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15. November 2020

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- Graz-Umgebung geht in Sachen Verkehr neue Wege - Ruckerlberg wird zur Schnellstraße - Bomben-Gefahr für Hobby-Archäologen - Auch Straßenbahnen tragen jetzt Masken - Wo bleiben die Gehsteige? - Fußgängerleitsystem kommt 2021 - Tochter maskenbereit, Mutter verzweifelt: „Mein Kind wird abgesondert und diskriminiert“ - Ärger in Liebenau: Wuchernde Wiesenfläche im Park - Das sind die besten Köche der Stadt

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 15. NOVEMBER 2020 KEVIN GEISSLER(KRONEN ZEITUNG F. Harnoncourt-Unverzagt, F. Nagele, A. Winkler, K. Scheitegel GRAWE Award 2020 verliehen ■ Der GRAWE Award, der 2020 im Bereich „Kunst und Kultur“ verliehen wurde, ging an Ferdinand Nagele und Anita Winkler, Gründer und Betreiber des GRIESSNER STADL/Kunstverein Stadl-Predlitz. Sie haben einen künstlerischen Begegnungsraum geschaffen, der überregional begeistert. Dank ihnen entstand für Murau unter dem Motto „HEIMAT.KUNST.RADIKAL.“ ein wertvoller Raum, der die bäuerlich traditionelle Architektur aufrechterhält, für neues Leben sorgt und die zeitgenössische Kunst in der Region nachhaltig fördert. Elke Kahr Ein solches Baustellen-Foto wie in der Grafenbergstraße wünscht man sich in anderen Bezirken vergeblich. Dort ist der Gehweg mittlerweile, wie in der Vorhabenliste verankert, fertig. Andere warten auf 2021. KK, PACHERNEGG Wo bleiben die Gehsteige? FRAGLICH. Von 2017 bis 2019 hätten 18 Projekte zugunsten der Fußgänger laut Vorhaben der Stadt umgesetzt werden sollen. Hälfte nicht umgesetzt. Der Verein „Kids & More“ freut sich über die großzügige Spende. KKS Spenden & Hilfe für die Kleinsten ■ Reichert Immobilien spendet der Grazer Institution „Kids & More“ in Graz-St. Peter 2000 Euro. Sie wird als Verein geführt und ist spezialisiert auf die flexible Kinderbetreuung. Sie erhält sich durch die Betreuung von Kindern, auch auf Stundenbasis, welche von den Eltern abgegolten wird. Durch die vorherrschende unklare Situation und durch Angst, dass das Kind erkranken könnte, melden viele Eltern ihr Kind einfach ab. „Ich gebe gerne! Bitte tun Sie das auch“, so der Gesellschafter Andreas Reichert. „Kids & More“, IBAN: AT28 3836 7000 0012 0907, BIC: RZSTAT2G367 Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at In den Jahren 2017 bis 2019 sollten einige Maßnahmen für Fußgänger umgesetzt werden – nun schreiben wir fast Ende 2020 und noch immer sind nicht alle Gehwege und andere Konzepte in die Tat umgesetzt worden, obwohl viele laut Vorhabenliste der Stadt Graz fest vorgenommen waren. Mit der Vorhabenliste möchte die Stadt Graz die Grazer möglichst frühzeitig über anstehende große Vorhaben informieren, bei denen die Stadt federführende Verantwortung trägt. 2017 wurde das Paket „Maßnahmen für Fußgänger 2017 – 2019“ auf die Agenda gesetzt, mit einem Kostenrahmen in Höhe von 1.390.000, um Verbesserungen für den Fußverkehr umzusetzen. Von insgesamt 18 Projekten, die in den drei Jahren hätten umgesetzt werden sollen, fehlen noch neun. Die Hälfte der Vohaben wurde also nicht umge- setzt, einige davon sogar ganz aus dem Projekt herausgenommen. „Die noch offenen Projekte hängen mit Bebauungsplänen zusammen, mit denen einige Projekte abgestimmt werden mussten, aber auch mit Schwierigkeiten bei Baumschutz oder mit Hangund Oberflächenwasser“, erklärt Verkehrsstadträtin Elke Kahr. Probleme, die man vor der Veröffentlichung der Vorhabenliste anscheinend nicht bedacht hat. In einigen Bezirken wartet man seit geraumer Zeit vergeblich auf den einen oder anderen Geh- oder Schutzweg. „Nicht erfasst sind alle Sanierungen von uns, welche die Holding Graz Stadtraum in diesem Zeitraum umgesetzt hat“, fügt Kahr hinzu. 2021 geht’s erst los Während die einen ihre Wünsche und Forderungen in den letzten drei Jahren umgesetzt bekamen, hoffen andere jetzt auf das kommende Jahr. „Für 2021 wird die Umsetzung mehrerer Projekte vor allem in Eggenberg und Straßgang, Bereich Weblinger Straße, umgesetzt“, so die Verkehrsstadträtin. Konkret handelt es sich dabei um einen Schutzweg in der Eggenberger Allee/Straßganger Straße, einem in der Algersdorfer Straße/ Hödlweg, für den kürzlich das Genehmigungsverfahren abgeschlossen wurde, und eine Druckknopfampel bei der Eckertstraße/ Absengerstraße, bei der jedoch noch nicht alle Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Weiters möchte man seit 2017 einen Gehsteig für die Petrifelderstraße/Dammweg und einen in der Rudersdorfer Straße/Puntigamer Straße. Auch hier gilt das Problem, dass nicht alle Genehmigungen seitens Stadt und Land hier sind sowie letzte Entscheidungen finalisiert werden müssen. Wie lange die beiden Bezirke schlussendlich auf ihre Forderungen zum Schutz der Bewohner warten müssen, ist immer noch unklar. Fakt ist, die Vorhaben wurden nicht alle erfüllt.

