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16. September 2018

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- Flughafen Graz verzeichnet so viele Passagiere wie noch nie - DiensTalk: VP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg im Gespräch - Beschädigt: Weiter warten auf Dreifaltigkeitssäule am Karmeliterplatz - Gegen Lebensmittelverschwendung: VinziWerke planen Restl-Restaurant - Schwarzfahrer in der Gratis-Zone - Staatsanwaltschaft prüft Polizisten-Tritt - Tennisclub Kahr am Gollweg droht das Ende - Neugestaltung des Murufers - Graz bekommt eine Schwulenbar - 12-jährige Grazerin ist Star in Asien - Davis Cup in Graz

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eco Daniel Windisch 32 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Uns tut das irrsinnig leid, wir wollten das natürlich auch nicht.“ Masseverwalter Norbert Scherbaum bedauert, dass trotz Rettung der Modekette Vögele rund 200 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. GEPA www.grazer.at 16. SEPTEMBER 2018 Landesrätin D. Kampus und Stadtrat K. Hohensinner STADT GRAZ/FISCHER Job-Projekt ■■ Um Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren, hat die Stadt Graz 2007 das Projekt „Step by Step“ umgesetzt. Vier Menschen mit Behinderung bekamen damals einen Job im Magistrat. Jetzt lassen Stadt, Land und Bund das Projekt neu aufleben. Laut Sozialstadtrat Kurt Hohensinner und Soziallandesrätin Doris Kampus gibt es diesmal für 13 Menschen mit Handicap eine Anstellung. Graz ist Lehrlingshauptstadt Jeder vierte steirische Lehrling wird in der Landeshauptstadt Graz ausgebildet. THINKSTOCK S E R V I C E Kurz und bündig 5000-Euro-Spende Das Institut Allergosan hat mit der Sonderedition von „Omni-Biotic Reise“ während der Urlaubszeit eine Spendenaktion für die „Selbsthilfe Darmkrebs“ initiiert. Nun übergab die Gründerin und Leiterin von Allergosan, Anita Frauwallner, an „Selbsthilfe Darmkrebs“-Präsidentin Helga Thurnher einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro. Thurnher (l.) mit Frauwallner bei der Scheckübergabe INSTITUT ALLERGOSAN/A. MICHALEK Studo-Gründer M. Schmölzer, ÖH- Chef T. Gluderer, Studo-Chef J. Kainz, FH-Rektorin K. Edlinger-Ploder, FH- Geschäftsführer E. Brugger (v. l.) HORVATH App für Studenten Ab sofort können alle Studenten der FH Campus 02 die wichtigsten Infos rund um das Studium über die Studo-App am Handy einsehen – kostenlos. Die FH übernimmt gemeinsam mit der ÖH die Kosten für die Vollversion. Die Studo-App ist eine mobile Variante der an der FH bereits genutzten Infoplattform „myElisa“ und bietet einen aktuellen Überblick über Lehrveranstaltungen und Prüfungsergebnisse. Zudem verfügt die App über eine Chat-Funktion, eine E-Mail-Anbindung, einen Newsfeed und ein Jobportal. Kosmetikstudio Vergangene Woche lud Eva Janisch zur Eröffnung ihres Kosmetikstudios „Hautstil“ in der St.-Peter-Hauptstraße 79. Das Angebot von „Hautstil“ reicht von Wimpernverlängerung, Nagelmodellage und Make-up bis zur Gesichtsbehandlung. Eva Janisch bietet ihren Kunden klassische und auch spezielle Behandlungen wie Gesichtsbehandlungen mit bio-zertifizierter Naturkosmetik von Vitalis Team Dr. Joseph, Intensivbehandlungen mit biodynamischem Lifting oder Blütenstempel-Massagen an. E. Janisch (2. v. r.) feierte mit B. Liebminger (Junge Wirtschaft), N. Hammer (Rittler & Co) und C. Kovacic (Junge Wirtschaft) die Eröffnung. KK J. Majcan, M. Groß, B. Wohlmutter und M. Wraschko (v. l.) KK Fest zur Eröffnung Kürzlich feierte das ‘s Fachl Eck zusammen mit dem Kooperationspartner diePaar in der südsteirischen Gemeinde Ehrenhausen die Eröffnung mit einem Genussfest, zu dem ‘s Fachl-Chef Markus Groß und diePaar-Inhaberin Brigitte Wohlmutter auch WK-Regionalstellenleiter Josef Majcan und Bürgermeister Martin Wratschko begrüßen konnten. Das ‘s Fachl Eck ist ein Subgeschäftskonzept des ‘s Fachl Graz. Die Wein- und Kaffeebar diePaar bietet unter anderem eine große Auswahl regionaler Schmankerl an.

16. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at eco 33 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Obst +3,3 % Bei verschiedensten Obstsorten ist im Vergleich zum Vorjahr ein klarer Preisanstieg zu bemerken. Heimtextilien –2,0 % Bettwäsche, Vorhänge, Tischdecken und Co. vergünstigten sich innerhalb des letzten Jahres. BILLIGER ➜ TOP. Die Zahl der Lehranfänger ist in Graz um 9,2 Prozent gestiegen. Auch immer mehr Maturanten und Studenten wechseln in die Lehrausbildung. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Wir sind Lehrlingshauptstadt!“ Das könnte Graz angesichts der neuesten Lehrlingsstatistik der steirischen Wirtschaftskammer zu Recht von sich behaupten. Denn im vergangenen Jahr ist die Zahl der Lehranfänger in der Murstadt stärker gestiegen als im Landesschnitt. Konkret begannen 1254 Grazerinnen und Grazer zuletzt eine Lehre – gegenüber dem Jahr davor, als es noch 1148 Lehranfänger gab, ist das ein Plus von 9,2 Prozent! Und dieses Plus ist – knapp, aber doch – größer als das gesamtsteirische: Denn der steiermarkweite Anstieg bei den neuen Lehrlingen von 4548 auf 4962 bedeutet unterm Strich „nur“ einen Zuwachs von 9,1 Prozent. Insgesamt (über alle Lehrjahre hinweg) befinden sich im Steirerland derzeit 14.459 Lehrlinge in Ausbildung. Jeder vierte davon kommt aus Graz: Hier werden aktuell 3523 Lehrlinge ausgebildet, gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 1,6 Prozent. Das Lehrlingsplus zeige, dass die Bemühungen der Betriebe und der Wirtschaftskammer im Kampf gegen den Fachkräftemangel erfolgreich seien, jubeln Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk und WK-Graz-Regionalstellenleiter Viktor Larissegger. Auch wird die Lehre bei neuen Zielgruppen zunehmend beliebter, während gleichzeitig das Durchschnittsalter der Lehrlinge steigt: Der Anteil der Ma- WK-Präsident Josef Herk FISCHER turanten, die einen Lehrberuf erlernen, „geht klar nach oben“, weiß Gottfried Krainer, Leiter der Lehrlingsstelle in der Wirtschaftskammer. Doch nicht nur das: „Wir haben immer mehr Studienabbrecher und sogar Studienabsolventen in der Lehre.“ Kampf um Medaillen Die positiven Nachrichten von der Lehrlingsfront kommen der WK jedenfalls gerade recht, finden doch von 25. bis 29. September in Budapest die EuroSkills 2018 mit 500 Teilnehmern aus 28 Nationen und rund 100.000 Zuschauern statt. Aus Grazer Sicht ist die alle zwei Jahre stattfindende Berufs-EM heuer besonders interessant: Schließlich findet in Budapest die „Staffelübergabe“ an Graz statt, denn die Murstadt wird im Jahr 2020 der nächste Austragungsort für die EuroSkills sein. Österreich stellt für Budapest ein 43-köpfiges Team, das in 36 Berufen um Medaillen kämpft. Mit dabei sind auch fünf Grazer Nachwuchsfachkräfte: Markus Pelzl und David Andrawes treten im Bewerb „Mobile Robotics“ an. In der Kategorie „Mode Technologie“ will Maria Jöbstl eine Medaille holen, bei den Floristikern Melanie Krenn. Und Michaela Duzic ist bei den Speditionslogistikern am Start. Drei Jahre warten auf Urlaub ARG. Ein Zusteller bekam nach drei Jahren und hunderten nicht bezahlten Überstunden erstmals einen Urlaub genehmigt. Als er zurückkam, bemerkte er, dass sein Chef „vergessen“ hatte, ihn weiter zu bezahlen. Schon fast drei Jahre lang hatte der Grazer Boris U. als Zusteller für eine steirische Firma gearbeitet, als er von seinem Chef – das erste Mal seit Dienstantritt – einen Urlaub bewilligt bekam. Doch als U. nach seinem Urlaub die Lohnabrechnung sah, fiel er aus allen Wolken: Sein Vorgesetzter hatte „vergessen“, ihm während des Urlaubs den Lohn zu bezahlen. Dem Zusteller reichte es daraufhin endgültig – er wandte sich hilfesuchend an die Arbeiterkammer. Dabei stellte sich heraus, dass Boris U. zwar eigentlich nur als Teilzeitkraft mit 30 Wochenstunden angestellt war, jedoch regelmäßig sechs Tage die Woche gearbeitet und insgesamt hunderte unbezahlte Mehr- und Überstunden geleistet hatte. „Herr U. hat seine Arbeitsstunden mit Datum und Uhrzeit genau mitgeschrieben, so konnten wir seine Ansprüche genau nachvollziehen und auch beweisen“, berichtet AK-Juristin Verena Stiboller. Die nicht abgegoltenen Überstunden, das nicht bezahlte Urlaubsentgelt sowie eine Ersatzleistung für noch offene Urlaubstage und offenen Lohn summierten sich schließlich auf 10.000 Euro – erst als die AK beim Arbeitgeber von Boris U. auf die Auszahlung dieses Geldes pochte, beglich dieser die ausstehenden Zahlungen. Die AK nimmt den Fall zum Anlass, um an alle Arbeitnehmer zu appellieren, bei nicht bezahlten Mehr- und Überstunden rechtzeitig aktiv zu werden. Wegen der kurzen Verfallsfristen rät die AK, rasch den Vorgesetzten auf etwaige Fehlbeträge aufmerksam zu machen. DAW Der Grazer Boris U. arbeitete als Zusteller für ein steirisches Unternehmen (Symbolbild). Angestellt war er als Teilzeitkraft für 30 Stunden. THINKSTOCK

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