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15. Juli 2018

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- Einsatzkräfte finden Häuser nicht: Falsche Hausnummern verwirren Polizei, Rettung und Feuerwehr - Schmückt sich da wer mit fremden Federn: Stadträtin Kahr beansprucht Ideen und Leistungen für sich - Achtung: Der Riesenbärenklau blüht wieder - Radnetz in Gries soll verbessert werden - Starbloggerin DariaDaria wird „Professorin“ in Graz

10 graz www.grazer.at

10 graz www.grazer.at 15. JULI 2018 Barrierefreies Graz www.grazer.at Hans Roth, Krautwaschl, Kriesche, Irmgard Holzer, Thomas Bäckenberger (v. l.) Der Bischof als Gipfelstürmer ■■ Zweieinhalb Stunden dauert die Wanderung auf den 2018 Meter hohen Himmelkogel in den Triebener Tauern. Bischof Wilhelm Krautwaschl: „Für mich eine Herausforderung.“ Auch der Superintendent der Evangelischen Kirche Wolfgang Rehner wird mitmarschieren. Es geht um das Finale im Jubiläumsjahr 800 Jahre Diözese Graz-Seckau. Dafür hat Künstler Richard Kriesche ein Gipfelkreuz mit dem Slogan „Du bist nicht allein!“ kreiert. Höhepunkt ist die Aufführung von Haydns Schöpfung. KK Claudia Schneider (hinten rechts) und ein Teil des „atempo“-Teams haben offensichtlich Spaß bei der Arbeit. SCHERIAU (2) Ein echter Vorzeigebetrieb Waldemar Zelinka (GF Citypark) und Christian Ofner KK Live-Backstube ■■ Am Freitag, den 27. Juli 2018, findet im Citypark ab 14.30 Uhr eine Live-Backshow mit Backprofi Christian Ofner statt. Der Profi verrät dabei Tipps und Tricks fürs Selberbacken und entführt dabei in die Welt des Brotbackens. Herzhafte Rezepte und eine unglaubliche Show. AKTION. Im Rahmen unserer Serie „Barrierefreies Graz“ checken wir Betriebe auf ihre Barrierefreiheit. Diese Woche war „atempo“ an der Reihe. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Die Stadt Graz, die Wirtschaftskammer, der Verein Selbstbestimmt Leben und „der Grazer“ haben gemeinsam die Aktion „Barrierefreies Graz“ gestartet. Dabei besuchen wir Unternehmen und sehen uns an, wie ernst sie es mit der Barrierefreiheit nehmen. Diese Woche waren wir mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Stadt Graz Wolfgang Palle beim Sozialunternehmen „atempo“ in der Heinrichstraße. „atempo“ hat unter anderem mit dem Gastronomiebetrieb „Das Lorenz“ eine absolute Vorreiterrolle in Sachen Barrierefreiheit übernommen. „atempo ist ein Vorzeigebetrieb“, erklärt Palle. „Von der Webseite bis zum Essen ist alles barrierefrei gestaltet. Die Tische sind so gestellt, dass Rollstuhlfahrer durchfahren können, es gibt klare Beschilderungen, barrierefreie Parkplätze und auch für Menschen mit Sehbehinderung ist was getan.“ Konkret kann man sich auf der Webseite die Texte vorlesen lassen, das Gleiche gilt für die Menüs, die man sich über die „capito“-App per QR-Code vorlesen lassen kann. Für hörbehinderte Menschen, die sich beim Lesen schwertun, werden die Speisen sogar auf Fotos gezeigt. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, sich die Lorenz-Menüs in Weckgläsern in die Firma schicken zu lassen. „Bei uns arbeiten immer fünf bis acht Menschen mit Behinderung mit“, berichtet Claudia Schneider von „atempo“. „Unser Ziel ist, sie in die Gastronomie weitervermitteln zu können.“ Das gelingt auch mit sehr beachtlichem Erfolg. Im Vorjahr hat jeder zweite Mitarbeiter einen Arbeitsplatz gefunden. „Denn richtig eingesetzt, sind Menschen mit Behinderung manchmal die besten Mitarbeiter“, ist sich Palle sicher.

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