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16. Juni 2019

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- Netzausbau 2030: Graz braucht bis zu 85 neue Straßenbahnen - Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Interview - Aufgrund einer Klage: Hofer im Roseggerhaus auf Eis - Schleifbach: Aber jetzt heißt es Wasser marsch - Puntigam bekommt jetzt einen Bauernmarkt - Grazer retten Hunde auf Mülldeponie in Bosnien

42 44 sport Philipp

42 44 sport Philipp Braunegger Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at gdfgdsgn!“ Mittlerweile bin ich ein Weichei Obwgdfsgdsgr und Schönwetterfahrer Selbstvertrauen. GEPA gewor- (3) den.“ Sein Training geht Extremradler Christoph Strasser ruhiger an. Aktuell ist er wieder beim Race Across America unterwegs. GEPA (3) www.grazer.at 16. 8. JUNI 2019 GSC erobert virtuelle Zwei Radsport-Highlights stehen an. KK Rad-Doppelpack ■■ Am 22./23. Juni veranstaltet das Radrennteam Graz seine beiden Radrennen erstmals an einem Wochenende: Im Zuge der „Energie Steiermark Radsporttage“ findet am 22. Juni ein Kriterium am ARBÖ- Fahrsicherheitszentrum in Ludersdorf statt (ab 13.45 Uhr), Sonntag der Energie Steiermark Kraftwerks-GP in Gössendorf (ab 9.30). Letzterer zählt zum österr. Nachwuchscup. Teilnehmer aus Slowenien, Ungarn, Kroatien etc. werden erwartet, insgesamt 300 Radsportler. Feuer und Flamme sind die e-Sports-Spieler des Grazer Sportklub Straßenbahn. David Zöhrer (kl. B.) leitet das Projekt beim Kultklub aus Jakomini. KK, TRAMWAY FUNATIX VIRTUELL. Der Grazer Sportklub Straßenbahn startet in neue internationale e-Sport-Liga mit riesiger Reichweite. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Der Grazer Sportklub Straßenbahn GSC ist nicht nur real der erste steirische Verein in Österreichs höchster Fußballspielklasse (1938), sondern nun auch virtuell das erste Team, das an der Pro-Club-Liga der NGL Pro Club Premiership für eingetragene Fußballvereine Mehr als bloßes Pumpen STARKE STEIRER. In unserer Serie „Gemma, Grazer“ werfen wir einen Blick in die „Mucki- Bude“ für Bodybuilder. Athlet Georg Doppler will den „ästhetisch perfekten Körper“. Von M. Machinger und P. Braunegger redaktion@grazer.at Wer an Bodybuilding denkt, hat oftmals ein völlig falsches Bild von Hünen wie Arnold Schwarzenegger im Kopf, die den ganzen Tag nur Gewichte heben. Dabei passiert da im Hintergrund weit mehr, als viele wahrnehmen. IFBB-Athlet Georg Doppler erklärt uns, wie die Vorbereitung auf einen Wettkampf aussieht: „20 Wochen vor meinem letzten Wettkampf wog ich noch knapp 120 Kilo und musste mein Gewicht innerhalb dieser Zeit auf 91 Kilo reduzieren, um in meiner Klasse antreten zu dürfen. Kräfteraubend, wenn man siebenmal pro Woche am Limit trainiert und teilweise nur 1700 Kalorien zu sich nimmt.“ Das Training beinhaltet jeden Tag eine andere Muskelgruppe, die über eine Stunde trainiert wird, worauf eine Dreiviertelstunde Ausdauertraining am Crosstrainer folgt. Doppler erklärt, was ihn – trotz der Strapazen – an diesem Sport fasziniert: „Beim Bodybuilding ist man wie ein Bildhauer, der seinen eigenen Körper meißelt, ihn zur ästhetischen Perfektion bringen will!“ Längst ist Bodybuilding keine Männerdomäne mehr: Sandra Werni aus St. Georgen ob Judenburg etwa macht Karriere im Natural Bodybuilding und hatte bereits sprichwörtlich starke Auftritte bei Bewerben in Deutschland und den USA. Gemma, Grazer www.grazer.at Georg Doppler trainiert oft siebenmal pro Woche im Gym. Infos zum Thema Bodybuilding und dem heimischen Verband findet man unter: www.ifbb-austria.at. LACKNER

