7 TAGE SONNTAG

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16. Juni 2019

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- Netzausbau 2030: Graz braucht bis zu 85 neue Straßenbahnen - Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Interview - Aufgrund einer Klage: Hofer im Roseggerhaus auf Eis - Schleifbach: Aber jetzt heißt es Wasser marsch - Puntigam bekommt jetzt einen Bauernmarkt - Grazer retten Hunde auf Mülldeponie in Bosnien

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26 eco graz www.grazer.at 16. JUNI 2019 26 redaktion@grazer.at Gefährlich ist nicht die künstliche Intelligenz, sondern die natürliche Dummheit!“ Wirtschaftsphilosoph Anders Indset beim Zukunftstag der steirischen Wirtschaft in Graz SFG/SCHERIAU Mehr Fördergelder Wolf Lotter, Barbara Eibinger-Miedl, Christoph Ludwig, Anders Indset SFG 2030: Ein Blick in die Zukunft ■■ Beim 7. Zukunftstag der steirischen Wirtschaft warfen mehr als 1000 Interessierte unter dem Motto „Gutes Morgen“ einen Blick voraus ins Jahr 2030. Um den aktuellen Paradigmenwechsel zu meistern, brauche die Welt eine „neue Form des Kapitalismus auf Basis von Mitgefühl, Liebe und Verstand“, so Wirtschaftsphilosoph Anders Indset. Andrea Kern (Grüne Wirtschaft): Wer Elektrogeräte repariert, schont die Umwelt und fördert regionale Betriebe.GETTY, PODESSER S E R V I C E Kurz und bündig Flixbus Dr. Richard Seit Ende Mai verkehrt „Dr. Richard“ im Flixbus-Netz auf der Linie X96 neunmal täglich von Graz zum Flughafen Wien. Somit gibt es nun einen attraktiven Zweistundentakt vom und zum Flughafen Wien. Für Urlaubsplanende oder Geschäftsreisende lohnt es sich, die Fahrt so früh wie möglich zu buchen, um günstige Tickets zu erwerben. Der Flixbus namens „Dr. Richard“ fährt neunmal täglich. KK HARALD STEINER (v. l. n. r.) BM Ramsau/Dachstein Fischbacher, Planai- und Dachstein-GF Bliem, LR Eibinger-Miedl, Dachstein-Königin Schrempf, LR Achleitner, BM Obertraun Höll 50-Jahr-Jubiläum Bei traumhaftem Wetter und einem beeindruckenden Ambiente wurde kürzlich das 50-jährige Bestehen der Dachstein-Gletscherbahn gefeiert. Mit der Eröffnung der Gletscherbahn am 21. Juni 1969 fiel der Startschuss für die Erfolgsgeschichte am Dach der Steiermark. Die Jubiläumsfeier wurde von der Trachtenmusikkapelle Ramsau am Dachstein, von der Ortsmusikkapelle Obertraun sowie vom Evangelischen Kirchenchor Ramsau musikalisch umrahmt. WK-Präsident Herk bei der Taxi-Feier zum Startversuch von Uber in Graz: „Es muss fair bleiben.“ Im Hintergrund die besorgte Taxi-Chefin Sylvia LoibnerLUEF-LIGHT Uber: Es muss fair bleiben ■■ Die Uber-Mania hat jetzt auch Graz erfasst und in der Grazer Taxiwelt ist man entsprechend nervös. Der international agierende Fahrtendienstvermittler versucht mit Flugblättern an Taxistandplätzen, Fahrer und Wagen zu rekrutieren. WK-Präsident Josef Herk sagte bei der 30-Jahr-Feier des größten Grazer Taxiunternehmens 878: „Wir sind für die freie Marktwirtschaft und haben nichts gegen Konkurrenz, aber es muss alles fair ablaufen und jeder muss sich an Vorschriften und Gesetze halten.“ Die Wirtschaftskammer stellt in einer Aussendung an alle Grazer Taxilenkerinnen und -lenker klar, dass die Uber-Behauptung, dass ein Taxifahrzeug gleichzeitig als Mietwagenfahrzeug eingesetzt werden dürfe, wenn das Dachschild entfernt und der Fahrpreisanzeiger abgeklemmt werden, falsch sei. Uber zahlt keine Steuern in Österreich und versucht z.B., Lohnsteuerabgaben auf die Fahrer abzuwälzen, so die WK.

16. JUNI 2019 www.grazer.at graz eco 27 ➜ TEURER GETTY (2) Treibstoff +4,9 % Die Ausgaben für Mobilität sind gestiegen: Die Preise für Treibstoffe erhöhten sich im Durchschnitt um 4,9 %. Obst –6,1 % Gerade bei dem heißen Wetter gute Nachrichten: Die Obstpreise fielen im Vergleich zum Vormonat um 6,1 %. BILLIGER ➜ für das Reparieren NACHSCHUB. Das Land fördert Reparaturdienstleistungen. Aber das Budget für 2019 ist seit April verbraucht. Jetzt soll aufgestockt werden. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Mit 1. Jänner dieses Jahres hat das Land Steiermark die Förderaktion „Reparatur-Prämie“ nach dem Vorbild der Stadt Graz gestartet. 80.000 Euro wurden Privatpersonen da für Reparaturen von Elektro-Haushaltsgeräten und damit für die Ressourcenschonung zur Verfügung gestellt. Die Aktion fand viel Anklang, was aber auch zur Folge hatte, dass die Prämie bereits am 26. April ausgeschöpft war. Für das restliche Jahr sind demnach keine Mittel mehr vorgesehen. Das soll sich jetzt ändern. Andrea Kern, Sprecherin der Grünen Wirtschaft, hat diese Woche einen Antrag zur Aufstockung der Prämie in das Wirtschaftsparlament eingebracht. Die Delegierten sollen das Präsidium der Wirtschaftskammer Steiermark auffordern, sich bei der Landesregierung für die Fortführung der Aktion einzusetzen – so der offizielle Weg. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Außerdem wurde beschlossen, an die Bundesregie- rung und an die Wirtschaftskammer Österreich heranzutreten, um eine bundeseinheitliche Förderung für Reparatur-Dienstleistungen einzuführen. „Reparieren statt Wegwerfen liegt im Trend und immer mehr steirische Betriebe nehmen an der Aktion teil und registrieren sich im Reparaturführer“, freut sich Kern. „Die große Nachfrage zeigt den Wunsch der Bevölkerung nach ressourcenschonenden Angeboten und sollte daher auch im Interesse einer Bewusstseinsbildung hin zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft fortgesetzt werden. Gleichzeitig kommt die Reparaturprämie naturgemäß auch allen steirischen Betrieben, die Reparaturdienstleistungen anbieten, zugute.“ EuroCommerce-Präsident Régis Degelcke (l.) und Jürgen Roth MCMILLAN EuroCommerce- Vizepräsident ■■ Der steirische Unternehmer Jürgen Roth hat mit 4. Juni das Amt des Vizepräsidenten des Handelsdachverbandes Euro- Commerce angetreten. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, sich für Zukunftsthemen wie Digitalisierung, neue Technologien, Innovation und Internationalisierung einzusetzen.

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