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15. September 2021

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- Graz Gin als neues Barzeichen der stadt - Auch MigrantInnenbeirat wird jetzt gewählt - Wirtschaftskammer warnt vor einer Bausperre in Graz - SPÖ will weniger CO2-Ausstoß - Erstes nachhaltiges Dirndl präsentiert

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2021 Graz Gin als neues Barzeichen der Stadt Seit gestern sind die Zahlen in Graz minimal gesunken. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Corona-Zahlen in Graz sind leicht gesunken. Die Sieben- Tage-Inzidenz liegt bei 184,5 (gestern: 186,2) Fällen pro 100.000 Einwohner, in Graz- Umgebung bei 98,8 Fällen. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 112,2. Die niedrigste Inzidenz gibt es im Bezirk Leoben mit 38,9 Fällen. Nach Graz ist sie in Voitsberg mit 131,5 am höchsten. 320 Grazer sind bisher mit Corona verstorben, 255 in Graz-Umgebung. GIN GIN. Heute präsentierten Aeijst-Erfinder Wolfgang Thomann und Dr. Bottle-Inhaber Bernd Brünner den ersten offiziellen Graz Gin im Lendhafen. Bgm. Siegfried Nagl und Projektleiter Robert Schmied. STADT GRAZ/FISCHER Graz und Wien setzen auf eTaxis ■ Um im Klimaschutz voranzukommen rüsten die zwei größten Städte Österreichs, Graz und Wien, gemeinsam um und stellen mit einem Pilotprojekt für eTaxi-Ladeinfrastruktur die Weichen für die Mobilitätswende. Im Projekt soll unter anderem automatisiertes Laden direkt am Taxistandplatz ermöglicht und mit 60 Fahrzeugen erstmals im Echt-Taxi-Betrieb getestet werden. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Er soll nach Lindenblüten und Holundersträuchern vom Schloßberg duften, am Gaumen mit südlich-mediterranen Anklängen wie Zitronenzesten und Süßholz, die man in den Bezirken Lend und Gries entdecken kann, faszinieren und im Nachhall mit dem Geschmack von frisch gemahlenem Kaffee an die Röstmanufaktur J. Hornig erinnern. Zumindest war das die Intention der Macher des Graz Gins, der heute offiziell präsentiert wurde: „Wir bringen den Geschmack einer ganzen Stadt in die Flasche“, sagt Produzent Wolfgang Thomann, der vor allem mit seinem Aeijst-Gin zu den besten Gin-Produzenten Österreichs zählt und zusammen mit Dr. Bottle-Chef Bernd Brünner für den Graz Gin verantwortlich zeichnet. Auf alle Fälle soll die Spirituose zum geschmacklichen Aushängeschild und beliebten Touristen-Souvenir werden. Deshalb hat Bürgermeister Siegfried Nagl ihr auch das offizielle Stadtwappen als Symbol der besonderen Bedeutung für die Stadt Graz verliehen. Auffallend ist nicht nur die hohe Qualität des neuen Graz Gins, sondern auch die besondere und eckige Flaschenform: Aneinander gereiht ergeben die vier Flaschen des Graz Gins das Bild des Uhrturms gemeinsam mit dem Grazer Panther, der ein Glas Gin in der Hand hält. „Mit diesen gestalterischen Elementen wollen wir auch die Bedeutung von Graz als City of Design zeigen“, so Brünner. Ginsation Getrunken wird der Graz Gin vorzugsweise übrigens pur und leicht gekühlt. Am Ende geht sogar der Alkoholgehalt eine Sym- biose mit der Stadt Graz ein: Die 42,1 Volumsprozent stehen exakt für die 421 Stufen vom Schloßbergplatz bis zum Uhrturm. Thomann: „Ein Gin, der die Stadt Graz in ihrer gesamten Schönheit zeigt.“ Diese Botanicals finden sich beispielsweise im Graz Gin: Wacholderbeeren, Koriander, Kardamom, Süßholz, Angelikawurz, Zitronenzesten, Holunderblüten, Lindenblüten, Zitronengras sowie Kaffeebohnen von J. Hornig. Erhältlich ist der Graz Gin ab sofort im Shop von Graz Tourismus in der Herrengasse sowie über den Webshop auf www.graz-gin.at und auch bei „Dr. Bottle“ in der Reitschulgasse 27 von Bernd Brünner, der den Graz Gin mit seinem Unternehmen „Home of Spirits“ abfüllt. Zur heutigen Präsentation kamen auch viele Prominente. Eine Bildergalerie gibt‘s demnächst auf www.grazer.at.

15. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at graz 3 MigrantInnenbeirat wählen WAHL. Am 26. September werden zeitgleich mit den Gemeinde- und Bezirksratswahlen auch die neun Mitglieder des MigrantInnenbeirates gewählt. Insgesamt 48 Kandidaten bewerben sich. Neben der Gemeinde- und Bezirksratswahl am 26. September wird auch der MigrantInnenbeirat von den in Graz lebenden Migranten gewählt. GETTY Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Der Countdown läuft: Am 26. September wählen wir nicht nur den Gemeinde- und Bezirksrat, sondern auch der MigrantInnenbeirat wird neu aufgestellt. Dabei werden insgesamt neun Mitglieder des Beirates von den in Graz lebenden Migranten demokratisch gewählt. 37.000 Migranten ohne EU-Pass haben bei dieser Wahl die Möglichkeit, ihre politischen Vertreter zu wählen. Nicht-EU-Migranten dürfen an den Gemeinderatswahlen nicht teilnehmen, weshalb ihnen die politische Mitbestimmung verwehrt bleibt. Diese Wahl bietet ihnen jedoch die Möglichkeit, durch die beratende Funktion des MigrantInnenbeirates für die Grazer Politik und Verwaltung, Einfluss auf Entscheidungsprozesse zu nehmen. Insgesamt 48 Kandidaten, davon 28 Frauen, werden sich um die neun Beiratsmandate bewerben. Zu den Themenschwerpunkten der Listen gehören: (Aus-)Bildung, Arbeit, Familie, Zusammenleben, Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit, interreligiöser Dialog und politische Teilhabe. Bei der letzten Wahl des MigrantInnenbeirates im Jahr 2017 lag die Wahlbeteiligung bei 9,34 Prozent. Ein erklärtes Ziel des MigrantInnenbeirates ist es, die Wahlbeteiligung diesmal auf 15 Prozent zu erhöhen. Wahlberechtigte Personen können ihre Stimme am 26. September von 7 bis 16 Uhr in einem der 27 Standorte im Grazer Stadtgebiet abgeben. GrazLog auf dem Siegerpodest MOBILITÄTSPREIS FÜR GRAZ. In der Steiermark wurden am 15. September wieder zukunftsgerichtete, bedeutsame und klimafreundliche Projekte für den VCÖ-Mobilitätspreis ausgewählt. Gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium und der ÖBB vergab die VCÖ wieder ihren jährlichen Mobilitätspreis in der Steiermark. Unter den heurigen „vorbildlichen Projekten“ ist auch GrazLog, ein von der Stadt Graz entwickeltes kooperatives City-Logistik-Modell für die „letzte Meile“ in der Innenstadt. Die Anlieferung von Waren und Retouren werden im City-Hub gebündelt. Zustellung und Abholung erfolgen emissionsfrei mit Cargo-Bikes und Elektro-Transportern in einem vereinbarten Zeitfenster mit optimaler Tourenplanung. Das Projekt startete heuer im März. Die Auszeichnung als vorbildliches Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark überreichten Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang, VCÖ-Sprecher Christian Gratzer und ÖBB-Regionalmanager Peter Wallis an Finanzstadtrat Günter Riegler, Gemeinderat Manfred Eber, Stadtbaudirektor Bertram Werle und Verkehrsplanungs- Chef Wolfgang Feigl. Der VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark ging an das Anrufsammeltaxi Gustmobil. Das Sammeltaxi Oststeiermark und die emissionsfreie Güterlogistik der Österreichischen Post-AG wurden ebenso wie GrazLog als vorbildliche Projekte hervorgehoben. Erfahren Sie mehr unter graz.at. Landeshauptmann-Stv. Anton Lang, Gemeinderat Manfred Eber, Stadtrat Günter Riegler, Stadtbaudirektor Bertram Werle, Peter Wallis (ÖBB) Christian Gratzer (VCÖ), und Verkehrsplanungschef Wolfgang Feigl (v. l.) KK NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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