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15. November 2020

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- Graz-Umgebung geht in Sachen Verkehr neue Wege - Ruckerlberg wird zur Schnellstraße - Bomben-Gefahr für Hobby-Archäologen - Auch Straßenbahnen tragen jetzt Masken - Wo bleiben die Gehsteige? - Fußgängerleitsystem kommt 2021 - Tochter maskenbereit, Mutter verzweifelt: „Mein Kind wird abgesondert und diskriminiert“ - Ärger in Liebenau: Wuchernde Wiesenfläche im Park - Das sind die besten Köche der Stadt

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16 graz www.grazer.at 15. NOVEMBER 2020 Mediatoren für die Die „Friedlhube“ ist gut erhalten und soll Wohnblock weichen. GRAZERBE.AT Altes Mühlenhaus droht Abrissbirne ■ Am Beginn des Stiftingtales soll ein historisches, einmal zu einer Mühle gehörendes Gebäude abgerissen werden. Zur „Friedlhube“ soll zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst eine Mühle, später eine Schmiede des Deutschen Ritterordens gehört haben, sagt eine Tafel beim Eingang. Das Haus macht einen gut erhaltenen Eindruck. Der ehemalige Besitzer wollte es an einen verständnisvollen Menschen verkaufen, der das Gebäude erhalten würde. Es gab keinen Interessenten, jetzt kommt ein Wohngebäude samt einer Tiefgarage. Senioren öffnen fremden Menschen oft gutgläubig die Tür, „Helfer“ könnten aber auch Kriminelle sein. GETTY, KK Chaos-Kreuzung Begegnungszone ■ Viele Reaktionen hat unser Bericht über chaotische Stausituationen an der Kreuzung Sparbersbachgasse/Mandellstraße verursacht. Wie aus dem Büro von Stadträtin Elke Kahr zu hören ist, denkt man an die Schaffung eines Begegnungsbereiches zwischen Mandellstraße und Brockmanngasse. Auch in der Sparbersbachgasse ist Ähnliches geplant, um die „Verstopfungen“ zu beenden. Neue Unterflurcontainer SAUBER. Die Holding hat am neuen Stadionplatz das nächste unterirdische Abfallsammelsystem eröffnet. Weitere Standorte folgen. ■ Mit den Einwohnerzahlen steigen auch die Abfallmengen in Graz. Stadt und Holding setzen deshalb auf ein alternatives Sammelsystem: sogenannte Unterflurcontainer, also großvolumige Abfallbehälter unter der Erde, um die steirische Landeshauptstadt noch sauberer zu machen. Barrierefreiheit und geringe Geruchsbelästigung sind weitere Vorteile. Nach den bereits bestehenden Standorten am Kaiser-Josef- Platz, in der Faunastraße, der Fröhlichgasse/Raiffeisenstraße sowie bei der Auwiesen/Eichbachgasse wurden jetzt auch Container am neu gestalteten Stadionplatz in Betrieb genommen. Die Abfallbehälter sind durch herausragende Einwurfsäulen sichtbar. Restmüll, Altpapier, Weiß- und Buntglas sowie Leicht- und Metallverpackungen können dort entsorgt werden. Die Anlage umfasst rund 5000 Liter Restmüll oder 5000 Liter Leichtverpackungen – das entspricht je fünf herkömmlichen Behältern. Dadurch können auch die Entleerfahrten minimiert und somit CO2-Emissionen eingespart werden. Weitere Standorte für das innovative System sind bereits geplant: Am Lendplatz soll ein öffentlicher Container beim Bauernmarkt entstehen. Und auch am Hasnerplatz ist eine Anlage angedacht. VENA Freuen sich über den fünften Standort: Alice Loidl, Leiterin der Holding Abfallwirtschaft, Stadtrat Günter Riegler und Holding-Vorstand Gert Heigl (v. l.). HOLDING GRAZ

15. NOVEMBER 2020 www.grazer.at graz 17 Seniorensicherheit SENIOREN-SECURITY. Um in der Corona-Krise Senioren vor kriminellen Attacken zu schützen, sollen ehrenamtliche Mediatoren helfen. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Gerade jetzt, in kalten dunklen Novembertagen kurz vor der Adventzeit und Weihnachten, sind Senioren, die allein leben, besonders gefährdet, Opfer von kriminellen Handlungen zu werden. In der Coronakrise bieten sich oft Fremde am Telefon oder auf der Straße als vermeintli- Ernest Schwindsackl che Helfer an, sind aber nur auf der Suche nach einem neuen Senioren-Opfer. Der Obmann des Grazer Seniorenbundes, Bundesrat Ernest Schwindsackl, setzt daher auf verstärkte polizeiliche Unterstützung durch mehr Straßenpräsenz und Kontrollrundgänge. Aber um die durch die Coronakrise bereits überstrapazierte Polizei nicht noch mehr zu belasten, entstand die Idee von ehrenamtlichen Mediatoren. Schwindsackl: „Diese Mediatoren, die natürlich keine Ersatz-Sheriffs sind, sollen Kontakt zu Senioren aufnehmen, um sie vor kriminellen Attacken zu schützen.“ Die nicht uniformierten Mediatoren können, so der Senioren-Obmann, auch engagierte Senioren sein, die eine polizeiliche „Grundeinschulung“ im Bereich Trickbetrug, Einbruchsicherung, Alarmanlage, Sicherung von Wertgegenständen etc. erhalten. Ideal wären Pensionisten aus dem Sicherheitsbereich wie Polizei oder Bundesheer, so Schwindsackl. Und so soll das Ganze ablaufen: Die Namen der ausgebildeten Sicherheits-Mediatoren liegen in den jeweiligen Bezirks-Polizeiwachzimmern auf und können offiziell zur Kontaktaufnahme mit den informationswilligen Senioren telefonisch weitergeleitet werden! Schwindsackl kann auf zahlreiche positive Rückmeldungen aus dem Kreis der Senioren, die bereits ihre Bereitschaft für diese ehrenamtliche Mediatoren-Tätigkeit bekunden, verweisen. Schwindsackl: „Auf der einen Seite würde die Exekutive im Bereich der Informationstätigkeit entlastet und auf der anderen Seite finden rüstige Senioren und Seniorinnen eine sinnvolle Tätigkeit.“ Pert Oberhauser starb mit 86. ORF Trauer um eine Radio-Legende ■ Mit Pert Oberhauser starb eine weitere Grazer Legende. Der ehemalige Unterhaltungschef des ORF Steiermark und Radio- und TV-Tausendsassa starb im Alter von 86 Jahren. Unvergessen Radio-Sternstunden wie „Tanzmusik auf Bestellung“, er moderierte den Coke- Club in der Thalia, präsentierte u.v.a. „Licht ins Dunkel“, führte beim „Klingenden Österreich“ Regie, begeisterte ein Millionenpublikum und wurde mit dem Berufstitel „Professor“ geehrt. Der Name Oberhauser lebt im TV weiter, Sohn Norbert reüssiert als Moderator.

2021