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16. Juni 2019

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- Netzausbau 2030: Graz braucht bis zu 85 neue Straßenbahnen - Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Interview - Aufgrund einer Klage: Hofer im Roseggerhaus auf Eis - Schleifbach: Aber jetzt heißt es Wasser marsch - Puntigam bekommt jetzt einen Bauernmarkt - Grazer retten Hunde auf Mülldeponie in Bosnien

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14 graz www.grazer.at 16. JUNI 2019 Hunderetter: „Es bricht Die Gewinner-Schüler zu Gast in der Grazer Burg LAND, STOLZ Kinder-Safety- Tour-Gewinner ■■ Insgesamt eine Million Schüler sind in den letzten 20 Jahren bei der SAFETY-Tour auf Gefahrensituationen vorbereitet worden. Beim Landesfinale setzte sich die 4a der VS Weißkirchen von Direktorin Karin Pichler durch. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer lud die Sieger der diesjährigen SAFETY-Tour zur Siegerehrung in die Grazer Burg ein. „Ich gratuliere unseren diesjährigen Landessiegern sehr herzlich und wünsche euch viel Erfolg beim Bundesfinale in Traun“, so Schickhofer. Die tausenden herrenlosen Straßenhunde im bosnischen Bihac brauchen dringend Hilfe. KK

16. JUNI 2019 www.grazer.at graz 15 einem das Herz“ HILFE. Zwei Grazer haben es sich zur Aufgabe gemacht, allein gelassene Straßenhunde in Bosnien mit viel Engagement zu retten. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Eine vorbildliche und engagierte Aktion haben die beiden Grazer Amra und Michael Midzan gestartet. „Mit unserem neuen Verein ,Ein Herz für Hunde‘ setzen wir uns dafür ein, die traurige Lage der Hunde auf der Mülldeponie in Bihac in Bosnien zu verbessern“, erklärt Amra Midzan. Die Zustände in Bihac sind tatsächlich verheerend: Geschätzt leben hier 3000 herrenlose Hunde und viele Welpen, ein Großteil davon auf einer Mülldeponie und benötigen, völlig allein gelassen, täglich Futter und auch ärztliche Behandlungen. „Die Tiere werden einfach ausgesetzt und von den Menschen schlicht und einfach allein gelassen. Wenn man sich die Hunde ansieht, bricht einem das das Herz.“ Die Hunde sind auch alles andere als aggressiv, sondern extrem zutraulich, aber auch sehr verängstigt, da sie keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. „Wir sammeln Futter- und Geldspenden und fahren selbst direkt in die Deponie zu den Hunden. Damit garantieren wir, dass auch tatsächlich alle Spendengelder bis auf den Cent genau ankommen. Wir kaufen das Futter, zahlen die Pflegestellen und den Tierarzt. Alles wird exakt mit Rechnungen belegt.“ Wer sich näher über den Verein informieren möchte, kann das auf www.einherzfuerhunde.com tun. Die Tierretter möchten auf jeden Fall weiterhelfen: „Wir freuen uns über jede einzelne Spende!“ Spendenkonto: IBAN: AT49 4477 0166 7220 0000 ANZEIGE

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