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15. Dezember 2019

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- Sieben neue Parks für Jakomini - 450 Bewertungen: Grazer Ampeln im Check - Mehr Barrierefreiheit an der Uni-Bibliothek - Schwangere mit Kleinkind wurde weggeschickt: Wirbel um WCs auf Weihnachtsmärkten - Grazer Feuerwehr will Nummer 1 im Klimaschutz werden - Kostenloses Eislaufen auf der Euro-Eisfläche am Schwarzl - Schrotträdern geht es jetzt an den Kragen - Grazer Handel steuert auf Rekord zu - Bankerl am Rosenberg schon zwei Mal geklaut - Ausnahmeregelung zum Parken für Heimgärtner - Ramen-Bar Ichi go ichi e expandiert jetzt - 1. „Grazer“ Advent-Punsch

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8 graz www.grazer.at 15. DEZEMBER 2019 Motiviert standen die Aktivisten in der Schmiedgasse. KVB STMK Klimaschützer waren auf Tour ■ ■ „Schon jetzt haben wir in der Steiermark über 10.000 Unterschriften erreicht, die Hälfte davon alleine in Graz“, freuen sich die Initiatoren des steirischen Klimavolksbegehrens. Den vergangenen Freitag nutzte das Team, um Passanten vor dem Amtshaus in der Schmiedgasse zur Unterschrift zu bewegen. Zu den prominenten Unterstützern gehören Josef Zotter und Paul Pizzera, Martin Auer versorgte die Aktivisten mit Kaffee. A. Sippel, Pflegeleiterin Ulrike Kylianek, M. Eustacchio LEITNER Kekse für den guten Zweck ■■ Mit Bäckereien, Kuchen, Striezel und Keksen haben die FPÖ-Chefs Mario Eustacchio und Armin Sippel Passanten am LKH-Gelände zum Spenden animiert. 1025 Euro konnten immerhin gesammelt werden. 1000 Euro kamen zusätzlich von der FPÖ und wurden zusammen an die Kinderklinik Graz gespendet. In der Klinik wird das Geld für Anschaffungen für Frühchen wie auch für Weihnachtsgeschenke für die kranken Kinder verwendet. Schwangere mit Kleinkind wurde weggeschickt Wirbel um WCs auf Weihnachtsmärkten STIMMUNGSKILLER. Die Toiletten auf den Grazer Christkindlmärkten sorgen wieder für Zwist zwischen Betreibern, Lokalbesitzern und Gästen. Der aktuelle Fall einer „Grazer“-Leserin bringt zumindest einige kleine Verbesserungen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Liest man Online-Bewertungen, scheint der Fall von „Grazer“-Leserin Ulrike Feiertag kein Einzelfall zu sein. Vergangenen Samstag verbrachte sie den Nachmittag mit ihrer dreijährigen Tochter am Christkindlmarkt am Franziskanerplatz. Als diese auf die Toilette musste, ging sie mit ihr in eines der umliegenden Lokale. „Der Chef kam auf uns zu und fragte: ,Bitte?‘ Ich habe daraufhin gemeint, dass meine Tochter aufs WC müsse, und er meinte, wir mögen die Container-Toiletten draußen benutzen“, berichtet Feiertag. „Diese haben aber erst ab 16 Uhr geöffnet und wir waren um 13 Uhr im Lokal. Nebenbei sei erwähnt, dass ich hochschwanger bin!“ Darauf angesprochen, bestätigte der betroffene Lokalbesitzer, der namentlich nicht genannt werden will, den Vorfall: „Unsere Toiletten sind für unsere Gäste da – für sie halten wir sie sauber und ordentlich. An einem Wochenendtag kommen bis zu hundert Leute. Ich sehe nicht ein, wieso die alle bei uns aufs Klo gehen sollen. Die Veranstalter tragen dafür die Verantwortung, ich sehe auch nicht ein, wieso die öffentlichen WCs auch am Wochenende erst um 16 Uhr geöffnet werden – der Platz ist schon viel früher voll mit Leuten“, ärgert er sich. Aber nicht nur die Toi letten sorgen bei ihm für Unmut. „Direkt vor meinem Lokal steht eine Raclette-Hütte – bei dem Geruch möchte sich keiner meiner Kunden mehr in den Gastgarten setzen. Außerdem dürfen die ansässigen Gastronomen nicht mitmachen – die werden immer als Letztes gefragt!“ Lösungen gefunden Da widerspricht Citymanager und Advent-Verantwortlicher Heimo Maieritsch. „Die Gastronomen werden natürlich gefragt. Am Franziskanerplatz haben beispielsweise Don Camillo und dreizehn auch einen Adventstand. Dort kann man auch außerhalb der Container-Öffnungszeiten auf die Toilette gehen. Die Lokalbesitzer gehen halt unterschiedlich mit dem Thema WCs um: Manche freuen sich über potenzielle Gäste, manche heben ein kleines Entgelt ein, manche ärgern sich. Es hat sich aber noch niemand gemeldet, dass er uns gerne eine Provision zahlen möchte für den zusätzlichen Umsatz, den er durch die vielen Gäste macht!“ Als Maieritsch und Franziskanerplatz-Verantwortlicher Walter Kriwetz von dem Fall der „Grazer“-Leserin hören, bemühen sie sich sofort um Verbesserungen. „Die Beschilderung bzw. Information bezüglich der WC-Möglichkeit wurde verbessert – einige Hinweisschilder wurden wohl entfernt. Außerdem hat Rolf Pabeschitz vom Platzhirsch, der sich um die Organisation der WC-Anlage kümmert, ab sofort an den verbleibenden Samstagen und Sonntagen eine Betreuung ab 13 Uhr organisiert“, berichtet Maieritsch. Im Joanneumsviertel kann übrigens die Toilette im Universalmuseum Joanneum benutzt werden. Am Hauptplatz, Mariahilfer Platz, Schlossbergplatz und Jakominiplatz werden die öffentlichen WCs in der Adventszeit verstärkt betreut. GRAZ TOURISMUS/SCHIFFER

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