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15. September 2019

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- Tippspiel zur Nationalratswahl: Wir schicken den Gewinner nach Ibiza - Asphalt vor der Oper: Wiese folgt erst nach dem Marathon - steirischer herbst: Künstler gestaltete die Grazer-Titelseite - Baustelle in Andritz ist Gefahr für Kinder - Markierungen am Schwarzen Weg geben Anrainern und Polizei Rätsel auf - Neuer Chef fürs Innenstadt-Wirtshaus Café Schmiedt - Pracht der Tracht 2019

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12 graz www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2019 Land geht Tabuthema Gewalt auf den Grund WICHTIG. Das Land Steiermark und Doris Kampus laden am 18. September zum 4. Sozialtag. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Verrohung und Gewalt – vor allem auch an Kindern – haben sich zu ernst zu nehmenden Themen der heutigen Zeit entwickelt. Aus diesem Grund setzt Soziallandesrätin Doris Kampus den vierten Sozialtag des Landes am kommenden Mittwoch, den 18. September, unter das Zeichen des Gewalt- und Kinderschutzes. „Es ist eines meiner wichtigsten Anliegen, Gewalt schon vor ihrer Entstehung entgegenzuwirken“, unterstreicht Kampus. Da Opfer- und Täterarbeit meist im Verborgenen stattfindet, ist diese Unterstützung auch dringend notwendig. „Beim So- zialtag kann man die gesamte Breite an Unterstützungsmöglichkeiten und Maßnahmen kennenlernen“, erklärt Kampus. 6,5 Millionen Euro Angeboten wird die Hilfe von 20 steirischen Einrichtungen, die sich am Sozialtag vorstellen werden. Vorträge von Birgitt Haller (Konfliktforscherin), Petra Birchbauer (Rettet das Kind) und Albin Dearing (European Agency for Fundamental Rights) vervollständigen das Programm. Das Land Steiermark investiert 6,5 Millionen Euro in Gewaltschutz. Ein Sechstel davon entfällt auf den Kinderschutz. Acht Kinderschutzzentren gibt es landesweit, das jüngste wurde im Juni in Feldbach eröffnet. Engagiert: Landesrätin Doris Kampus setzt sich mit ihrem Ressort für den Gewaltschutz – vor allem bei Kindern – ein. PETER DRECHSLER VinziWerke suchen Ehrenamtliche Unter Tel. 0 316/58 58 00 können sich Interessenten melden. VINZIWERKE ■■ Alltagshelden sind sehr gefragt. Vor allem aber, wenn es um bedürftige Menschen geht. Das erfahren derzeit die VinziWerke. Mit einem Appell richtet sich die wohltätige Organisation an Interessenten mit offenem Ohr und großem Herz, die bei den Notschlafstellen VinziTel, Haus Rosalie, VinziNest und VinziSchutz ehrenamtlich mitarbeiten könnten. Gebraucht werden Helfer für Tag-, Nacht- und Wochenenddienste. Anfragen können ans VinziHaus gerichtet werden.

15. SEPTEMBER 2019 www.grazer.at graz 13 Markierungen verwundern SCHRÄG. Am Schwarzen Weg geben selbstgemachte rote Markierungen Anrainern und Polizei Rätsel auf. ■■ Die Bäume am Schwarzen Weg sorgen momentan für Verwirrung: Sie sind nämlich mit roter Farbe besprayed, ebenso die Fahrbahn. Von der Verkehrsoder Straßenplanung kommen sie laut Stadt Graz nicht, ebenso wenig von einer Baustelle. „Oft hört man morgens um zwei, wie Reifen quietschen“, berichtet „Grazer“-Leserin Angelika Luijten, die deshalb Straßenrennen vermutet. „Jetzt wurde ein Blitzer installiert, die Markierungen könnten nun für Zielbremsungen sein.“ „Die Markierungen sind uns seit einiger Zeit bekannt“, bestätigt auch Kontrollinspektor Leo Josefus, Sprecher der Polizei. „Anzeigen oder Wahrnehmungen von Rennen, die an uns herangetragen wurden, gibt es aber bisher nicht. Trotzdem werden wir den Straßenabschnitt verstärkt überwachen.“ Der Radarkasten, bereits ein neues Modell, das wie eine schwarze Säule aussieht, sei nicht deshalb aufgestellt worden, sondern von der Stadt zur Überwachung des Tempo-30-Limits. „Naheliegender wäre vielleicht die Vermutung, dass mit den Markierungen eben auf das neue Radargerät aufmerksam gemacht werden soll“, so Josefus. Seitens des Straßenamtes ergeht nun das Ersuchen an die Holding, die Markierung auf der Fahrbahn zu entfernen. VENA Die Markierungen am Schwarzen Weg sorgen für Verwirrung. Möglicherweise sollen sie vor dem Radargerät (Foto rechts hinten) warnen. KK (2) Klanglichtpräsentation am Dach des Grazer Hotels Daniel KK Klanglicht aufs rechte Murufer ■■ News zum Projekt Klanglicht 2020. Das Kunstfestival wechselt auf die andere Seite der Mur und lässt von 30. April bis 2. Mai 2020 die stark frequentierte, aber weniger wahrgenommene Route vom Kunsthaus bis zum Schloss Eggenberg erstrahlen. Drei Tage lang wird die neue Route ein Gesamtkunstwerk. Klanglichtinitiator Bernhard Rinner, Kuratorin Birgit Lill und die Kulturpolitiker LR Christopher Drexler und Stadtrat Günter Riegler finden den Wechsel in Kooperation mit dem Kulturjahr 2020 spannend und herausfordernd. VOJO

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