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15. Juli 2018

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- Einsatzkräfte finden Häuser nicht: Falsche Hausnummern verwirren Polizei, Rettung und Feuerwehr - Schmückt sich da wer mit fremden Federn: Stadträtin Kahr beansprucht Ideen und Leistungen für sich - Achtung: Der Riesenbärenklau blüht wieder - Radnetz in Gries soll verbessert werden - Starbloggerin DariaDaria wird „Professorin“ in Graz

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8 graz www.grazer.at 15. JULI 2018 Bitte jäten In die Pedale treten Der giftige Riesenbärenklau wird bis zu vier Meter hoch und kann in Verbindung mit Sonnenlicht zu Blasenbildung auf der Haut führen. THINKSTOCK Der Riesenbärenklau blüht wieder: Achtung! AUFPASSEN. Der Riesenbärenklau, der extreme Hautreaktionen auslösen kann, wächst auch heuer. Schuld sind mehr und mehr gestörte Ökosysteme. Eine der Problemstellen für Radler im Bezirk Gries: Die Durchfahrt beim Hotel Weitzer ist für Radfahrer eigentlich gesperrt. SCHERIAU Radnetz in Gries soll verbessert werden AUFPASSEN. In Gries gibt es einige Problemstellen für Radler. Um das Netz zu verbessern, hat man sich zu einer „Radfahrgruppe“ zusammengetan. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at In den letzten Jahren sorgte der giftige Riesenbärenklau, der bei Hautkontakt extreme verbrennungsähnliche Blasen verursachen kann, für einiges an Aufregung. Und auch heuer wurden schon einige Pflanzen gesichtet. „Grazer“-Leserin Anita Denkmann berichtet etwa, dass in Mariatrost letztes Jahr zwar eine Pflanze entfernt wurde, die sich aber zuvor offensichtlich so vermehrt habe, dass jetzt der gesamte Wegrand voll sei. „Ja, der Riesenbärenklau wächst auch heuer unverändert“, bestätigt der Grazer Naturschutzbeauftragte Wolfgang Windisch. „Momentan blühen die Pflanzen gerade. Diese Blüten müssen vor der Samenbildung abgeschnitten werden, um das Vermehren zu verhindern. Aber auch über den Wurzelstock kann sich die Pflanze ausbreiten.“ An öffentlichen Wegen und Bächen werden die giftigen Neophyten von der Holding entfernt, auf Privatgründen ist allerdings jeder Einzelne verantwortlich. Eine Pflicht, die Pflanzen zu entfernen, gibt es allerdings nicht. Gestörte Ökosysteme Schuld daran, dass es immer mehr giftige Pflanzen wie den Riesenbärenklau gibt, sind laut Windisch wir selbst. „Die Leute züchten sich das Problem in gewisser Weise. Bachanrainer wollen etwa keine bewachsenen Bäche mehr und roden, dadurch wird das Ökosystem gestört“, erklärt er. „Und da wir es immer öfter mit solchen gestörten Ökosystemen zu tun haben, nimmt auch die Anzahl an Pflanzen wie dem Riesenbärenklau zu. Wir müssen ordentlich bepflanzen und aufhören zu roden und die Ökosysteme so in Ordnung bringen.“ Wichtig ist es für den Naturschutzbeauftragten aber auch zu beruhigen. In den letzten Jahren sei eine regelrechte Hysterie um die Pflanze entstanden. „Die öffentliche Aufregung war ex trem, dabei gibt es den Riesenbärenklau bei uns seit etwa 50 Jahren. Er wurde von Imkern und Blumenbindern eingeschleppt. Man muss aufpassen, aber die Panik ist unbegründet!“ Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Wir wünschen uns eine sichere und radfahrfreundliche Verkehrsentwicklung und einen Ausbau des Verkehrsnetzes im Bezirk Gries“, beschreibt Matthias Wabl den Grund, warum sich die Grüne Bezirksgruppe zu einer „Radfahrgruppe“ zusammengetan hat. In einer Tour hat man zusammen mit dem Radverkehrsbeauftragten der Stadt Helmut Spinka einige Problemstellen im Bezirk ausgemacht, die in Zukunft verbessert werden sollen. ☞ Der Durchgang beim Hotel Weitzer in Richtung Grieskai ist für Radfahrer ebenso wie für Autos nicht geöffnet. ☞ In der Rosenkranzgasse fehlt ein Verkehrsspiegel. Dieser soll über den Bezirksrat eingebracht werden. Eine Möglichkeit zur Befestigung an einem bestehenden Verkehrsschild ist gegeben. ☞ Beim Radwegübergang an der Brückenkopfgasse gibt es eine sehr unübersichtliche und enge Stelle. ☞ In der Lagergasse gibt es keine Radmarkierungen. Dies ist nicht üblich, da 30er Zonen für Radund Autoverkehr gedacht sind. ☞ In der Ägydigasse kommt man zu einer kurzen Engstelle mit Einbahn, die den legalen Radverkehr nicht zulässt. Mit Absenkung der Gehsteige könnte diese mit dem Rad leicht überbrückt werden. ☞ Die fehlende Übergangsmöglichkeit in der Rösselmühlgasse ist ein bekanntes Problem für Fußgänger und Radfahrer. ☞ Die Kreuzung Elisabethinergasse/Rösselmühlgasse ist ein Gefahrenpunkt. Eine Vergrößerung wurde bereits angedacht. ☞ Der Übergang in der Feuerbachgasse ist nicht ideal, eine Markierung ist hier nicht üblich. ☞ Der Fußgängerdurchgang Karlauerstraße/Rankengasse sollte auch als Radweg nutzbar und gekennzeichnet sein. ☞ Das kurze Stück zwischen Griesgasse und Bad zur Sonne soll für Radfahrer auch gegen die Einbahn zugänglich werden. ☞ Zwischen Zweiglgasse und Schönaugürtel ist der Radweg am Grieskai unterbrochen. ☞ Von der Griesgasse gibt es keine Radwegverbindung zur Reichengasse oder Bürgergasse.

