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16. April 2021

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- MedUni Graz sorgt international für Aufsehen: Erfolgreiche Behandlung von Thrombose - Sternekoch werkt für Grazer HotDog-Stand - Quartiersgaragen für Graz gefordert

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2 graz www.grazer.at 16. APRIL 2021 Med Uni sorgt international für Aufsehen Am Lendplatz kann man sich auch weiterhin schnell testen lassen. FISCHER Teststation am Lendplatz ■ Seit Dezember gibt es am Lendplatz eine Corona-Teststation. Diese ist vorrangig für all jene Personen, welche Symptome aufweisen und sich wohnortnah testen lassen wollen. Nun wurde das Angebot, welches ursprünglich Ende April auslaufen hätte sollen, auf Antrag des Gesundheitsstadtrats Robert Krotzer verlängert. Sollte ein Schnelltest positiv sein, wird vor Ort sofort ein PCR-Test durchgeführt. Die bisherige Bilanz: Bei durchschnittlich 60 täglichen Tests sind rund zwei bis drei Prozent positiv. Die Corona-Zahlen sind seit gestern wieder angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern deutlich angestiegen. Die Sieben-Tages- Inzidenz liegt aktuell bei 162,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 141,9) – 133,9 in Graz- Umgebung. Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 180,2. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Murtal mit 249,7 – das niedrigste Bruck- Mürzzuschlag mit 115,5. Bisher sind 280 Menschen in Graz im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, in Graz-Umgebung waren es mit Stand heute 236. Erfolgreiche Behandlung von Thrombose Einem Team von Grazer Forschern gelang es, eine Patientin zu heilen, welche aufgrund der Covid-Schutzimpfung an einer Thrombose litt. Die Erkenntnisse werden nun in einem internationalen Journal veröffentlicht. GETTY HERAUSRAGENDE LEISTUNG. Grazer Forscher der Med Uni behandelten am LKH eine Patientin, die aufgrund der Covid-Impfung an einer Thrombose litt. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Forschern der Medizinischen Universität Graz gelang es, erfolgreich eine Patientin zu behandeln, welche nach der Covid-Impfung an einer ausgeprägten Bauchvenenthrombose und einer massiven Lungenembolie litt. Die 51-jährige Frau hatte elf Tage, bevor sie sich in ärztliche Behandlung begab, die erste Teilimpfung mit dem AstraZeneca- Impfstoff erhalten. Nebenwirkungen Elf Tage nach der Impfung traten bei der Frau dann Nebenwirkungen auf, wie beispielsweise Müdigkeit, Atemnot und Husten. Im LKH Graz wurden unverzüglich Tests durchgeführt, unter anderem wurde auch ein Covid-Nasenabstrich vorgenommen, welcher allerdings negativ war. Im Anschluss dessen wurde ein CT durchgeführt, wo eine massive Lungenembolie entdeckt wurde, erklärt Thomas Gary, Forscher an der Med Uni. Im Anschluss daran wurde eine Magnetresonanzuntersuchung vorgenommen. Im Zuge dessen konnte außerdem eine ausgeprägte Bauchvenenthrombose festgestellt werden. Interdisziplinär Um eine bestmögliche Behandlung gewährleisten zu können, entschied man sich am LKH dazu, interdisziplinär zusammenzuarbeiten. Das Team bestand aus Experten in den Bereichen Angiologen und Hämatologen. „Wir begannen die Therapie mit Niedermolekularem Heparin (LMWH) in reduzierter Dosis, da wir Sorgen betreffend einer Blutungskomplikation hatten“, beschreibt Reinhard Raggam den Beginn der Behandlung. Danach wurde eine Behandlung mit hochdosiertem Kortison eingeleitet. Da die Patientin nach fünf Tagen über starke Schmerzen im linksseitigen Unterkörper klagte, wurde eine weitere CT-Untersuchung durchgeführt, bei dem eine Zunahme der Thrombose im Bauchraum entdeckt wurde. Aufgrund dessen erhöhten die Spezialisten die Heparin-Dosis. Innerhalb der nächsten sieben Tage normalisierte sich der Spiegel an Thrombozyten, weswegen die Patientin nach zwei Wochen das Krankenhaus verlassen konnte. Die Erkenntnisse dieser Behandlung wurden im international renommierten Journal „The Lancet“ veröffentlicht und aufgrund der Aktualität des Themas auch mit einem eigenen Podcast gewürdigt. Höheres Risiko Corona Die Experten sind sich trotz Fällen wie diesem allerdings einig, dass die Risiken, welche von einer Corona-Erkrankung ausgehen, deutlich schlimmer sind und raten deshalb klar zur Impfung.

