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16. Februar 2020

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- Zahlreiche Geschäfte stehen leer, Experte warnt: Die Innenstadt ist in zwei Jahren ausgestorben - Am Stadtrand steigt die Angst vor Verbrechen - Generalsanierung: Stukitzbad und Augartenbad werden modernisiert - Stadt, Land & Region starten neue Mobilitätsplattform - Wasserspielanlage für den Augarten geplant - Nach Verspätung: Bald eröffnet das neue Café Jakomini - Oberlandler Ball 2020

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24 eco www.grazer.at 16. FEBRUAR 2020 Wie aus dem neuen Unternehmen ein Erfolg wird, lernen Gründer in der neuen Akademie. GETTY Rückenwind Gründungs-Academy ■■ Wie überwindet man Ängste, die mit dem Schritt in die Selbstständigkeit einhergehen? Wie verkauft man sich am besten in den Sozialen Medien? Wie spricht man richtig mit Medien? Wer ein Unternehmen gründen will, steht oft vor einem unübersichtlichen Berg an Hürden. Mit der „Gründungs- Academy“ will die Wirtschaftsund Tourismusentwicklung der Stadt Graz Jungunternehmern unter die Arme greifen. „Ich sehe es als Aufgabe der Stadt, hier bestmöglich zu unterstützen und als treuer Begleiter zur Seite zu stehen“, unterstreicht Bürgermeister Siegfried Nagl. Am kommenden Donnerstag, dem 20. Februar, startet das Programm, das bis zum September dauert und unter anderem Workshops, Vorträge und eine Reise nach Tel Aviv beinhaltet. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Unternehmenssitz in Graz und dass die Gründung nicht mehr als fünf Jahre zurückliegt. Eine Anmeldung ist ab sofort mit einem Mail an stefanie.stebegg@stadt.graz.at möglich. Die Teilnahme ist für die Unternehmer kostenlos. 2019 wurde in der Steiermark einmal mehr ein Rekord bei den Neugründungen aufgestellt: 4405 Neo-Chefs wagten sich in die Selbstständigkeit – ein Plus von 3,9 Prozent. Der durchschnittliche frisch Selbstständige ist 36,3 Jahre alt. Personenbetreuung ist ein Knochenjob und lässt sich nicht in einen klassischen arbeitsrechtlichen Rahmen einordnen. GETTY, MICHAEL SCHNABL

16. FEBRUAR 2020 www.grazer.at eco 25 für 24-h-Betreuer NEU. Ein Ombudsmann des SWV beseitigt Missverständnisse zwischen Pflegebedürftigen und 24-Stunden- Betreuern. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Dass das Betreuen von Pflegebedürftigen ein Knochenjob ist, brachten Pfleger jüngst mit österreichweiten Streiks und der Forderung nach einer 35-Stunden-Woche zum Ausdruck. Eindeutig mehr als 35 Stunden wöchentlich arbeiten 24-Stunden-Betreuerinnen. Sie leben bei den Pflegebedürftigen, um sie beim Meistern des Alltags zu unterstützen. Weil sich die Anforderungen nicht in einem arbeitsrechtlichen Vertrag unterbringen lassen, arbeiten Personenbetreuer als Selbstständige. In der Steiermark gibt es 11.357 von ihnen. Pflegealltag „Sie arbeiten oft unter unmenschlichen Bedingungen“, erzählt Karl Schweizer, Gründer der Agentur 24h-Pflegeprofi, die Pflegerinnen – fast ausschließlich weiblich und aus dem Ausland – vermittelt. Seit kurzem agiert er ehrenamtlich als Ombudsmann des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV). „Ich will eine Schnittstelle für Familien wie auch für Personenbetreuer darstellen“, erklärt er. Vorstellungen über das Ausmaß der Leistung gehen bei Pflegebedürftigen und Betreuern oft weit auseinander: Damen, die in Gasthäusern Bierkisten schleppen oder Hunde Gassi führen mussten, kommen ihm genauso unter wie Betreuerinnen, die keinen Finger gerührt haben. Diese Lücke will Schweizer schließen. Eine Lücke, die der SWV schließen will, ist die Frage der Haftpflicht. Passiert im Zuge der Arbeit ein Unfall, bei dem jemand verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt wird, muss der Betreuer persönlich dafür aufkommen. SWV-Mitglieder können sich dagegen für 35 Euro im Jahr versichern lassen. Karl Schweizer Das Technik- und Logistikcenter siedelt nach Lebring. ILGNER Neuroth siedelt heuer mehrfach ■■ Große Pläne hat der Hörakustikspezialist Neuroth bekanntgegeben: Zum einen siedelt das Technik- und Logistikcenter von Schwarzau nach Lebring. Zum anderen wird mit der Expansion nach Serbien eine weitere Erschließung des südosteuropäischen Raums eingeleitet – nach Kroatien und Slowenien. Vorstandschef Lukas Schinko freut sich zudem über einen gestiegenen Gruppenumsatz auf 136,5 Millionen Euro.

2021