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16. März 2021

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- Appell: „Hände weg von Wildtierbabys!“ - 15.000 Kinder landen im Jahr auf der Chirurgie - Live-Kochkurse vom Ristorante San Pietro - Steps-Challenge wird zum Renner - Corona_Rolle im kleinsten Freiluftkino Österreichs

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4 graz www.grazer.at 16. MÄRZ 2021 Das Gas-Kombikraftwerk Mellach liefert Wärme nach Graz. VERBUND Wärme für Graz aus Mellach ■ Energie Steiermark und VERBUND haben eine Nachhaltigkeits-Partnerschaft für die gemeinsame Fernwärme- Versorgung von mehr als 80.000 Haushalten im Großraum Graz vertraglich fixiert. VERBUND wird im Gas-Kombikraftwerk Mellach Fernwärme für den Großraum Graz für die kommende Wintersaison ab Herbst 2021 produzieren und an die Energie Steiermark liefern, der Vertrag kann danach verlängert werden. Kinderbürgermeister Lucia Havrillova & Felix Kanzler STADT GRAZ/FISCHER Neue Grazer Bürgermeister ■ Über 600 Grazer Kinder zwischen 8 und 14 Jahren stimmten teils online, teils persönlich ab, um ihre Vertreter für das KinderParlament im Jahr 2021 zu wählen. Die hohe Wahlbeteiligung zeigt, wie wichtig es jungen Menschen ist, ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Die meisten Stimmen erhielten schließlich Lucia Havrillova (11 Jahre) und Felix Kanzler (8 Jahre). Die beiden sind nun die Ansprechpersonen für die Kinder in Graz. „Hände weg von jungen Wildtieren“ Falsche Hilfe kann zur Gefahr werden WICHTIG. Viele wissen nicht, wie man mit Jungtieren in der Natur umgehen soll. In einer Pressekonferenz klärten Experten auf: Hilfe ist nur selten nötig. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Bei Frühlingsspaziergängen oder der Gartenarbeit entdecken viele Menschen jetzt Jungwildtiere. Aber die meisten sind über das richtige Verhalten gegenüber den Tieren nicht gut genug aufgeklärt, wobei es oft zu Missverständnissen kommt – was für die jungen Wildtiere oft tragisch enden kann. Die wirkliche Gefahr entsteht nämlich oft erst durch menschliche „Rettungsversuche“. Unter dem Motto „Hände weg von jungen Wildtieren“ klärten Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und Bürgermeister Stellvertreter Mario Eustacchio gemeinsam mit Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof Saurau und Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck heute bei einer Pressekonferenz auf. Junge Hasen oder Rehkitze werden beispielsweise nur einmal bis zweimal pro Tag von der Mutter aufgesucht, es ist für sie völlig natürlich, auf die elterliche Pflege zu warten. Und Jungvögel starten ihre ersten Flugversuche zwar meist alleine, sind aber trotzdem nicht verlassen. Sie sind ständig mit den Eltern durch Rufe in Kontakt. Sollten man also auf Jungtiere treffen, bitte einfach rasch entfernen, denn sonst haltet man die Eltern davon ab, ihre Jungen zu versorgen. Tierschutz und auch Naturschutz bedeutet hier, Tiere einfach in der Natur zu belassen. Richtiges Verhalten „Es ist besonders wichtig, dass so viele Menschen wie möglich über den Umgang mit unseren Jungwildtieren Bescheid wissen“, so Lang bei der heutigen Pressekonferenz zum Thema. Begegnet Bürgermeister Stv. Mario Eustacchio, LH- Stv. Anton Lang, Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala- Köck, Landesjägermeister Franz Mayr- Melnhof Saurau (v.l.). STADT GRAZ/LEITNER man in der Natur Jungwildtier, sollte man sich folgendermaßen Verhalten: ➣ Hände weg, menschliche Rettungsversuche bedeuten viel Stress für die Tiere und bringen viele Jungtiere in Lebensgefahr! ➣ Im Zweifelsfall ist das Tier versorgt und benötigt keine menschliche Hilfe. ➣ Nach der Entdeckung sollte man sich schnell wieder entfernen, sonst hält man die Eltern von der Versorgung des Kleinen ab. ➣ Beobachtungen nur aus sehr großer Entfernung. ➣ Nur verletzte junge Wildtiere und Jungtiere in unmittelbarer Nähe des verunglückten Muttertiers benötigen Hilfe! ➣ Keine Versorgung durch Laien, schon falsches Futter endet für die meisten Jungtiere tödlich. ➣ Hunde in der Natur nur mit Leine oder im kontrollierten Freilauf mit Maulkorb führen derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/ REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

16. MÄRZ 2021 www.grazer.at graz 5 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at 15-Jähriger nach Drogenkonsum tot ■ Am Wochenende ereignete sich in Graz ein tragischer Todesfall: Am Samstagmorgen wurde ein 15-Jähriger im Bezirk Wetzelsdorf im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses leblos aufgefunden. Polizisten leisteten dem Jungen Erste Hilfe, beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte jedoch nur mehr der Tod des Grazers festgestellt werden. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte der Jugendliche vor seinem Tod mit zwei weiteren Jugendlichen in einer Wohnung des Mehrparteienhauses Suchtgift konsumiert haben. Die genauen Umstände und die Todesursache sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Die Freiwillige Feuerwehr Werndorf übt mit neuer Ausrüstung die Dekontamination nach einem Einsatz mit gefährlichen Chemikalien. FF WERNDORF Die Grazer Staatsanwaltschaft ordnete in weiterer Folge die Obduktion des Jugendlichen an. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden verständigt und anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut. Feuerwehr übt die Dekontamination ■ Kommt es bei einem Brand oder einem Unfall zum Austritt von gefährlichen Chemikalien oder anderen Stoffen, ist bei einem Feuerwehreinsatz höchste Vorsicht geboten. Die Freiwillge Feuerwehr Werndorf übte Anfang des Monats mit neuer Ausrüstung die Dekontamination der Feuerwehrmänner nach einem solchen Einsatz. Die Dekontaminations-Straße wurde fachgerecht aufgebaut und die Chemieschutzanzug-Träger von allen theoretischen Gefahrstoffen befreit. Nun ist man in Werndorf für den Ernstfall gerüstet. Autolenker (84) fuhr gegen Frau ■ Gestern verursachte ein 84-jähriger Grazer im Bezirk St. Peter einen Unfall. Der Mann fuhr mit seinem Auto aus der Tiefgarage eines Mehrparteienhauses. Als er an einem Schranken sein Automatikfahrzeug anhielt, rutschte er wohl aus Unachtsamkeit vom Bremspedal ab. Dabei stieß der Pkw gegen eine 71-jährige Fußgängerin. Die Frau erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Die Rettung transportierte sie anschließend zur ambulanten Behandlung ins LKH Graz. Florianis retteten gefangene Katze ■ Die Freiwillige Feuerwehr Thondorf rettete am Samstag eine eingeklemmte Katze. Das Tier war zwischen einer Mauerbank und der Verschalung eingeklemmt. Nach dem Öffnen der Holzverschalung konnte die die Katze unverletzt flüchten.

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