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15. Oktober 2021

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- Thalersee: Der Rohbau wurde fertiggestellt - Großer Pflege-Gipfel in Graz - Noam Chomsky und Co bei Kolloquium im Graz - Trafik überfallen: Fünf Jahre Haft für Räuber

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2 graz www.grazer.at 15. OKTOBER 2021 Die 7-Tages-Inzidenz in Graz ist wieder angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen sind in Graz seit gestern wieder etwas angestiegen: Die Sieben-Tage- Inzidenz beträgt aktuell 162,8 Fälle pro 100.000 Einwohner (gestern: 159,7). In Graz-Umgebung liegt der Wert bei 129,9 (gestern: 122,3). Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 146,3. Die niedrigste Inzidenz gibt es mit 51,0 im Bezirk Murau. 327 Menschen sind in Graz bisher mit Corona gestorben, in GU 258. Ein Waschzug reinigt ab Montag die Wände und die Fahrbahn. ASFINAG Herbstputz im Plabutschtunnel ■ Autofahrer aufgepasst! Nächste Woche wird der Plabutschtunnel auf der A9 vier Nächte lang gesperrt. Grund dafür ist die alljährliche Herbstreinigung. Die Mitarbeiter der Asfinag starten am Montag, 18. Oktober, ab 20 Uhr und werden bis etwa 5 Uhr arbeiten. Die Umleitung erfolgt jeweils über das Grazer Stadtgebiet. Montag und Dienstag ist der Tunnel in Fahrtrichtung Süden gesperrt, Mittwoch und Donnerstag dann in Fahrtrichtung Norden. Bereits seit Mitte April wird am Thalersee viel getan. Nun wurde gestern, am 14. Oktober, die Gleichenfeier für den fertig gestellten Rohbau begangen. Insgesamt werden 6,82 Millionen Euro in den Umbau investiert. PROBST Thalersee: Der Rohbau wurde fertig gestellt FORTSCHRITT. Das neue Restaurant am Thalersee nimmt langsam Formen an. Gestern war die Gleichenfeier für den fertiggestellten Rohbau. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Mitte April begannen beim alten Restaurant am Thalersee (Teile davon stammen aus dem Jahr 1925) die lang ersehnten Bauund Sanierungsarbeiten. Gestern wurde dann ein wichtiger Zwischenschritt erreicht, die Gleichenfeier des Rohbaues des neuen Restaurants fand statt. Der Hochwasserschutz mit 80 Meter langer Spundwand entlang des Restaurants wurde ebenfalls fertiggestellt und die Schächte und Leitungen für Seewassernutzung für Heizung und Kühlung wurden montiert. Mit den Installationen der Elektronik beim Restaurantggebäude wurde bereits begonnen. Das neue Restaurant soll eine wesentliche Rolle bei der Attraktivierung des Thaler Sees spielen. „Mit der Einrichtung der Baustelle vor Ort und den Abbrucharbeiten beginnt nun endgültig die Attraktivierung des Thalersees als beliebtes Naherholungszentrum im stark wachsenden Westen von Graz“, zeigt sich Bürgermeister Siegfried Nagl erfreut. Nagl weiter: „Insgesamt werden 6,82 Millionen Euro in die Baukosten für das Restaurant, die Sanierung des Bestands-Parkplatzes sowie die Hochwasserschutz-, und Klimaschutzmaßnahmen investiert.“ Auch sein Vize, Mario Eustacchio freut sich über das Projekt: „Die Weichen für eine gemeinsame Aufwertung des in die Jahre gekommenen Angebots am Thalersee wurden bereits vor einigen Jahren gestellt: 2014 erwarb die Holding Graz die Liegenschaft des Restaurants einschließlich angrenzendem Parkplatz, 2018 kaufte die Stadt Graz dann von den Bundesforsten ein Drittel des Thalersees. Die restlichen zwei Drittel des Sees blieben im Besitz der Marktgemeinde Thal, die bei den Vorbereitungen zur Aufwertung des Areals für die Zukunft in enger Partnerschaft eingebunden wurde.“ Große Aufwertung Die Fertigstellung für das Bauprojekt ist für voraussichtlich Juni 2022 geplant. „Neben dem kulinarischen Angebot werden dann auch Seminarräume, Gästezimmer, Terrassen und Sitzstege angeboten. Außerdem wird die Südfassade komplett verglast, Restaurantgäste können von innen zu jeder Jahreszeit auf den See schauen“, erzählt Holding Graz Geschäftsführer Wolfgang Malik.