15. JULI 2018 www.grazer.at graz 9 Löger: Mit 3 großen „E“ Schuldenende fixieren! BUDGET-TALK. Finanzminister Hartwig Löger diskutierte mit Grazer Wirtschaftsexperten und dem Finanzstadtrat das Budget. Im Fokus von Löger stehen drei große „E“ für ein Schuldenende. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die drei „E“ sind schnell aufgezählt: Ende der Schulden, Entlastung und Einsparung. Viele Stunden widmete der aus dem Selzthal kommende Finanzminister Hartwig Löger den Grazern. Erst ein Hintergrundgespräch mit Journalisten im Café Sacher, wo Löger sehr eloquent auftrat und für alle Fragen zu haben war. Löger: „Wir haben vor, das Schuldenvolumen von zuletzt 85 Prozent auf 60 Prozent herunterzufahren. Die Steuerquote liegt wiederum derzeit zwischen 44 und 45 Prozent, hier sind wir in Richtung 40 Prozent unterwegs.“ Löger will kleine und mittlere Einkommen entlasten und wie gesagt die Unternehmensbesteuerung linear reduzieren. Weiß-grüner Tisch Eingeladen ins Sacher hatte Saubermacher-Gründer Hans Finanzminister Hartwig Löger im informativen Budget-Talk mit Finanzstadtrat Günter Riegler und Saubermacher-Chef Hans Roth (v. l.) SCHERIAU Roth, der auch „Schirmherr“ der nächsten Veranstaltung in der Energie Steiermark war. Bei diesem Wirtschaftsgespräch diskutierte Löger mit rund 200 steirischen Wirtschaftsexperten am „Weiß-grünen Tisch“. Gastgeber an diesem Abend war Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark. Er betonte zu Beginn die hohen Investitionen des Landesenergieunternehmens. Graf: „Durchschnittlich gehen pro Jahr über 150 Millionen Euro an Aufträgen von uns an die heimischen Betriebe.“ Hans Roth hatte für Löger ein hochkarätiges Podium organisiert: Wirtschafts-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl gab Löger gemeinsam mit Georg Knill (Präsident der IV Steiermark), Kammer-Präsidentin Michaela Christiner und Uni-Professor Michael Steiner ein steirisches „Wunsch-Paket“ mit nach Wien. Unter den Gästen sah man unter anderen Spar-Gründer Friedrich und Theo Poppmeier, Raiffeisen-General Martin Schaller, Hypo-Chef Martin Gölles und Bernhard Türk, Ex-Landesrat Herbert Paierl und Konsul Rudi Roth. Schade um Olympia Löger suchte auch Finanzstadtrat Günter Riegler im Rathaus auf. Themen waren der Finanzausgleich und der Pflegekongress. Riegler informierte Löger über den Grazer Investitionsplan, wonach rund 130 Millionen Euro in den öffentlichen Verkehr und über 100 Millionen Euro in den Schulausbau investiert werden. Riegler bereitet auch das Kulturjahr 2020 vor. Thema war auch die abgesagte Olympiade. Löger sagte, er verstehe, dass das mit der Absage weh tut, der Bund hätte Graz unterstützt. Hochkarätige Runde: Georg Knill (IV-Präsident), Martin Graf (Chef Energie Steiermark), Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Finanzminister Hartwig Löger und Saubermacher-Chef Hans Roth (v. l.) beim „Weiß-grünen Tisch“ SCHERIAU Be happy: Kinder mit Hohensinner, Konrad Guggi, Michael Hierzberger, Harald Posch und Hans Roth KK Schüler helfen den Wildbienen ■■ Es war die 3a der Volksschule Mariagrüner Straße, die gemeinsam mit Schulund Sportstadtrat Kurt Hohensinner und Saubermache-Chef Hans Roth ein Bienenhotel im romantischen Ökohof eröffnete. Zuerst wurde gekickt, dann erklärten die Schüler den Gästen, warum Wildbienen so wertvoll sind. Ohne Bienen keine Nahrung mehr für die Menschen. Neben Wildbienen werden auch andere Insekten in das Hotel in Mariagrün einziehen. In der Gleisdorfer Gasse finden größere Bauarbeiten statt. KK Gleisdorfer Gasse: Läden geöffnet ■■ Seit Anfang dieser Woche haben massive Bauarbeiten in der Gleisdorfer Gasse begonnen. „Die dort angesiedelten kleinen Unternehmen leiden enorm darunter“, berichtet Wirtschaftskammer- Regionalstellenleiter Viktor Larissegger. „Wir haben auch die Rückmeldung bekommen, dass Kunden nicht in die Gasse kommen, weil sie glauben, sie sei gesperrt. Richtig ist aber, dass die Geschäfte offen und jederzeit erreichbar sind.“

2021