16. APRIL 2021 www.grazer.at graz 3 Sternekoch für Hotdog-Stand GASTRONEWS. Der Wiener Sterne- und 4-Hauben-Koch Paul Ivic hat zusammen mit Walter Hintner vom Foodtruck Oh My Dog einen veganen Burger kreiert, den es morgen, Samstag, zu verkosten gibt. Sterne- und 4-Hauben-Koch Paul Ivic (Bild) kreierte zusammen mit Walter Hintner von Oh My Dog einen veganen Burger auf Seitling-Basis. PERTRAMER , KK Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Eine der wohl genüsslichsten Pop-up-Kollaborationen, seit es Streetfood gibt, hielt gestern, Samstag, Einzug am Grazer Alt- stadt- parkett. Sternekoch Paul Ivic vom 4-Hauben-Lokal Tian in Wien kam nämlich nach Graz und kreierte zusammen mit Streetfood- Virtuosen Walter Hintner vom Foodtruck Oh My Dog am Eisernen Tor einen veganen Burger. Und wer noch einen davon bekommen hat, hatte Glück, denn die Leckerbissen auf Basis von Kräuterseitlingen waren ziemlich schnell weg! Und übrigens gibt’s seit kurzem auch einen veganen Hotdog im Programm. Bester Hotdog der Welt Damit ist Graz ziemlich gut aufgestellt, was die Würstelstände anbelangt. Der deutsche TV- Starkoch Tim Raue bezeichnete den Steirer-Hotdog beim Stand 5 am Hauptplatz ja einmal als besten Hotdog der Welt. Unterwegs im UNESCO-Welterbe KULTURSCHÄTZE. Anlässlich des ersten Österreichischen Welterbetages am kommenden Sonntag präsentiert die Stadt den neuen UNESCO-Welterbe-Stadtführer zu besonderen Schätzen von Graz. Am 18. April gibt es einen Grund zu feiern: Der „World Heritage Day“ steht international im Zeichen des Welterbes und seiner Bewahrung und wird heuer zum ersten Mal auch in Österreich und seinen zehn UNESCO-Welterbestätten gefeiert. Zu diesem Anlass gibt es einen neuen Stadtführer zum ersten „Österreichischen Welterbetag“ für die Grazer Altstadt und das Schloss Eggenberg. Die darin hervorgehobenen 18 Besonderheiten punkten mit spezieller Architektur oder Ausstattung und schärfen den Blick für dieses wertvolle Vermächtnis. Erhältlich ist der Folder unter anderem bei Graz Tourismus, über die Welterbekoordinationsstelle und etliche Museen. Sichtbares Zeichen im Stadtraum ist ein großes Plakat vor dem Künstlerhaus, über das man sich ebenfalls orientieren kann: Mittels dort angebrachtem QR- Code bekommt man die Infos auch direkt aufs Mobiltelefon. Wer sein Wissen über das Grazer Welterbe testen will, kann das in dem neuen Quiz tun: Wie viele Renaissancefenster etwa zählt der Innenhof beim Krebsenkeller? Wer diese und weitere Fragen richtig beantwortet und sie bis Ende April zurückschickt, hat die Chance auf eines von 50 Welterbe-Büchern der Stadt. Mehr auf graz.at. Stadtbaudirektor Bertram Werle, Bürgermeister Siegfried Nagl und Gertraud Strempfl-Ledl von der UNESCO-Welterbekoordinationsstelle (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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