15. OKTOBER 2021 www.grazer.at graz 3 Großer Pflege-Gipfel in Graz GESUNDHEIT. Über 35 Experten aus dem Bereich Pflege erörterten heute in Graz die Ergebnisse einer neuen Studie zur Übersterblichkeit in steirischen Pflegeheimen während der Pandemie. Über 35 Experten folgten heute der Einladung von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß zum Austausch im Bereich der steirischen Pflege. LAND STEIERMARK/BINDER Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Die Corona-Pandemie traf die ältere Bevölkerungsgruppe schwer: Im vergangenen Jahr starben insgesamt (alle Todesursachen) 4890 Menschen in steirischen Pflegeheimen – das sind im Durschnitt um 1115 mehr als in den letzten Jahren. Das ergab eine aktuelle Studie, die von der Grazer EPIG GmbH im Auftrag des Landes Steiermark durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie wurden heute bei einem großen Pflegegipfel in Graz ausführlich diskutiert. Von der Übersterblichkeit betroffen waren Bewohner aller Altersgruppen und Geschlechter. Das größte Mortalitätsrisiko durch die Corona-Pandemie hat- ten Männer über 85. Den Ergebnissen der Studie zufolge liegt die Sterblichkeitsrate in größeren Heimen mit mehr Bewohnern zudem höher, als in kleineren Einrichtungen. Möglicher Grund: Die baulichen und organisatorischen Einheiten in größeren Pflegeheimen begünstigen vielleicht die Ausbreitung von Infektionen, so die Autoren der Studie. Einen Unterschied zwischen privat und öffentlich geführten Heimen konnte man nicht feststellen. Mangel an Kräften Ebenfalls besprochen wurde beim heutigen Gipfel das Thema Personalmangel und Arbeitsbedingungen in der Pflege. Landesrätin Juliane Bogner-Strauß kündigte eine Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung eines Personalbedarfsplanes 2030 an. Tipps zum nachhaltigen Feiern LEITFADEN. Damit Nachhaltigkeit auch bei Festen und Events nicht zu kurz kommt, hat das Umweltamt der Stadt Graz einen Leitfaden mit nützlichen Tipps zum bewussten Veranstalten erarbeitet. Veranstaltungen und Feste bereichern unseren Alltag, brauchen jedoch oft viele Ressourcen. Für den neuen Leitfaden „Nachhaltig veranstalten“ hat das städtische Umweltamt Anregungen aus verschiedenen Bereichen gesammelt, wie Veranstaltungen nachhaltiger gestaltet werden können - von der Energieversorgung über Abfallvermeidung bis hin zur sozialen Nachhaltigkeit. Eine Checkliste liefert einen kompakten Überblick und Best- Practice-Beispiele spornen zum Nachahmen an. Egal ob für die Familienfeier, eine Großveranstaltung, Fachdiskussionen oder Sportevents – der ein oder ande- re nützliche Tipp ist bestimmt dabei! Von der Auswahl der Location, über die Bewerbung bis hin zu Anreise, Verpflegung und Abfallentsorgung kann schon beim Planen von Veranstaltungen darauf geachtet werden, dass vieles so umweltschonend wie möglich über die Bühne geht. Wer sein Event als rundum nachhaltig plant, kann es als „Green Event“ zertifizieren lassen oder unter der Marke „G‘scheit Feiern“ führen. Den Leitfaden erhalten Sie hier zum Download oder auf Anfrage an abfallwirtschaft@stadt.graz.at auch in gedruckter Form. Mehr dazu unter umwelt.graz.at. Beim Feiern auch an morgen denken: Alles rund um‘s nachhaltige Veranstalten findet man im neuen Leitfaden des Umweltamtes. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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