 treffen sich die Graz Grimms regelmäßig im Stadtpark, um dort Quidditch zu spielen! Mit Stöcken zwischen den Beinen, die die fliegenden Besen aus den Harry-Potter-Romanen nachahmen sollen, geht es da mit Vollkontakt ganz schön wild zur Sache! Dabei wurde auf jedes Detail geachtet: Neben den Spielpositionen wie den Jägern, Treibern, Hütern und Suchern wird sogar durch einen eigenen Spieler ein Schnatz, wie im Buch, nachempfunden. Das Regelwerk umfasst übrigens 140 Seiten, damit alles seine Richtigkeit hat … Die Grazer „Besenfanatiker“ zählen sogar schon 40 Mitglieder und sind durch Turniere in ganz Österreich sehr aktiv. Da bleiben auch die Erfolge nicht auf der Strecke: Immerhin waren zwei Grazer Teamspieler in der österreichischen Nationalmannschaft bei der WM vertreten. Wer sich dieses Spektakel einmal ansehen oder ausprobieren möchte, ist am 24. Februar herzlich zum Probetraining ab 11 Uhr im Stadtpark eingeladen – Infos dazu gibt’s auf Facebook. Infos zu den Vereinen findet man online unter www.quidditch.at. Gemma, Grazer www.grazer.at Ist das Interesse am „magischen“ Spektakel Quidditch geweckt? Am 24. Februar findet ab 11 Uhr ein Tryout bei den Graz Grimms im Stadtpark statt. WALLNER

17. FEBRUAR 2019 www.grazer.at sport 33 HERO➜ GEPA(3) Caroline Pilhatsch, Schwimmerin Das Grazerin gewann beim internationalen Meeting in Nizza die 50 Meter Rücken in 28,23 Sekunden. Hannes Wolf, Fußballer Mit Red Bull setzte es eine unnötige Pleite beim Europa-League-Spiel beim FC Brügge. ZERO ➜ Olympia! den BORG-Monsberger-Schüler nicht ab. „Ich hab mir schon Elle und Speiche gebrochen – aber da hilft nix: auskurieren, wieder aufsteigen, weitermachen!“ Seine Schwester Helene (österr. Cyclecross-Meisterin 2019, österreichische Vizemeisterin im Crosscountry und EM-Teilnehmerin 2018) trainiert, wie übrigens auch Valentin, „ auch in Slowenien und Kroatien. Sechsmal die Woche Training kann vor Wettkämpfen schon vorkommen.“ Auch sie sagt klar: „Olympia 2024 ist nicht mein Traum – es ist mein klares Ziel.“ Die Basis ist bereits gelegt, um sich in die Sport-Geschwister-Star-Reihe mit den Williams’ und Klitschkos einzureihen. Helene Reinbacher ist wie ihr Bruder international wettkampferprobt. Annika Neumann (l.) und Co wollen Graz zur Cupsieger-Stadt machen. Bereit zum „großen Wurf“ ■ ■ „Wir wissen, dass es schwer wird: Klosterneuburg hat sich erst mit zwei sehr guten Legionärinnen verstärkt. Wir mögen Außenseiter sein, spielen aber dennoch voll auf Sieg!“, sagt UBI- Graz-Obmann Sebastian Eger- Mraulak zum am 24. Februar steigenden Cup-Finale, für das sich die UBI-Mädels souverän GEPA mit einem 80:26 gegen die Timberwolves qualifizierten. „Wir wollen den Cupsieg erstmals nach Graz holen“, gibt Eger- Mraulak klar die Parole aus. Den Spielort Schwechat sieht er als unglücklich gewählt: „Es ist halt für beide Teams ein Auswärtsspiel. Wir hoffen trotzdem auf viele Mitreisende.“ PHIL „Gehen zum nächsten Level“ Babsi Schett (l.) coacht Talente auch heuer. STTV-Präsidentin Muhr freut’s. GEPA (2) STEIGERUNG. Steirischer Tennisverband baut heuer Lehrgänge mit Profis und Star-Trainern aus. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Wäre die Grazer Tennisszene ein Computerspiel, man dürfte 2019 vom Erreichen des „nächsten Levels“ sprechen, wie auch Barbara Muhr, Präsidentin des Steirischen Tennisverbands (sie stellt sich am 11. März der Wiederwahl), bestätigt. „Ja, wir gehen in mehreren Bereichen aufs nächste Level.“ Vor allem was die österreichweit beispielgebende Jugendförderung angeht. „Zum einen geht unsere Aktion ‚Next Gen Domi‘ in die nächste Runde. Jetzt findet die Evaluierung der ersten Phase statt. Dann wird die Zusammenarbeit mit den Top-Trainern Günter Bresnik und Wolfgang Thiem ausgebaut: Unsere steirischen Spieler werden einmal im Monat zu ihnen zum Trainingsstützpunkt in der Südstadt fahren und werden dort trainieren.“ Im Gegenzug werden der Vater von Dominic Thiem und sein Coach Bresnik auch vermehrt nach Graz zu Lehrgängen kommen. Bei den Mädchen schlug 2018 die Initiative „Ready Schett Go“ voll ein – und auch mit ihr er- reicht man heuer das angesprochene nächste Level. Die aktuell viermal pro Jahr stattfindenden Lehrgänge mit Babsi Schett bauen wir heuer weiter aus“, weiß Muhr. Hinzu kommt der Doppel- Schwerpunkt mit Oliver Marach, 2018 Doppel-Nummer-1 der Welt: „Hier sollen STTV-Trainer auch mit ihm auf der Tour unterwegs sein, Erfahrung sammeln. Diese Gelegenheit ist ungemein wertvoll.“ Im Breitensport legt man den Fokus auf die Sommer- Mannschaftsmeisterschaften, den Styrian Grand Slam mit aktuell 1167 Teams sowie die Uhrturm-Trophy. Wie sieht’s in Sachen Profi-Turniere aus? Veranstaltungs-Mastermind Herwig Straka möchte heuer ein Challenger-Turnier aufs Messe-Freigelände bringen. Wegen des Zeitdrucks dürfte es hier aber eng werden. Übrigens: Der jüngere Bruder von Dominic Thiem, Moritz, setzt aktuell auf die Trainingsunterstützung von Ex-EC-Graz-Spielmacher Peter Znenahlik! „Er ist größer als Domi, macht das technisch super wett. Er hat ungemein viel Potenzial“, so Znenahlik, der ebenso in Bresniks Trainerteam steht.

2021