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15. Juni 2021

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- Welt-Ranking unter wenig stressgeplagten Städten: Platz 10 für Graz - Geidorf gegen Diskriminierung - Landtag Steiermark: Debatten um Pflege-Schüler, Impfpflicht und Bodenverbrauch - Gries soll zukunftsfit werden - Gute Kinderbetreuung in Kalsdorf - ÖH Uni Graz: Wahlsieger nicht in der Koalition

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 15. JUNI 2021 Welt-Ranking unter Die Grazer Corona-Zahlen nahmen seit gestern weiter ab. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz sinken weiter und nähern sich dem einstelligen Bereich. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 12,0 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 16,1) – 9,0 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 9,2. Die niedrigste 7-Tages- Inzidenz haben Leoben und Liezen mit 5,0, das höchste Infektionsgeschehen hat Voitsberg mit 15,7. Bisher sind 308 Menschen in Graz mit Corona gestorben, in GU 251. FH CAMPUS 02 führt als erstes digitalen Ausweis ein. FH CAMPUS 02 / STUDO Digitalen Ausweis für Studenten ■ Stets am Smartphone dabei, sicher und digital: Gemeinsam mit Studo hat die Fachhochschule CAMPUS 02 einen digitalen Studierendenausweis entwickelt. Diese Digital Student Card haben die Studierenden immer griffbereit auf ihrem Smartphone dabei. Als erste Hochschule im deutschsprachigen Raum macht die FH CAMPUS 02 das überhaupt möglich. „Neben den Annehmlichkeiten einer digitalen Lösung für Studierende sind es Nachhaltigkeitsaspekte, die uns dahingehend motiviert haben“, so Rektorin Kristina Edlinger-Ploder. wenig stressgeplagten Städten: Platz 10 FEIN. Im weltweiten Stress-Index liegt Graz bei den am wenigsten stressgeplagten Städten der Welt auf Platz 10. Entspannte Freude ist angesagt. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die am wenigsten stressgeplagte Stadt ist Reykjavik in Island gefolgt von Bern in der Schweiz und dem finnischen Helsinki. Mumbai in Indien ist laut Umfrage die stressigste Stadt der Welt, gefolgt von Lagos, Nigeria und Manila auf den Philippinen. Bei der Studie, in welchen Städten die Bewohner am meisten Stress ausgesetzt sind, liegt Graz bei den stressfreieren Städten auf Platz 10 von 100. VAAY.com, die Marke für CBD und Wohlbefinden, hat diese Studie veröffentlicht, die zeigt, wie stressig verschiedene Städte für ihre Bewohner sind. Top 20 Graz Platz 10 Bei den zwanzig am wenigsten stressigen Städten der Welt liegt Graz auf Platz zehn. Die Innsbrucker liegen allerdings hier auf Platz acht, Wien auf Platz 13. Bei den Scores für die beste Sicherheit, also jener Städte wo sich die Bewohner noch sicher fühlen, hat Graz immerhin den Platz 17 von 100 geschafft. Die sicherste Stadt der Welt ist laut Studie Doha in Katar. Luftverschmutzung Bei der Frage welche Städte die beste Luft haben, liegt Reykjavik auf Platz 1. Graz ist da etwas weter hinten und muss mit Rang 45 von 100 zufrieden sein. Dafür belegt Graz bei der Frage nach den am wenigsten finanziell belasteten Städten den Platz 10 von 100. Beim besten Zugang der Bewohner zur Gesundheit liegt Graz auf Rang 35 von 100. Die laut Umfrage beste gesundheitliche Versorgung erhalten die Bewohner Oslo in Norwegen. Graz: kein Finanzstress Finn Age Hänsel, Mitbegründer von VAAY: „Wir haben versucht zu analysieren, wie hoch die Stressauswirkungen der Corona-Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung der Länder und Städte auf ihre Einwohner waren und wie effektiv sie ausfielen. Die Länder haben unterschiedlich auf die Situation reagiert und verschiedene Strategien zur Bekämpfung der Pandemie gewählt. So waren manche Menschen mehr Stress ausgesetzt als andere.“ Information-Inflation „In einer Zeit der Informationsflut, der sozialen Medien und der wirtschaftlichen Unsicherheit hat sich die psychische Gesundheit der Menschen in den vergangenen Jahren verschlechtert. Diesen Trend hat die Pandemie noch weiter verstärkt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass zwanzig Prozent der jungen Menschen weltweit an einer psychischen Störung leidet. Depressionen und Angstzustände kosten die weltweite Wirtschaft jährlich rund eine Billion US-Dollar, so Age Hänsel in der Analyse zu der weltweiten Studie. Schlecht lebt es sich nicht in der Stadt Graz, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. GETTY (2)

