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16. Juni 2019

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- Netzausbau 2030: Graz braucht bis zu 85 neue Straßenbahnen - Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Interview - Aufgrund einer Klage: Hofer im Roseggerhaus auf Eis - Schleifbach: Aber jetzt heißt es Wasser marsch - Puntigam bekommt jetzt einen Bauernmarkt - Grazer retten Hunde auf Mülldeponie in Bosnien

10 graz www.grazer.at

10 graz www.grazer.at 16. JUNI 2019 Laut Betreiber soll ab Juli im Schleifbach alles bestens sein. Wasser soll fließen und die Bachumgebung aus kleinen Grün-Oasen bestehen. KK Schleifbach: Aber jetzt heißt es Wasser marsch! ENDLOS. Das Warten auf Wasser ist wie das Warten auf Godot. Doch jetzt muss es fließen! Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Bezirksvorsteher von Lend, Wolfgang Krainer, und Josef Zollneritsch als Sprecher für die Anrainer, können ein Lied singen von der unendlichen Geschichte des Schleifbachs, der seit mehr als einem Jahr ohne Wasser ist. Dafür hat sich rund um den Bach Müll und Unrat angesammelt und dem Ganzen noch ein hässliches Gesicht verpasst. Der Betreiber eines Klein-Kraftwerkes, Heimo Ecker-Eckhofen, hatte die Trockenlegung des Baches mit Bauarbeiten beim Kraftwerk und am Bachbett begründet. Immer wieder kam es zu Verzögerungen, statt Wasser fand sich hauptsächlich Müll im Bachbett. Jetzt aber ist Licht am Ende des Tunnels bzw. Wasser aus der Mur in Sicht. Ecker-Eckhofen: „Wir werden in dieser Woche Wasser durch den Bach fließen lassen. Es sind noch etliche Arbeiten zu erledigen, aber ab Juli ist endgültig Wasser im Schleifbach. Wir haben zur Mur hin auch eine Fischaufstiegshilfe geplant, der Bach wäre dann auch eine kleine ökologische Rückzugsmöglichkeit für Mur-Fische.“ Mit Hilfe der Stadt soll auch der Grünraum neu gestaltet und zugänglich und erlebbar werden. Dennoch ist gewaltige Verärgerung im Bezirk Lend geblieben. Wolfgang Krainer: „Es ist unerhört, dass eine Privatperson auf Jahre hinaus das Stadtbild hier so zerstören kann.“ Am Quartiersplatz im Brauquartier gibt es ab 28. Juni jeden Freitag einen kleinen Bauernmarkt. Dazu auch ein eigenes Marktwürstel und einen Burger. C&P Puntigam bekommt jetzt einen Bauernmarkt START. Ab 28. Juni gibt es jeden Freitag einen kleinen Bauernmarkt im Brauquartier in Puntigam. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Vor etwa einem Jahr hat das Brauquartier in Puntigam eröffnet, 2000 Menschen leben und arbeiten in dem neuen kleinen Stadtteil. „Wir müssen das Brauquartier beleben und den vielen Menschen, die dort leben, Lebensqualität bieten“, findet Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch. Dazu wurde jetzt der Markttag ins Leben gerufen. Ab 28. Juni gibt es freitags ab 12 Uhr immer einen kleinen Bauernmarkt. Der GenussBauernLaden Hillebrand bietet in Kooperation mit seinen Lieferanten eine breite Auswahl an bäuerlichen Produkten sowie erstmals das „Puntigamer Marktwürstel“ am Quartiersplatz an. Ebenso sorgt das Burgerlokal Freigeist mit Getränken und einem eigenen Puntigamer Marktburger für das leibliche Wohl. Dazu gibt’s Grillhendl, Smoothies, Eis und Süßigkeiten. „Wir wollen so etwas sein wie ein Mini-Lendplatz“, erklärt Scheuch. „Ein Markt, an dem sich die Leute zum Plaudern treffen, einkaufen und gemütlich einen Kaffee oder auch Prosecco trinken können.“ Das Parken ist am Markttag gratis in der Tiefgarage möglich. Der kleine Bauernmarkt im Brauquartier ist eine Initiative der C&P Immobilien AG, des GenussBauernhofs Hillebrand, von Freigeist, dem Quartiersbüro „mittendrin“ und dem Bezirksrat Puntigam.

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