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16. Dezember 2018

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- Akuter Ärztemangel in den Bezirken: Nur ein Arzt für 4000 Grazer - Pflegeskandal: „Hier sollen nur Menschen arbeiten, die Menschen lieben“ - Stopp für Stadion-Umbau - Neues Paket gegen den Feinstaub - Graz bekommt ein Reise-Festival - Neue riesige Parkanlage für den Bezirk Jakomini - Bildungshaus Mariatrost: Zukunft steht in den Sternen

14 graz www.grazer.at

14 graz www.grazer.at 16. DEZEMBER 2018 Dies ist der Entwurf der Anlage. Mit Spielwiese, Allwetterplatz, Obstwiese, „Lümmelecken“, Wegen und vielen weiteren Elementen. KK Neue riesige Parkanlage für Bezirk Jakomini SPASSIG. Bei den Dominikanergründen kommt bald ein Park mit Ruhe-, Genuss- und Sportzone. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Zwischen Hafnerriegel und Münzgrabenstraße wird gerade eine große Wohnsiedlung gebaut, für die ein Teil der vorhandenen Grünfläche zum Bedauern der Bewohner verbaut wird. Allerdings dürfen sich die Anrainer über etwas viel Größeres bei den Dominikanergründen freuen! „Mit der Fläche der ehemaligen Klostergartenanlage kommen 3000 Quadratmeter zur bisherigen Grünfläche hinzu. Somit konnte die Fläche auf insgesamt 10.000 Quadratmeter vergrößert werden“, freut sich Klaus Strobl, Bezirksvorsteher von Jakomini. Drei Zonen Mit dem neuen Riesenpark kommen insgesamt drei verschiedene Zonen. „Der Teil mit Baumbestand wird zur Ruhezone, die dortige alte Steinobstanlage soll die Genusszone werden und auf dem dritten Teil entsteht ein multifunktionaler Sportplatz. Über einen Vorschlag von Jugendlichen ist nunmehr ein befestigter Allwetterplatz (Hartplatz) vorgesehen, der die Möglichkeit sowohl für Fußball als auch Basketball vorsieht“, erzählt Strobl. Diverse Sitz- und Liegeflächen und ein öffentliches „Urban Gardening“ wird es auch geben. Die Parkanlage bei den Dominikanergründen soll im Frühjahr 2019 fertiggestellt werden. Die Errichtung wird die Stadt Graz in etwa 150.000 Euro kosten. Die Bürger selbst haben mitentscheiden dürfen, wie der Park aussehen soll. „Ich persönlich halte die Errichtung dieser neuen Park- und Freizeitanlage für ein Paradebeispiel gelungener Bürgerbeteiligung, wo gemeinsam mit den Betroffenen neue öffentlich zugängliche Erholungsareale im Gemeinwohlinteresse geschaffen werden“, so der Bezirksvorsteher. Das Bildungshaus in Mariatrost wird aufgegeben, und die Bildungsarbeit der Diözese, so Walter Prügger (kl. F.), soll 2019 neu aufgestellt werden. kk (2) Bildungshaus Mariatrost: Zukunft steht in Sternen neustart. Die Diözese stellt die Bildungsarbeit 2019 neu auf. Bildungshaus Mariatrost hat da keinen Platz. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Nächstes Jahr feiert das Bildungshaus Mariatrost seinen 70. Geburtstag. Der Priester Josef Schneiber hatte 1949 aus dem ehemaligen „Waisenhaus am Berg“ das Bildungshaus Mariatrost gegründet. Und jetzt vor dem 70. Geburtstag ist die Zukunft der traditionsreichen Bildungseinrichtung der Diözese Graz-Seckau ungewiss. Martin Gsellmann, Pressesprecher der Diözese: „Im Zukunftsbild der Diözese wurde festgehalten, das Bildungsangebot der Diözese neu auszurichten. Erste Planungen ergaben die Empfehlung, das Bildungshaus Mariatrost als Standort aufzugeben und die bestehenden Bildungsangebote an neuen Standorten anzubieten.“ Und Bischof Wilhelm Krautwaschl sagt zu dieser Maßnahme: „Es ist sicherlich nicht leicht, bestehende Strukturen zu trans- formieren, denn es bedeutet mitunter auch, mit Traditionen brechen zu müssen, um Neues zu wagen. Wir sehen uns weiterhin dem Geist des Bildungshauses verpflichtet, möchten wir diesen doch in neue Kanäle an neuen Orten gießen.“ Walter Prügger, Ute Paulweber und die derzeitige Leiterin Anna Pfleger werden sich in einer Zeit des Übergangs bemühen, mit jedem Mitarbeiter, jeder Mitarbeiterin des Bildungshauses Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten. Prügger, ab 2020 Ressortleiter für Bildung, Kunst und Kultur: „Das Bildungsangebot der Diözese soll keinesfalls verringert werden. Dazu braucht es die Erfahrung des bestehenden Teams.“ Die Details der neuen Bildungsoffensive will man im Frühjahr 2019 präsentieren. Was mit dem Haus und dem Grundstück geschehen wird, ist noch ungewiss, zumindest wird es noch nicht kommuniziert.

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