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15. September 2019

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- Tippspiel zur Nationalratswahl: Wir schicken den Gewinner nach Ibiza - Asphalt vor der Oper: Wiese folgt erst nach dem Marathon - steirischer herbst: Künstler gestaltete die Grazer-Titelseite - Baustelle in Andritz ist Gefahr für Kinder - Markierungen am Schwarzen Weg geben Anrainern und Polizei Rätsel auf - Neuer Chef fürs Innenstadt-Wirtshaus Café Schmiedt - Pracht der Tracht 2019

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10 graz www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2019 Baustelle ist für Die Kreuzung Annenstraße/Dominikanergasse wird bald zum Shared Space, eine Begegnungszone für alle Verkehrsteilnehmer. WEHAP Neue Begegnungszone ■■ Graz bekommt einen neuen Shared Space: Die Kreuzung Annenstraße/Vorbeckgasse/ Dominikanergasse wird künftig zur Begegnungszone. Sie ist dann die zweite nach der am Sonnenfelsplatz bei der Karl- Franzens-Universität. Und die ist übrigens sehr erfolgreich. 2011 eingeführt, hatten sich die Unfälle innerhalb von fünf Jahren halbiert – die Unfallzahlen mit Personenschaden sind von 15 auf sieben zurückgegangen. Im Jahr 2018 wurden gar keine Unfälle mit Personenschaden direkt im Shared Space mehr verzeichnet, lediglich etwas abseits davon in der Beethovenstraße, Schubertstraße und Zinzendorfgasse. Unfälle mit Sachschaden werden zwar statistisch nicht erfasst, seitens der Polizei wurden im System aber auch keine solchen gefunden. VENA LKW-AUFMARSCH. Eine Großbaustelle in Andritz erweist sich jetzt zum Schulstart als Gefahrenquelle. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Dass man die riesige Blumenwiese in der Prochaskagasse für 20 Kohlbacher-Häuser opfert, sorgte im Grazer Bezirk Andritz schon vor langem für Unmut. Zum Schulstart in diesen Tagen ist diese Großbaustelle aber akut zu einer Gefahrenquelle für Volksschüler und Kinder des Jugendzentrums geworden, wie Erich Cagran, Obmann der Bürgerinitiative Andritz (BIA), kritisiert. Die Baustelleneinfahrt wurde im unmittelbaren Kreuzungsbereich der Prochaskagasse errichtet. Die Schwerfahrzeuge queren den ganzen Tag hier den einzigen Gehweg für VS-Kinder, die aus der Radegunder Straße, meist von der dortigen Bushaltestelle, kommen, wie auch für Eltern, die Kleinkinder in die Krabbelstube und den Kindergarten bringen. Cagran weiters: „Dass es für die Abbieger, vor allem für die riesigen Bau-Lkw, nicht einmal eine Abbiegespur von der Radegunder Straße zur Baustellenzufahrt gibt, ist ein zusätzliches Gefahrenmoment. Ganz abgesehen von der Staub- und Schmutzentwicklung, die schon zur Geschäftsstörung für den gegenüber liegenden Gasthof Moser geworden ist.“ Die BIA hat in Zusammenarbeit mit Elternvertretern einen Alternativvorschlag eingebracht: Die Baustellenzufahrt in die Radegunder Straße sollte man am Ende der Bus-Station direkt auf dem Baugrund errichten. Im Büro von Verkehrsstadträtin Elke Kahr winkt man ab. „Für die genehmigte Zufahrt gibt es keine bessere Alternative“, heißt es. Es werde ein Lotsendienst eingerichtet.

15. SEPTEMBER 2019 www.grazer.at graz 11 Kinder Gefahr Ein Schwerlaster nach dem anderen fährt von der Baustelle in die Radegunder Straße und quert den einzigen Weg für Kinder und Eltern. CAGRAN

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