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16. September 2018

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42 wohnen www.grazer.at

42 wohnen www.grazer.at 16. SEPTEMBER 2018 Häuslbauer brauchen einen Eine umfassende Planung ist beim Hausbau das Um und Auf. THINKSTOCK

16. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at wohnen 43 guten Plan CHECKLISTE. Wer ein Haus bauen will, muss alles gut durchplanen: Nicht nur die Baukosten, auch viele weitere Faktoren sollten einkalkuliert werden. Gut geplant ist halb gebaut: Dieses Motto gilt gerade beim Hausbau. Denn nur allzu oft werden die im Zuge eines Hausbaus anfallenden Kosten unterschätzt. Ratsam ist es daher, sich eine Checkliste zu besorgen (die gibt es beispielsweise bei Banken oder im Internet) oder selbst zusammenzustellen, auf der Punkt für Punkt jeder Kostenfaktor vermerkt ist. So kann man sich später die eine oder andere finanzielle Überraschung ersparen. Hilfreich ist in jedem Fall die Beratung durch Fachleute. Grund-Fragen Zunächst gilt es abzuklären, wie viel das Baugrundstück und dessen Erschließung (Strom, Kanal, Wasser) kosten – dazu zählen auch Gebühren, die beim Grundstückserwerb anfallen. Generell sollte bei der Wahl des richtigen Grundstückes einiges bedacht werden: Nicht auf jedem Grund darf gebaut werden, was einem gerade so vorschwebt – Gebäudehöhe und bebaubare Fläche unterliegen in der Regel strengen Vorgaben der Kommunalbehörden. In diesem Zusammenhang ist ein Blick auf den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, der am Gemeindeamt aufliegt, unabdingbar. Auch Informationen zum Grundwasserstand sollten sicherheitshalber eingeholt werden. Planung und Auftrag Erst nach diesen Überlegungen erfolgt der nächste Schritt: die Planung des Hauses selbst. Wie viele Räume sollen vorhanden sein und wie hoch sollen sie sein? Soll das Haus teilweise oder gänzlich unterkellert werden? Will man eine gemütliche Terrasse, einen Wintergarten, einen Balkon oder eine Garage errichten? Wie viele Fenster soll es geben, wie viele Sanitäranlagen sind geplant? Welche Heizungs- technik wird das Traumhaus warm halten? Erst wenn solche Fragen möglichst umfassend abgeklärt sind, kommt es zur Auftragsvergabe. Hierbei haben Häuslbauer die Qual der Wahl. Möglichkeit Nummer eins: Das Wohnhausprojekt wird einem Generalunternehmer übergeben – mit einem festen Vertrag für Preis und Fertigstellungstermin. In Absprache mit dem Architekten können aber auch einzelne Facharbeiter ausgesucht werden. Die Bauleitung samt Auftragsvergabe wird dabei dem Architekten übergeben, der auch die Leistung der Handwerker überprüft. Facharbeiter können freilich auch in Eigenverantwortung beauftragt werden. Hat man schließlich einen zumindest groben Kostenvoranschlag in den Händen und steht somit fest, was die Errichtung des Hauses kosten wird, sollte auch dies auf der persönlichen Checkliste vermerkt werden. Häuslbauer-Kredit Da der Hausbau selten ohne Fremdmittel zu stemmen ist, nehmen viele zukünftige Hausbesitzer für diesen Zweck ein Bauspardarlehen oder einen Kredit auf. Dabei sollten stets mehrere Angebote eingeholt und verglichen werden – idealerweise werden die verschiedenen Angebote dann auch noch von einem unabhängigen Finanzierungsberater überprüft, bevor Bauherren ihre Unterschrift unter den Vertrag mit einer Bank setzen. Natürlich sollten auf der Kosten- Checkliste auch die monatlichen Rückzahlungsraten für einen Häuslbauer-Kredit vermerkt werden. In diesem Zusammenhang ist es auch empfehlenswert, einen Haushaltsplan zu erstellen – damit hat man einen besseren Überblick über die persönlichen Fixausgaben abseits des Hausbaus.

2021