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15. Juli 2018

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- Einsatzkräfte finden Häuser nicht: Falsche Hausnummern verwirren Polizei, Rettung und Feuerwehr - Schmückt sich da wer mit fremden Federn: Stadträtin Kahr beansprucht Ideen und Leistungen für sich - Achtung: Der Riesenbärenklau blüht wieder - Radnetz in Gries soll verbessert werden - Starbloggerin DariaDaria wird „Professorin“ in Graz

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12 graz www.grazer.at 15. JULI 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Feind-Todfeind-Parteifreund Zum Bericht und Kommentar über die Olympia-Absage: So bewahrheitet sich dieser Spruch wieder einmal. Neid und Missgunst auf einen erfolgreichen, dynamischen Bürgermeister, der auch als Politiker was weiterbringen will und der Mut und Visionen hat. Und die fadenscheinige Begründung, man habe das Land rechtzeitig vor Schaden bewahrt, ist direkt lächerlich, das Gegenteil ist der Fall. Eine Jahrhundert-Chance abgewürgt, ein Schaden für die Wirtschaft und Touristik auf Jahrzehnte, der gar nicht messbar ist ... Leopold Kerschenbauer, Graz * * * Olympia widersinnig Nicht die „Visionen“ des Herrn Nagl zu haben, heißt noch lange nicht, keine Konzepte für die Stadt Graz zu haben. Die KPÖ ist in Graz auf der Seite vieler Menschen, die finanziell nicht so gut dran sind, und nicht auf der Seite von Investoren, die sich – am besten, ohne selbst zu haften – von Großveranstaltungen entsprechende Gewinne erhoffen. Zur Förderung des Breitensports bedarf es keiner teuren Olympischen Spiele – ich halte diesen Gedanken für geradezu widersinnig. Letztlich handelt es sich hier um Richtungsstreit: Soll Politik für den größtmöglichen Teil der Grazer Bevölkerung oder für eine viel kleinere Anzahl von Großunternehmen gemacht werden? Christian Masser, Graz * * * Chance vertan! Gleiches Thema: Dem Bürgermeister treibt es die Zornesröte ins Gesicht. Mir auch bei dieser Berichterstattung. So zu tun, als ob Graz tatsächlich eine Chance gehabt hätte, die Spiele zugesprochen zu bekommen, grenzt an Realitätsverlust. Salzburg, vor acht Jahren selbsternannter Favorit, hat letztlich vier von 23 Stimmen erhalten! Und dann noch zu behaupten, die Bewerbung an sich wäre schon eine unbezahlbare Werbung. Eine Studie der Universität Harvard ist zu dem Ergebnis gekommen, dass seit den 50er Jahren die Budgets bei Olympischen Spielen im Durchschnitt um 180 Prozent überschritten wurden! Aber wenn ein Blitzgutachten der Uni Graz Gratis-Spiele verspricht, wird es wohl schon stimmen. Dabei liegt dem Land noch die letzte Schladminger Schi- WM schwer im Magen. Als gebürtiger Schladminger frage ich mich – was will man dort noch? Im Winter und Sommer hervorragend gebucht, Wohnungen für Einheimische nicht mehr leistbar, und das Gastro- Personal kommt zu 95 Prozent aus Ungarn und vom Balkan. Philipp Bally, Graz (PS: Hier noch einige Vorschläge für unseren Visionär: Die Oscar- Verleihung von Hollywood nach Graz bringen ... Arnie könnte helfen. Oder holen wir die nächste WM nach Graz, Katar macht’s vor. Der nächste Super Bowl im ASKÖ-Stadion ...) * * * Wartehaus-Wunschliste Zum Leserbrief „Wo sind die Wartehäuschen“: Unser umfangreiches Baustellenprogramm umfasst neben dem Ausbau der Schienen auch die Verbesserung im Haltestellen- und Wartebereich. Damit gelingt es uns, die Haltestelleninfrastruktur zu optimieren und sicherer zu machen. Unsere Arbeiten reichen vom Neubau ganzer Haltestellen wie an der Linie 1 (Haltestellen Teichhof und Waldhof) bis hin zur Verlegung, der Begrünung oder dem Ausbau der Haltestellenbereiche wie etwa an der genannten Gablenzkaserne. Wie Sie sich vorstellen können, liegt uns gerade bezüglich der Wartehäuschen eine lange „Wunschliste“ aus ganz Graz vor. Die Haltestelle „Gablenzkaserne“ steht auf unserer Agenda ganz oben und wird im nächsten Jahr stadteinwärts mit einem Wartehäuschen ausgestattet. Gerald Zaczek-Pichler, Konzernsprecher Holding Graz Stoffsackerl ERFREULICH. Unsere Leser freuten sich diese Woche über Schlüsselfinder und Stoff- statt Plastiksackerl. Die Algen im Stadtpark verärgerten. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 So viele Algen – „Es kann ja nicht sein, dass man da nichts machen kann!“, ärgert sich „Grazer“-Leserin Katharina Silberrainer. „Der Ententeich im Stadtpark ist momentan voll mit Algen! Da sieht man gar kein Wasser mehr! Und Ente war auch keine einzige drin. Was sollen denn die vielen Touristen denken, die gerade in der Stadt sind, wenn es bei uns so ausschaut? Wir müssen uns mehr um die schönen Plätze, die wir haben, kümmern!“

15. JULI 2018 www.grazer.at graz 13 am Bauernmarkt! Unterm Uhrturm www.grazer.at Danke an die Schlüsselfinderinnen + „Ich war diese Woche im Wald in Windorf bei Pirka spazieren“, berichtet „Grazer“- Leserin Franziska Hirschmugl. „Als ich vor der Wohnung stand, habe ich bemerkt, dass ich wohl meinen Schlüssel verloren hatte! Schnell bin ich wieder in den Wald, habe ihn aber nirgends gefunden. Da bin ich an einer Dame vorbeigekommen, die gerade Schwarzbeeren gepflückt hat, und die hat mir verraten, dass zwei Damen einen Schlüssel gefunden hätten. Ich bin zu dem kleinen Teich spaziert, und dort habe ich dann meinen Schlüssel auf einem Tisch liegen sehen! Ich möchte mich ganz herzlich bei den beiden bedanken und sie unbedingt auf einen Kaffee einladen!“ Sie haben Frau Hirschmugls Schlüssel gefunden? Melden Sie sich beim „Grazer“, wir würden den Kontakt gerne vermitteln! Stoffsackerl statt Plastik am Markt + „Ich freue mich über den Stoffsackerlständer (ein umfunktionierter Kinderkleiderständer) am Bauernmarkt in St. Leonhard, den der Verein www.nachhaltig- in-graz. at aufgestellt hat“, schreibt „Grazer“-Leserin Jutta Müller- Bubik. „Hier kann man sich Stofftaschen nehmen und kann so Plastiksackerl einsparen, falls man doch eine Tasche vergessen hat. Überzählige Stoffsackerl können aber auch abgegeben werden. Eine sehr einfache, aber überaus sinnvolle Möglichkeit zu sparen. Angeblich werden nun weitere Bauernmärkte gesucht, die bereit sind, solche Sackerlständer aufzustellen“, sagt Müller-Bubik. KK (2), THINKSTOCK

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