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16. Februar 2021

- Grazerin rockt jetzt die Starmania-Bühne - Hilferuf der Gastronomen, Hoteliers, Sportler und Künstler, - Kabarett-Musiker Paul Pizzera im Interview - Grazer Original: Ghostwalker Josef Tschida - Bezirksvorsteherin fordert Neugestaltung von Gries

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8 graz www.grazer.at 16. FEBRUAR 2021 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at Küchenbrand im Bezirk Lend ■ Einen wahren Schock musste eine Grazerin im Bezirk Lend Montagabend erleben. Die 33-jährige dürfte gegen 19 Uhr heißes Öl in einem Topf oder in einer Pfanne auf dem E-Herd vergessen haben. Die dadurch entstandenen Flammen griffen schnell auf die Kücheneinrichtung und andere Teile der Wohnung über und beschädigten diese. Die Berufsfeuerwehr Graz war mit 23 Einsatzkräften und drei Löschfahrzeugen im Einsatz und löschte den Brand. Die Frau hatte großes Glück: bei dem Küchenbrand wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden steht allerdings noch nicht fest. Die Feuerwehr Hart bei Graz wurde zum Harrys-Home-Hotel gerufen. RAUSCH Löschmeister wurde hundert Jahre alt ■ Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gratwein hatten etwas ganz besonderes zu feiern. Ihr Ehrenoberlöschmeister Franz Pfeifer feierte mit seinem 100. Geburtstag ein außergewöhnliches Jubiläum. Pfeifer trat den Gratweiner Floriani 1948 bei und absolvierte im Laufe seines Lebens unzählige Kurse an der Feuer- wehr- und Zivilschutzschule, um sich weiterzubilden. 2018 wurde ihm die Medaille für 70 Jahre verdienstvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer überreicht. Pfeifer ist zudem außergewöhnlich sportlich: noch bis ins hohe Alter nahm er an den Österreichischen Skimeisterschaften teil und war, wie die Kameraden sagen, „stets ein eifriges und verlässliches Mitglied“, das bei fast jeder kirchlichen Ausrückung und jedem Ausflug dabei war. Rauchmelder wurde ausgelöst ■ Am Montag um 15:11 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hart bei Graz zu einem Brandmeldeanlagenalarm beim Harrys- Home-Hotel gerufen. Wie es sich schlussendlich bei der Erkundung und nach Rücksprache mit vor Ort befindlichen Personen herausstellte war aus unbekannter Ursache im Bereich der Pizzeria ein Rauchmelder ausgelöst worden. Daraufhin gab es Entwarnung und die zehn Einsatzkräfte konnten ihre Atemschutzgeräte wieder ablegen. Nach Rückstellen der Brandmeldeanlage und wiederherstellen der Einsatzbereitschaft konnte der Einsatz gegen 16 Uhr beendet werden. Shopping-Bucket List ERLEBINSSHOPPING. Haben Sie auch eine Liste mit Dingen, die Sie noch machen oder erreichen möchten? Urlaubsziele? 5 Dinge, die man unbedingt in der ShoppingCity Seiersberg tun sollte. Wir haben heute eine ganz besondere Bucket List für Sie: 5 Dinge, die Sie in der ShoppingCity unbedingt tun sollten. Unsere Tipps sorgen Sie für ein entspanntes Shopping-Vergnügen und einige Aha-Momente. 1. Shopping Marathon Ein ganz heißer Tipp, wenn Sie einen Shopping-Tag geplant haben, ziehen Sie sich bequeme Schuhe an! Da die City zu den größten Einkaufszielen Österreichs gehört, und die Strecke von Primark bis zu Media Markt in etwa einen Kilometer beträgt, empfehlen wir für einen ausgiebigen Shopping Marathon möglichst bequemes Schuhmaterial. Außerdem kann es nicht schaden, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, was Sie benötigen und in welchem Store Sie das Gewünschte bekommen. Erzählen Sie uns gerne, wie viele Schritte oder Kilometer Sie bei einem Besuch in der ShoppingCity bereits gesammelt haben. Wir sind auf Ihre Rekorde gespannt! 2. Shopping with Friends Einkaufen mit Freunden macht nicht nur mehr Spaß ... hier weiterlesen ... Mehr tolle Beiträge zu den Themen Beauty, Mode, Technik, Kulinarik und Familie auf www.shoppingcityseiersberg.at/myshopping-blog FOTO NEWS AUS DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG ENTGELTLICHE KOOPERATION