8. 16. JUNI 2019 www.grazer.at sport 45 43 HERO➜ Timna Lena Plesiutschnig, Zach, Dressurreiterin Beachvolleyballerin Die Zusammen Eggersdorferin mit Kollegin kam vom Katharina Internationalen Schützenhöfer Turnier siegte in München die Grazerin mit zwei beim Stockerlplätzen 1*-Turnier in Baden. (1. und 2.) retour. Ranko Roman Popovic, Mählich, Fußballtrainer „Keine Ziel Europacup ausreichende erreicht, Entwicklung“ aber null konstatierte überzeugt: der SKN-St.-Pölten-Vorstand Sturm trennt sich kurz der Sturm-Legende. nach Saisonschluss Folge: von Trennung. seinem Coach. ZERO ➜ Fußballwelt im e-Sports-FIFA teilnimmt! Am 24. Juni startet die Liga mit zwölf Teams, zehn aus Deutschland (u.a. Kultklubs wie Rot- Weiß Essen, Stuttgarter Kickers oder Berliner AK) und zwei aus Österreich – Austria Wien und eben der GSC. 700 Spieler aus 250 Vereinen sind Teil der NGL Pro Club Series, eingebettet in die National Gaming League, die so viele FIFA-Gamer umfasst wie sonst kein Portal. „Insgesamt haben wir derzeit einen Kader mit 30 Spielern bei zwei Teams“, berichtet Kapitän David Zöhrer. Gespielt wird elf gegen elf, also nicht wie in der e-Bundesliga eins gegen eins. „Das ist wie im echten Fußball, da geht’s um Stellungsspiel, Umsetzen von taktischen Anweisungen usw. Das ist dann halt auch für einen Zuseher interessanter.“ Der soll die Spiele multimedial verfolgen können, sogar ein eigenes TV-Studio ist im Entstehen mit Livestreams etc. Mit an Bord ist u.a. das größte deutschsprachige e-Sport-Portal „kicker eSport“. „Wir kennen ein paar Gegner schon gut, daher tippe ich für uns auf einen Mittelfeldplatz“, sagt Zöhrer, dessen GSC kürzlich gleich neun neue Spieler verpflichtete. Der Transfermarkt hat auch virtuell gerade Hochkonjunktur. „Wir werden alles versuchen, um unsere Stadt so gut wie möglich zu repräsentieren“, schließt Zöhrer. Mitte September steht der erste Meister fest! Maestros im Duett ■ ■ „Er war auch bei meinen ersten zwei Trainer-Stationen an meiner Seite. Ich könnte mir nicht vorstellen, ohne ihn anzutreten – wegen seiner Qualität, nicht weil er mein Bruder ist“, sagt Sturms neuer Trainer Nestor El Maestro zum „Grazer“ zum Co-Trainer-Engagement seines Bruders Nikon. El Maestro wurde dieser genannt, als er als Bub bei West Ham United spielte. Nestor übernahm diesen Namen (eigentlicher Name: Jevtic). Nikon begleitete seinen großen Bruder als „Co“ nach Trnava und Sofia, Nestor (l.) und Nikon El Maestro sollen Sturm wieder in die Spur bringen. GEPA als Kicker wurde er im Austria- Nachwuchs als Jahrhunderttalent gehandelt, Barcelona und Real Madrid wollten ihn! Nikon landete bei Valencia, kam später wieder mit Nestor zusammen, als dieser Co-Trainer bei Schalke wurde. Als Nikon bei Wiener Neustadt spielte, wurde er entlassen: Der Serbe war in einem aggressiven Rap gegen die US-Talk-Lady Chelsea Handler aufgetreten. Nach sieben weiteren Engagements beendete er 2016 seine Karriere. Jetzt setzt sein Bruder Nestor in Graz auf „Nikons Loyalität“. PHIL Unter Wasser geht’s zur Sache.HEINZ TOPERCZER WM in Eggenberg ■■ Die Eggenberger „Auster“ wird von 27. Juli bis 3. August zum Schauplatz der Unterwasserrugby-WM! 31 Teams, 475 Sportler aus 18 Nationen sind dabei, Österreich ist im Damen- und Herrenbereich vertreten. Die Herren treffen auf Schweden (Rekordweltmeister!), USA, Ungarn und Luxemburg, die Damen treffen auf Kolumbien und Dänemark. Um Fans bestmögliches Mitfiebern zu ermöglichen, werden übertragende Unterwasser-Kameras installiert. Verbandspräsident Peter Bartl dankte Energie-Steiermark- Vorstand Christian Purrer für die Sponsor- Unterstützung des Top-Turniers. Van der Bellen (l.) und die U21-Elf GEPA Der ÖFB bei VdB ■■ Morgen startet Österreichs U21-Nationalteam gegen Serbien in die EM in Italien/San Marino. Freitag verabschiedete der „Teamchef“ der Republik, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die Elf von Teamchef Werner Gregoritsch in der Hofburg. Dabei wurden auch die Grazer Kicker Hannes Wolf, Dario Maresic und Ivan Ljubic verabschiedet (Sandi Lovric fällt aufgrund einer Muskelverletzung für das Turnier aus). Der Elf, die während der EM in Cormons nahe Udine untergebracht ist, winkt beim Erreichen des Semifinales ein Fixplatz bei Olympia 2020 in Tokio. Mögen die präsidialen Glückwünsche also wirken!

2021