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16. Dezember 2018

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- Akuter Ärztemangel in den Bezirken: Nur ein Arzt für 4000 Grazer - Pflegeskandal: „Hier sollen nur Menschen arbeiten, die Menschen lieben“ - Stopp für Stadion-Umbau - Neues Paket gegen den Feinstaub - Graz bekommt ein Reise-Festival - Neue riesige Parkanlage für den Bezirk Jakomini - Bildungshaus Mariatrost: Zukunft steht in den Sternen

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38 motor www.grazer.at 16. DEZEMBER 2018 2019 wird ein spannendes DISKUSSION. Kurz vor dem Jahreswechsel ließen Grazer Autohändler bei unserem „Runden Tisch“ das Jahr 2018 Revue passieren und gaben Ausblicke auf die spannendsten Entwicklungen 2019. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at „2019 wird die Herausforderung sein, den Kunden zu begeistern und so zu bedienen, wie er sich das vorstellt. Daran werden wir sehr streng arbeiten.“ Rudolf Hofer Autohaus Denzel on um das abgelaufene Jahr und den Ausblick auf 2019. Fehlende Sachlichkeit 2018 war zwar, so die allgemeine Meinung, ein gutes Jahr, einige Auffälligkeiten hat es aber dennoch gegeben. „Gerade die öffentliche Debatte war schon eine große Herausforderung“, meint Philipp Gady. „Mir fehlt generell in der Mobilitäts-Diskussion die Sachlichkeit, und politische Zukunftsvisionen haben viel zu oft keinen Realitätsbezug.“ Vor allem Zu unserem Runden Tisch im San Pietro kamen auch diesmal wieder Autohändler von Rang und Namen. Neben Sabine Trummer (Autohaus Robinson) nahmen Rudolf Hofer (Autohaus Denzel), Gernot Stani (Autohaus Vogl+Co) und Philipp Gady und Eugen Roth von der Gady Family am Gespräch teil. Diesmal drehte sich die Diskussidie Debatte über den Diesel und die Fahrverbote habe für viel unnötige Verunsicherung gesorgt, meinen Sabine Trummer und Gernot Stani. „Insbesonders der September war wie ein Loch. Man hatte zwar damit rechnen können, aber das Ausmaß war dann doch überraschend“, so Trummer. „Mehr öffentliche Aufklärung über das Diesel-Thema wäre da sicher gut gewesen.“ Wobei man sich da auch nicht selbst aus der Schuld nehmen solle, wie Gady meint: „Auch wir Händler und Hersteller müssen aufklären. Und politische Visionen müssen Realitätsbezug haben.“ Ins selbe Horn stößt Eugen Roth: „Wenn alle Menschen zum Beispiel wie gewünscht auf Elektromobilität umsteigen, bricht alles zusammen. Wir haben ja nicht einmal den Strom für hundert Prozent E-Autos!“ Ein grundsätzliches Bilderund Video auf www.grazer.at Problem sieht hier auch Rudolf Hofer: „Wir hinken den Asiaten in Sachen Elektromobilität weit hinterher. Wir in Europa müssen bald aufwachen, sonst fahren uns die Asiaten schon sehr bald um die Ohren!“ 2019 Das Jahr 2019 wird wohl ebenfalls ein sehr intensives werden. „Wir werden grundsätzlich noch mehr darauf hören müssen, was der Kunde braucht, und uns weiter vom reinen Produktverkauf entfernen“, prognostiziert Hofer. „Laut einer Studie finden ja die ersten fünf Kontakte im Internet statt, erst der sechste Kontakt ist im Autohaus. Und wenn der Kunde einmal da ist, dann ist er auch grundsätzlich offen dafür zu kaufen, denn Autohäuser besucht ein Kunde durchschnittlich nur zwei.“ Auch der eigene Onlineauftritt wird dementsprechend an Wert gewinnen. „Wir müssen un- „Wir erwarten uns für 2019 einen recht guten Markt. Wir können vieles abdecken, und speziell die Elektromobilität bringt uns 2019 Vorteile.“ „2018 hat es teils unnötige Verunsicherung gegeben, aber ich freue mich schon sehr auf das Jahr 2019, das wir mit vielen neuen Modellen feiern werden.“ Gernot Stani Autohaus Vogl+Co Sabine Trummer Autohaus Robinson „Ich wünsche mir für 2019 etwas ganz Einfaches: zufriedene und begeisterte Kunden. Denn wenn wir die haben, dann haben wir sehr viel richtig gemacht.“ „Wir hoffen für 2019 auf mehr Sachlichkeit in der politischen Debatte rund um das Thema Kfz. Sonst freuen wir uns auf eine wahre Modellflut!“ Eugen Roth Gady Family Philipp Gady Gady Family

16. DEZEMBER 2018 www.grazer.at motor 39 Jahr sere Homepage modernisieren“, berichtet Roth. „Und wir müssen lernen, eine Informations-Plattform zu bieten und keine klassische Verkaufsseite.“ Einen besonders starken Trend 2019 sagt Trummer voraus: „Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Menschen Automatikfahrzeuge haben wollen. Da geht es auch gar nicht um die Preisklasse, dieser Trend betrifft alle quer durch die Bank.“ Ein ganz wichtiges Thema werden auch 2019 die Mitarbeiter sein. In diesem Punkt sind sich ebenfalls alle einig, weshalb man aktiv an die Ausbildung herangeht. „Wir haben zum Beispiel eine eigene Bildungsmanufaktur für Lehrlinge eingerichtet, in der die Mitarbeiter eine Persönlichkeits-Ausbildung erhalten“, erzählt Trummer, die den Ausblick für 2019 auf den Punkt bringt: „Die Autobranche muss spannend bleiben, und das wird sie auch!“ Rudolf Hofer, Philipp Gady, Gernot Stani, Sabine Trummer und Eugen Roth (v. l.) diskutierten bei unserem Runden Tisch über das abgelaufene und das kommende Autojahr. luef (6)

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