15. NOVEMBER 2020 www.grazer.at graz 13 Fußgängerleitsystem kommt 2021 LANGWIERIG. Seit 21 Jahren ist in Graz von einem Fußgängerleitsystem die Rede. Jetzt gibt es einen fixen Zeitplan für die Umsetzung, und man ist optimistisch, dass bis zum nächsten Sommer alles steht. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Vor 21 Jahren begannen die Überlegungen für ein Fußgängerleitsystem, das Touristen den Weg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten weisen soll. Den ersten Gemeinderatsantrag gab es 2013, im November 2018 den Zuschlag für das Buero Bauer im Stadtsenat. Ende Mai 2020 wollte man eigentlich 56 Stelen aufstellen. Aber wo sind sie geblieben? Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr sieht’s inzwischen mit Humor. Auf unsere Nachfrage antwortet er mit: „Wir sind ja erst seit 1999 dran, da müssen wir schon Geduld haben! Aber so nahe dran wie jetzt waren wir in den letzten 21 Jahren noch nie!“ Es gibt nämlich einen laut Stremayr „realistischen“ Zeitplan: Noch im November soll die Ausschreibung finalisiert werden, damit Mitte Dezember die Angebotseröffnung stattfinden kann. Mit den Straßenbauarbeiten möchte man dann Ende Februar, Anfang März 2021 beginnen. Ende März ist die tatsächliche Herstellung geplant. Acht Wochen wird es dauern, bis alle Stelen stehen. Fertig bis zum Sommer Momentan ist eine letzte Überprüfung im Gange, ob auch alle Bezeichnungen und Schreibweisen auf den Tafeln, für die es ja schon seit Längerem Entwürfe gibt, aktuell sind. „Ich bin optimistisch, dass es sich bis zum nächsten Sommer endlich ausgeht und wir, wenn hoffentlich wieder viele Touristen kommen und auch die erste Steiermarkschau läuft, ein neues Dieter Hardt-Stremayr System haben, das allen – egal, ob aus Eggenberg oder Eibiswald oder von weiter her – den Weg zeigt“, so Hardt-Stremayr. So soll das Fußgängerleitsystem aussehen: An zentralen Orten können sich Touristen, aber auch Grazer über ihren Standort informieren. BUERO BAUER

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