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16. September 2018

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- Flughafen Graz verzeichnet so viele Passagiere wie noch nie - DiensTalk: VP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg im Gespräch - Beschädigt: Weiter warten auf Dreifaltigkeitssäule am Karmeliterplatz - Gegen Lebensmittelverschwendung: VinziWerke planen Restl-Restaurant - Schwarzfahrer in der Gratis-Zone - Staatsanwaltschaft prüft Polizisten-Tritt - Tennisclub Kahr am Gollweg droht das Ende - Neugestaltung des Murufers - Graz bekommt eine Schwulenbar - 12-jährige Grazerin ist Star in Asien - Davis Cup in Graz

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18 graz www.grazer.at 16. SEPTEMBER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Keine Trafik mehr! Ich wohne in der Körblergasse und wir haben in der Wormgasse schon sehr lange keine Trafik mehr! Der Besitzer ist verstorben. Dabei ist der Bezirk Geidorf ein großes Einzugsgebiet. Hat da wirklich keiner Interesse? Das derzeit leerstehende Gebäude schaut auch bereits sehr unschön aus. Roswitha Kuttnigg, Graz * * * Redefreiheit essenziell Stellungnahme zu einem Leserbrief: Frau Anna Albrecher beklagte sich leserbrieftechnisch am 2.9. bei der Redaktion des „Grazer“ über meinen ebenfalls in dieser Rubrik am 26.8. verfassten Rundumschlag, in dem ich die schwarzblaue Bundesregierung für ihre unsoziale Kluftvertiefung zwischen Arm und Reich und ihre Integrationspolitik kritisiere, gleichzeitig erklärte ich mich solidarisch mit dem aufrüttelnden Zeitungskommentar „Nicht schwul genug für Österreich“. Sinngemäß bezeichnete sie mein Schreiben als „niveaulosen Unsinn, der nicht veröffentlicht gehört“. Scheinbar hatte die Leserbriefschreiberin niemals persönlich Probleme mit der fragwürdigen Umfärbelung unserer politischen Landschaft und besitzt auch interessensmäßig und emotional absolut kein Verständnis für naturgewollt gleichgeschlechtlich liebende Mitbürgerlnnen . Presse-, Meinungs-, und Redefreiheit sind aber nach wie vor das Fundament, auf denen Österreich demokratisch aufgebaut ist, und wer dies nicht akzeptiert, sollte sich vielleicht besser eine der unzähligen, menschenrechtsverachtenden Diktaturen auf dieser Welt als zukünftigen Wohnsitz aussuchen. Gerhard Maurer, Graz * * * Cannabis nicht legalisieren Zum Artikel „Gesundheitsstadtrat kann sich Cannabis-Freigabe vorstellen: In der vorigen Ausgabe des Grazers habe ich auf der einen Seite den Artikel über Herrn Nagl gelesen, welcher die Stadt Graz zur Gesundheitsstadt machen will. Wenn man dann umgeblättert hat, kam paradoxerweise der Artikel zur Idee, in Graz Drogen zu legalisieren. Wie lachhaft das doch ist. Weder die Stadt Graz, noch Behörden oder Hilfsstellen bekommen in Graz die Drogenlage in den Griff. In vielen Parks – allen zuvor im Stadtpark – ist es als Mutter kaum mehr möglich, ohne Unwohlsein einen Nachmittag zu genießen (vor allem rund um den Brunnen finde ich die Lage unerträglich, mit freilaufenden Hunden, Drogen- sowie Alkoholkonsum und grölenden Menschen). Wo ist hier jemand, um die Lage zu beherrschen. Polizei, welche nur durch den Park patrouilliert oder die Ordnungswache, welche lieber Radfahrer stoppt, als das Augenmerk auf die Hotspots zu lenken, sind hier zu wenig. Diese Inkompetenz wird nun lieber durch eine mögliche Legalisierung von Drogen (sei es auch „nur“ Cannabis) kompensiert. Marion Koch, Graz * * * Grünflächen erhalten Zum Bericht „Graz wird Vitalstadt“: Herr Bürgermeister, wenn Sie die Grazer Bürger gesünder machen wollen, dann beenden Sie endlich die Vernichtung unserer wertvollen Grünflächen. Das Schlagwort „Vitalstadt“ ist ein bisschen lächerlich. Hannelore Langmann, Graz * * * EU Millionenstrafen Es ist eine riesen Schweinerei, was sich die EU-Politiker aus Brüssel wieder einfallen lassen und Millionenstrafen von Österreich einfordern wollen. Dass Graz so eine schlechte Luft hat, ist nicht neu. Es muss für Graz einen Baustopp geben, alles, wo noch Wald und Wiesen waren, wird abgeholzt und mit Siedlungen zubetoniert. Alleine hier in Wetzelsdorf und Strassgang, es ist einfach unglaublich. Graz liegt schließlich in einem Kessel, und da redet man immer von der grünen Lunge und wie wichtig diese für Graz ist. Karin Krauchi, Graz Für Kinder sehr APPELLE. Diesmal sind es vor allem Hilfsappelle an die Behörden: Ein herrenloser Stromkasten, der vermüllt ist, und eine „Verkehrsfalle“ für Kinder regen auf. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Kinder schützen – + In der Dornschneidergasse/Ecke Reiherstadlgasse ist die Verkehrssituation brenzlig, kritisiert die „Grazer“-Leserin Ursula Handl. Nach drei Jahren Baustelle gibt es nur einen kleinen Übergang für die Kinder, die in die Triesterschule oder in den Kindergarten/Schülerhort gehen. Keine Schwellen, keine Schullotsen. Positiv ist, dass jetzt die Polizei besser kontrolliert. Wenn Eltern ihre Kinder dort aussteigen lassen, gibt es immer wieder gefährliche Situationen, warnt Handl.

16. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at gefährlich Unterm Uhrturm www.grazer.at graz 19 Der Kasten muss entsorgt werden – Ein scheinbar „herrenloser“ Stromkasten, der hinter einem Telefonhäuschen in der Theodor-Körner-Straße Höhe Haltestelle Maut der Linien 4 und 5, sticht der „Grazer“- Leserin Evelyn Schmidhofer ins Aug‘. Schmidhofer: „Der Kasten ist eine Gefahr für alle. Müll und andere Dinger werden da hineingeworfen. Keiner fühlt sich zuständig. Weder die Stadt Graz noch das E-Werk. Ich hoffe, dass der Kasten so rasch wie möglich entsorgt werden wird“. THINKSTOCK, KK Statt Wasser türmt sich Müll im Schleifbach und rundherum. Die Schleifbach-Schande ■■ Der Zustand rund um den Schleifbach ist verheerend, klagt für die Anrainer der Schulpsychologe Josef Zolleritsch. Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer: „Wie lange schaut man da noch zu? Das Müllkonsortium hat meinen Bezirk fürchterlich verschandelt“. Krainer weiter: „Der Geschäftsführer des Müllkonsortiums hat uns im Vorjahr versichert, dass der Schleifbach Ende 2017 wieder flutet und das Krafthaus begrünt wird. Aber es wurde nur ein dickes Rohr eingegraben, um aus dem Murwasser Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben und die Kassen des Betreibers zu füllen. Der Bach ist eine 1,25 Kilometer lange Baugrube, in der sich Müll häuft“ und Krainer halb scherzhaft: „Falls es kein Wasser mehr geben sollte, könnte man doch zumindest einen Radweg andenken. Vom Betreiber Heimo Ecker-Eckhofen gab es bislang keine Stellungnahme. KK

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