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16. September 2018

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- Flughafen Graz verzeichnet so viele Passagiere wie noch nie - DiensTalk: VP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg im Gespräch - Beschädigt: Weiter warten auf Dreifaltigkeitssäule am Karmeliterplatz - Gegen Lebensmittelverschwendung: VinziWerke planen Restl-Restaurant - Schwarzfahrer in der Gratis-Zone - Staatsanwaltschaft prüft Polizisten-Tritt - Tennisclub Kahr am Gollweg droht das Ende - Neugestaltung des Murufers - Graz bekommt eine Schwulenbar - 12-jährige Grazerin ist Star in Asien - Davis Cup in Graz

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8 graz www.grazer.at 16. SEPTEMBER 2018 Weiter warten auf die Säule Da war sie noch ganz: Die Dreifaltigkeitssäule wurde im Herbst 2017 abgebaut, weil sie umzustürzen drohte. THINKSTOCK 2000 Euro für Krebshilfe erschwommen ■■ Im Rahmen der Krebshilfe-Initiative „Get Moving!“, die die Bevölkerung zu einem gesünderen Lebensstil motivieren will, konnten die Besucher des Margaretenbad-Grätzelfests am letzten Sonntag Geld für den guten Zweck „erschwimmen“. 1000 Längen galt es insgesamt zurückzulegen – die mehr als 200 Freiwilligen schafften schließlich sogar 5534 Längen. Als Dank dafür gab‘s von der Steiermärkischen Sparkasse eine 2000-Euro-Spende zugunsten von Krebspatienten. V. l.: Grätzel-Initiative-Chefin C. Beiser, Margaretenbad-Betriebsleiter R. Brandtner, B. Jungwirth (Krebshilfe) KREBSHILFE BESCHÄDIGT. Die Dreifaltigkeitssäule am Karmeliterplatz ist kaputter als gedacht. Daher kostet die Sanierung des Denkmals mehr Geld. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Wegen Gefahr in Verzug musste im Oktober des Vorjahres die Dreifaltigkeitssäule auf dem Karmeliterplatz abgebaut werden. Der Zahn der Zeit hat an dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Denkmal deutliche Spuren hinterlassen. Doch wie schlecht der Zustand der Säule wirklich ist, wird erst jetzt klar. Um 1680 errichtet Die Dreifaltigkeitssäule wurde nach einer überstandenen Pestepidemie von Kaiser Leopold I. um das Jahr 1680 im Bereich Hauptplatz-Sackstraße errichtet. 1875 wurde das Denkmal abgebaut und im Jahr darauf auf dem Karmeliterplatz wieder aufgestellt. 1937 wurde die Säule erneut abgetragen, restauriert und wiederum neu aufgestellt. Im Herbst 2017 stellten Fachleute fest, dass die Säule so instabil war, dass sie umzustürzen drohte. Eine Untersuchung des innenliegenden Stützrohres ergab „erhebliche Korrosionserscheinungen in Form von sich ablösenden Schollen an der Eisenwandung, die im Übergang zum Betonkern des Sockels festgestellt wurden“, heißt es seitens ■■ Wo wäre eine Lesung des Buchs „Was die Mur erzählt“ passender als mitten auf dem Fluss – auf der Murinsel? Autor Franz Preitler präsentiert in diesem reich illustrierten Band rund fünfzig fesselnde, gruselige und romantische Sagen, die entlang der Mur angesiedelt sind. Eine Reise in ein zauberhaftes und mystisches Sagenreich, bei der Realität und Fiktion verschwimmen. Dazu gibt‘s musikalische Begleitung von Oliver Podesser und Wolfram Derschmidt. der Stadt Graz. Nach dem Abbau der Säule wurden die Metallteile genauer unter die Lupe genommen, dabei wurde neben „erheblichen Rostschäden an den Befestigungselementen“ auch eine Vielzahl von Löchern entdeckt, durch die offenbar jahrzehntelang Regenwasser ins Innere des Denkmals gelangte und so weitere Schäden verursachte. 75.000 Euro benötigt Darauf, wann die Säule wieder aufgestellt werden kann, will man sich im Büro von Finanz- und Kulturstadtrat Günter Riegler noch nicht festlegen. „Wir sind eigentlich noch im Zeitplan, es dauert aber noch“, teilt Riegler-Sprecher Georg Schröck mit. Am Zug sei vorerst einmal der Gemeinderat, verweist Schröck auf kommende Woche. Dann soll das Stadtparlament nämlich weitere 75.000 Euro freigeben, die zusätzlich zu den bereits investierten Mitteln für die aufwendige Sanierung und Wiederaufstellung der Säule benötigt werden. Eines ist aber fix: Die Dreifaltigkeitssäule soll rascher ein Comeback feiern, als es seinerzeit beim Tegetthoff-Denkmal der Fall war. Dessen Wiederaufstellung nach einer Sanierung ließ aufgrund politischer Streitereien mehr als drei Jahre auf sich warten. Lesung: Mur-Sagen auf der Murinsel Lesung auf der Murinsel: Autor Franz Preitler weiß „Was die Mur erzählt“ KK

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