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16. September 2018

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- Flughafen Graz verzeichnet so viele Passagiere wie noch nie - DiensTalk: VP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg im Gespräch - Beschädigt: Weiter warten auf Dreifaltigkeitssäule am Karmeliterplatz - Gegen Lebensmittelverschwendung: VinziWerke planen Restl-Restaurant - Schwarzfahrer in der Gratis-Zone - Staatsanwaltschaft prüft Polizisten-Tritt - Tennisclub Kahr am Gollweg droht das Ende - Neugestaltung des Murufers - Graz bekommt eine Schwulenbar - 12-jährige Grazerin ist Star in Asien - Davis Cup in Graz

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10 graz www.grazer.at 16. SEPTEMBER 2018 R. Kleindl liest auf der Murinsel aus seinem neuen Thriller. MARCO ROSSI Grazer Autor liest aus neuem Werk ■■ Der auch als Slackline-Extremsportler bekannte Grazer, Reinhard Kleindl, präsentiert am 20. September ab 19 Uhr seinen neuen Thriller „Stein“ auf der Murinsel. Kleindl, der bereits mehrere Krimis veröffentlicht hat, wird Kostproben aus seinem neuen Buch lesen und mit ORF-Journalist Günter Encic über die Hintergründe des Booms der Spannungsliteratur in Österreich sprechen. Der Eintritt ist frei. Gegen Lebensmittelverschwendung VinziWerke planen Restl-Restaurant Etwa 166.000 Tonnen eigentlich einwandfreie Lebensmittel landen in Österreich jährlich in der Mülltonne. THINKSTOCK, VINZI WERKE NACHHALTIG. Die VinziWerke arbeiten gerade an einem Restaurant, das ausschließlich Lebensmittel verarbeitet, die sonst im Müll landen würden. Wirtschaftscoach C. Bauer-Jelinek hält einen Vortrag. FLORIAN BAUER Frauen und Wirtschaft ■■ Woran liegt es, dass Frauen kaum in Führungsetagen von Unternehmen vertreten sind? Dieser Frage geht die Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz mit der Veranstaltung „Frauen- WIRTSCHAFT – Was macht den Unterschied?“ am 18. September ab 18 Uhr im BoConcept- Store am Tummelplatz nach. Die Keynote hält Wirtschaftscoach Christine Bauer-Jelinek. Anmeldungen sind auf www. wirtschaft.graz.at möglich. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landen im Müll oder gehen entlang der Wertschöpfungskette verloren. In Österreich sind es jährlich etwa 166.000 Tonnen – man könnte auch sagen 300 bis 400 Euro, die pro Jahr weggeworfen werden. Dieser Lebensmittelverschwendung möchten die Grazer VinziWerke zusammen mit dem Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB) jetzt den Kampf ansagen. Deshalb planen sie gerade ein nachhaltiges Restaurant, das Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, verwertet. „Das Land Steiermark ist an uns herangetreten, weil es dort ja so viele Empfänge gibt, wo immer was überbleibt, das weggeschmissen werden müsste“, erklärt Projektleiterin Nora Tödtling-Musenbichler von den VinziWerken. „Es wird zwar schon oft an unsere Einrichtungen gespendet, aber wir können oft selbst nicht alles aufbrauchen.“ Im Restaurant, das nächstes Jahr eröffnen soll, wird es mittags Speisen aus eben diesen Produkten geben, die von anderen nicht gebraucht werden. „Wichtig ist uns, dass die Gerichte für jeden leistbar sind. Deshalb wird es auch eine Ermäßigung für Sozialcard-Inhaber geben. Außerdem beschäftigen wir Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind“, so Tödtling-Musenbichler. Neben dem Restaurantbetrieb werden aber auch Workshops mit prominenten Köchen stattfinden. Diese sollen vor allem die Restlverwertung zum Inhalt haben und zeigen, wie man aus älteren Lebensmitteln etwas Neues zaubern kann – wie es eigentlich seit jeher in „Omas Küche“ der Fall war. „Momentan sind wir gerade auf Standortsuche in der Innenstadt und in Gesprächen mit Caterern, die mit uns kooperieren möchten“, erklärt Tödtling-Musenbichler den aktuellen Stand der Dinge. „Grundsätzlich kann jeder spenden, aber ein hohes Niveau ist uns wichtig. Wir müssen also sichergehen können, dass zum Beispiel die Kühlkette eingehalten wurde.“ Nora Tödtling-Musenbichler (l.) und FAB-Geschäftsführerin Martina Schröck

16. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at graz 11 Schwarzfahrer in der Gratis-Zone KURIOS. Passagiere, die in eine Altstadt-Bim einstiegen und weiter als diese Gratis-Zone fuhren, waren bis jetzt aufgrund einer kuriosen Regelung „schwarz“ unterwegs – das wurde jetzt geregelt. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Es klingt schon ein wenig nach den Schildbürgern: Bekanntlich ist es ja erlaubt, mit der Altstadt-Bim gratis zu fahren. „Allerdings beinhaltet diese Bestimmung eine nicht durchdachte Regelung“, berichtet der Grazer SP-Chef Michael Ehmann. Demnach müsste ein Fahrgast, wenn er zum Beispiel am Kaiser-Josef-Platz einsteigt und nach Andritz möchte, sofort eine Fahrkarte lösen, obwohl er bis zum Schlossbergplatz gratis fahren dürfte. „Das wird jetzt bereinigt – wir wurden informiert, dass diese Ungerechtigkeit aufgehoben wird“, freut sich Ehmann, der im Juni eine diesbezügliche Anfrage im Gemeinderat an den Bürgermeister gestellt hat. Obwohl die Altsatdt-Zone eigentlich gratis benutzbar ist, mussten viele Passagiere ein Ticket lösen. SPÖ GRAZ

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