15. JUNI 2021 www.grazer.at graz 3 Geidorf gegen Diskriminierung VIELFALT. Der Bezirksrat Geidorf möchte einen Regenbogen-Zebrastreifen am Hasnerplatz verwirklicht wissen, um ein bleibendes Zeichen gegen Diskriminierung, für Vielfalt und Toleranz zu setzen. Landtagsabgeordnete Veronika Nitsche, Gloria Hole, Bezirksvorsteher-Stellvertreter und LAbg. Alexander Pinter und Bezirksrätin Gudrun Schreiner (v.l.) PODESSER.NET Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Juni ist Pride-Month. Da möchten viele Grazer mit Regenbogen-Fahnen ein Zeichen für Diversität und Toleranz setzen. Und Geidorf soll bald ein bleibendes Zeichen haben. Die Grünen haben im Bezirksrat nämlich einen Regenbogen-Zebrastreifen beantragt – einen, wie es ihn schon in vielen Städten, darunter auch Wien, gibt. In der letzten Sitzung wurde alles gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen, jetzt sind die Stadt Graz und das Straßenamt am Zug. Ganz konkret stellt sich Bezirksvorsteher-Stellvertreter Alexander Pinter vor, den Schutzweg über die Theodor-Körner-Strasse vor der Straßenbahnhaltesteller am Hasnerplatz umzufärben. Als alternativer Standort wäre der Schutzweg direkt vor der Universität eine Idee. Viele junge Menschen sollen ihn jedenfalls überqueren und als Mahnmal gegen Diskriminierung wahrnehmen. Love is Love „Der Bezirk Geidorf steht schon lange für Respekt, Offenheit und ein Miteinander, das über politische wie andere Grenzen hinausgeht“, so Pinter. „Daher soll es auch hier einen Regenbogen- Zebrastreifen als bleibendes Zeichen dafür geben, dass in unserem Bezirk ,Love is Love‘ nicht nur eine Phrase, sondern gelebte Realität darstellt.“ Dafür steht auch die bekannte Grazer Dragqueen Gloria Hole, die das Projekt unterstützt. Neues Zentrum für Altersforschung ERÖFFNUNG. Das Tattenbachsche Haus der Geriatrischen Gesundheitszentren wurde heute feierlich eröffnet. Das barocke Vorstadthaus wird zum Herzstück für Alter(n)sforschung und Innovation. Was im Jahr 2017 mit einem Brainstorming und einer Machbarkeitsstudie zu künftigen Nutzungsmöglichkeiten des barocken Vorstadthauses begann, soll mit der Eröffnung am 15. Juni eine Begegnungsstätte für Altersmedizin- und Forschung werden. Das Tattenbachsche Haus am Gelände der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) bündelt in Kooperation mit Universitäten, Forschungsund Bildungseinrichtungen in Zukunft Wissen rund um die Themen Altern und Pflege. Bürgermeister Siegfried Nagl zur Eröffnung: „Mit der internationalen Vernetzung und den wis- senschaftlichen Ergebnissen wird dieses Haus Fortschritte für Graz und weit darüber hinaus bringen.“ Im Dachgeschoss ist bereits das Albert Schweitzer Institut für Geriatrie und Gerontologie eingezogen, das in den Bereichen Public Health, Altersmedizin und Pflegewissenschaft forscht. Zudem befinden sich das Netzwerk Altersmedizin Steiermark, die Österreichische Wachkoma Gesellschaft und der Zertifikatslehrgang Basale Stimulation hier. Der Shared Space Gries im Erdgeschoss soll alle zusammenbringen, die sich mit Altern und Pflege auseinandersetzen möchten. Mehr auf ggz.graz.at. GGZ-GF Gerd Hartinger, Bürgermeister Siegfried Nagl, Institutsleiterin Judith Goldgruber und ärztlicher Leiter Walter Schippinger. (v.l) STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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