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15. November 2021

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- Graz ist Nummer 1 beim Immobilien-Handel - KPÖ warnt: Fernwärme ist nicht immer besser - Gratis Eislaufplatz am Citypark-Dach eröffnet - Wine, Dine & Disco: Einzigartiges Clubbing in Graz

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2 graz www.grazer.at 15. NOVEMBER 2021 Die Corona-Zahlen in Graz haben wieder etwas zugenommen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & Umgebung ■ Die Corona-Zahlen sind über das Wochenende angestiegen. Die Sieben-Tage- Inzidenz in Graz beträgt aktuell 495,6 Fälle pro 100.000 Einwohner (gestern: 453,1). In GU liegt der Wert bei 578,4 (gestern: 574,6). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 645,5. Die niedrigste Inzidenz hat mit 440,6 der Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. 338 Menschen sind in Graz mit Corona gestorben, in GU 269. Stadträtin Elke Kahr und David Hinteregger von ISTmobil. STADT GRAZ/FISCHER GUSTmobil wird günstiger ■ Seit Mitte Oktober 2019 gibt es das Sammeltaxi-System GUSTmobil in Graz mit dem Ziel, weiße Flecken im Öffi-Netz abzudecken. Viele Gebite haben so eine bessere Anbindung erhalten. Nun wurde beschlossen, den bisherigen Pilotbetrieb mit der Grazer Betreiberfirma ISTmobil GmbH bis April 2024 zu verlängern. Gleichzeitig erfolgt die Integration in den Verkehrsverbund, was für Zeitkartenbesitzer den Fahrtpreis halbiert. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass in Graz auch in diesem Jahr besonders viele Immobilien-Transaktionen über die Bühne gingen. GETTY Graz ist Nummer 1 beim Immo-Handel ERSTER. Im zweiten Quartal 2021 gingen nirgends mehr Immobilien-Transaktionen über die Bühne als in Graz. Der Wunsch nach Eigentum wächst. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Graz ist ein Eldorado für Immo-Investoren“ – so titelten wir erst vor wenigen Wochen mit Bezug auf gleich mehrere internationale Analysen. Dass der Wohnungstrend anhält, belegt eine aktuelle Analyse von Immounited und willhaben. Demnach gab es im zweiten Quartal 2021 (es wird immer ein Quartal weiter zurückliegend analysiert, um beispielsweise auch langwierigen Verbücherungsprozessen Rechnung tragen zu können) in Graz in absoluten Zahlen die meisten Immobilien-Transaktionen. 664 waren es konkret, die in Graz in diesem Zeitraum über die Bühne gingen. Damit liegt man deutlich vor Feldkirch mit 382 und Innsbruck mit 316. Relativ zur Einwohnerzahl liegt Graz in der Steiermark auf Platz 1. Auf Spurensuche Ganz allgemein zeichnet sich laut der Analyse ein weiterer Trend zum Eigentum ab, was an den Grundbuchdaten zu erkennen sei: „Als Grundlage für den Wunsch nach Eigentum sehen wir – wie auch in den vergangenen Quartalen – das Bedürfnis nach Sicherheit, ausreichend Platz für die Familie aber auch Home Office und Home Schooling, sowie möglichst eigene Freiflächen, die auch im Falle von Krisensituationen und Lockdowns ungestört benutzt werden können“, so Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben. Auch mit Blick auf die Höhe der Transaktionen ist Graz vorne dabei – auch wenn man hier nicht im österreichweiten Spitzenfeld liegt. Eine Villa bei Kitzbühl in Tirol wurde für 16,4 Millionen verkauft – die teuerste Transaktion in der Steiermark wiederum war eine Wohnung in Graz um 2,1 Millionen Euro, knapp vor einem Einfamilienhaus in Graz um 1,9 Millionen Euro. Die größte Transaktion des Quartals für das gesamte Grundbuch in der Steiermark ging wiederum in Seiersberg-Pirka über die Bühne. Da wurde ein Grundstück um 18,3 Millionen Euro gekauft. Zuletzt hatte eine Pricehubble- Studie Graz als drittattraktivste Stadt für Käufer von Eigentumswohnungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelistet. Eine Immounited-Untersuchung zu den Jahren 2011 bis 2020 zeigte, das Graz in vergangenen Jahren nach Wien die meisten Wohnungs-Wiederverkäufe hatte. Ein wahres Eldorado.