16. FEBRUAR 2021 www.grazer.at graz 9 Seit Jänner ist Nina Wolf Bezirksvorsteherin von Gries. In einem Video-Blog präsentierte sie mit Gemeinderätin Anna Robosch ihre Ideen für den Bezirk. KK (2) Gries: Bezirksvorsteherin fordert Neugestaltungen IDEEN. Nina Wolf, die neue Bezirksvorsteherin von Gries, präsentierte ihre Forderungen auf Facebook. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Seit etwa einem Monat ist Nina Wolf (SPÖ) Bezirksvorsteherin in Gries – mit 23 Jahren die jüngste in ganz Österreich. Rund um ihre Wahl gab es einiges an Aufregung, beim ersten Termin waren zu wenige Abgeordnete von ÖVP und FPÖ anwesend, so wurde es erst am 12. Jänner offiziell. Nun hat Wolf aber in ihr Amt gefunden und in einem Video-Blog (VLOG) mit Gemeinderätin Anna Robosch ihre Ziele und Forderungen verraten – ganz konkret fünf Dinge, die sie für den Bezirk fordert und erreichen will. Neugestaltung Ein besonders zentraler Punkt ist für die beiden Politikerinnen die Verkehrsberuhigung in der Annenstraße, zu der es bereits einen Beschluss im Grieser Bezirksrat gibt, verbundent auch mit einer Neugestaltung des Griesplatzes. „Gries hat ein großes Verkehrsproblem. Der Griesplatz ist momentan mehr eine Durchzugstraße und Abstellort für Autos, als ein echter Platz, an dem man sich frei bewegen und aufhalten kann. Und auch in der Annenstraße sorgt der Au- toverkehr für Probleme, im ganzen Bezirk leidet die Luftqualität unter dem Verkehr. Wir wollen Gries wieder den Menschen zurückgeben“, so Robosch, die das Thema demnächst auch in den Gemeinderat bringen will. Mit verschiedenen Maßnahmen im Rahmen der Neugestaltung sollen der Griesplatz und die Annenstraße wieder stärker belebt werden. Wolf wird dabei noch etwas konreter: „Wir brauchen mehr Platz für Fahrräder, für Bänke und Sitzgelegenheiten, Spielplätze, Raum für Sport und Freizeit und eine Bim-Anbindung für den Griesplatz. Und wir brauchen vor allem viel mehr Bäume im Bezirk, damit die Menschen in Gries wieder aufatmen können. Wir wollen jeden grünen Fleck im Bezirk ausnutzen.“ Außerdem legen die beiden Mandatarinnen einen besonderen Fokus auf die Erhaltung leistbaren Wohnraums im Bezirk. „Leider machen die ImmobilienspekulantInnen auch vor Gries nicht Halt. Wir sagen da ganz klar: Gries hat keinen Platz für Mini-Wohnungen, die zu horrenden Preisen vermietet werden“, so Robosch und Wolf einhellig. Anna Robosch Josef Tschida, Ghostwalker Sie kennen als Ghostwalker die Grazer Innenstadt ja wie ihre Westentasche. Was zeigen Sie jemandem, der Graz noch nie gesehen hat, als erstes? Definitiv den Schlossberg. Der Blick von dort ist einfach umwerfend. Der Blick über die ganze Stadt, die Dachlandschaft der Altstadt, welche sich um den Schlossberg schlingt. Mit den Innenhöfen, welche kaum vom Boden aus zu finden sind, einfach wunderschön. Wenn Sie nicht gerade die Grazer gruseln, was sind dann Ihre Hobbies? Ich habe eine absolute Schwäche für die Natur, unsere kleine Grazer Originale Wird es in Graz dunkel, verwandelt sich Josef Tschida zum Ghostwalker und zieht durch die Grazer Innenstadt um die schaurigen Seiten der Stadt zu präsentieren. Landwirtschaft und unseren Waldgarten. Außerdem backe ich richtig gern, egal ob Brötchen, Roggenbrot, Toast oder Kleingebäck, da weiß ich dann wenigstens was drinnen ist. Das Herumschrauben an Autos gefällt mir auch sehr, während des Lockdowns konnte ich zum Beispiel mein altes Moped aus 1983 wieder zum Leben erwecken. Apropos Corona: Was werden Sie als erstes machen, wenn Corona vorbei ist? Als Ghost Walker durch die abendliche Altstadt von Graz schreiten, um mein Publikum launig gruselig zu unterhalten. NINA WIESMÜLLER Wird es dunkel zieht Josef Tschida als Ghostwalker durch die Straßen. TSCHIDA

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