15. NOVEMBER 2021 www.grazer.at graz 3 Fernwärme nicht immer besser HEIZUNG. Fernwärme wird oftmals als die klimafreundlichere, nachhaltigere Alternative zu Gasund Ölheizungen gesehen. Dass dies nicht immer der Fall ist, wie die KPÖ nun aufzeigen möchte. Die KPÖ vermisst ein langfristiges Konzept beim Thema Fernwärme. GETTY Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Langsam aber sicher nähert sich auch in Graz der Winter mit raschen Schritten. In den Haushalten wird daher wieder ordentlich eingeheizt. Nicht wenige entscheiden sich dabei für Fernwärme, da diese den Ruf hat, klimafreundlicher und CO2-neutraler zu sein als beispielsweise die „klassische“ Öloder Gasheizung. Dass das nicht unbedingt zwingend der Fall ist, möchte die KPÖ Steiermark nun verdeutlichen. „Man hört ja immer, dass die Fernwärme eine bessere, nachhaltigere Alternative zu Gas und Öl ist. Das ist aber gerade in Graz nicht wirklich der Fall“, heißt es aus dem KPÖ-Landtagsklub. Der Grund: Der Großteil der Fernwärme kommt aus den Fernheizwerken Puchstraße-Alt und Puchstraße-Neu. Allerdings wurde Puchstraße-Neu nur für die Spitzenabdeckung genehmigt, das Heizwerk läuft aber seit Jahren durch. Zusätzlich dazu werden die beiden Fernheizwerke mit Gas betrieben. Der KPÖ- Landtagsabgeordnete Werner Murgg wünscht sich ein langfristiges Konzept von Stadt Graz, dem Land und den Energieunternehmen „für umweltvertägliche und leistbare Fernwärme“. Preisanpassung Murgg forderte in der heutigen Pressekonferenz außerdem eine Preisanpassung. Der Preis der Fernwärme ist nämlich an den Gaspreis gekoppelt. Dieser sank die letzten Jahre konsequent, der Endkonsument bekam davon allerdings nichts mit. Soziale Wärme durch Kältepaket HILFE. Damit in Graz niemand frieren muss, haben Stadt Graz, Land Steiermark, Caritas und Vinzi- Werke wieder ein Winterpaket gestartet - mit Notschlaftstellen, Kältetelefon und Tageszentrum. In der kalten Jahreszeit ist rasche, wirksame Hilfe für Menschen in Not oft überlebens- wichtig. Für Menschen, die kein festes Zuhause haben, kommt die Bedrohung durch die Coro- na-Situation dazu. In Graz ist das gemeinsame Ziel von Hilfsorga- nisationen und der Stadt, dass niemand in der Kälte im Freien übernachten muss. Kältetelefon startet Unter der Nummer 0676 880 15 8111 ist deshalb das Caritas Kältetelefon von 15. November bis 31. März täglich von 18 bis 24 Uhr erreichbar. In den Notschlafstellen der Stadt Graz, die gemeinsam mit den VinziWerken und der Caritas bereitgestellt werden, stehen 350 Plätze zur Verfügung. Zusätzlich zu den ganzjährigen Angeboten wird es wieder eine eigene Winternotschlafstelle in St. Lukas geben. Ein „Ampelsystem“ vernetzt die Einrichtungen miteinander und erleichtert die Unterbringung Hilfsbedürftiger. Neu ist außerdem das Tages- zentrum Mesnergasse - TZM4, als zusätzliches temporäres Angebot der Wohnungslosenhilfe und le- galer Aufenthaltsort. Angeboten werden kleine Mahlzeiten, Tee und Café, es gibt WLAN und eine Toilette sowie Hilfe durch soziale Beratung. Das Tageszentrum ist ab sofort bis April 2022 geöffnet. Mehr dazu unter graz.at. Ab heute ist das Kältetelefon der Caritas unter der Nummer 0676 88015 8111 von 18 bis 24 Uhr täglich erreichbar. Ein wichtiger Teil des Winterpakets. CARITAS/ERTL NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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