7 TAGE SONNTAG

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14. Oktober 2018

- Winterspiele 2030 in Graz: Die olympische Flamme lodert wieder - Graz kämpft für Flüsterbims - Dreispuriger Ausbau der A9 rückt näher - Grazer Dom braucht Hilfe für Renovierung - Klimabilanz hat sich verbessert - 48 Prozent der Grazer Volksschüler auch nachmittags in der Schule - Graz soll seine Wildtiere besser schützen - Neue Vision für die Merangasse - EuroSkills und Aufsteirern: Handwerk trifft Tradition - Christbaum heuer nur auf Kurzbesuch - 8. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

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18 graz www.grazer.at 14. OKTOBER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Ärger ist hausgemacht ! Statement zur Leserkritik über lange Wartezeiten in der Rubrik „Unter’m Uhrturm“: Selbstverständlich können wir den Unmut aller Wartenden nachvollziehen. Wir müssen aber darauf hinweisen, dass die Wartezeiten zu dieser Zeit ein seit Jahren hausgemachtes Problem sind, das alle Betroffenen bei entsprechendem Verhalten leicht vermeiden können. Schüler erhalten das Antragsformular seitens der Schule bereits am Schulende. Es besteht also die Möglichkeit, während drei Sommermonaten ein neues Ticket stressfrei und ohne in der Schlange zu stehen abzuholen. Insgesamt werden von uns jährlich rund 21.000 Schülertickets ausgegeben, nur 50 Prozent davon werden in den Sommerferien bis Schulbeginn ausgegeben. Die anderen 50 Prozent werden nach Schulbeginn, aber verstärkt in den Tagen vor Fristende abgeholt. Gemeinsam mit wartenden Studenten und anderen Kunden entstehen so Wartezeiten, die trotz einer Verdoppelung unseres Schalterpersonals (zehn statt fünf offenen Schaltern) an diesen Tagen im Mobilitätszentrum am Jakominiplatz nicht schnell abgearbeitet werden können. Seitens der Holding Graz werden auch im kommenden Jahr an den Schulen Anträge an Eltern und Schüler zeitgerecht ausgeteilt. Damit treffen wir wieder alle organisatorischen Vorkehrungen, um den Kunden das Abholen der Tickets ohne Wartestress zu ermöglichen. Gerald Zaczek-Pichler, Konzernsprecher Holding Graz * * * Wer ist da zuständig? Auf dem Weg rund um den Hilmteich steht schon seit geraumer Zeit ein Schutzgitter vor einer desolaten Mauer. Das ist gut. Weniger gut ist, dass dieses Gitter schon seit ziemlich langer Zeit dort steht und die Mauer noch immer desolat ist. Der Grund dafür liegt in der Zuständigkeit der Behörden: Die Holding Graz im Eigentum der Stadt Graz sagt, möglicherweise ist dafür die Gebäudeverwaltung (im Eigentum der Stadt Graz) zuständig, die wiederum vermutet das Forstamt (im Eigentum der Stadt Graz), da ja dahinter Bäume sind. Das Forstamt vermutet das Stadtgartenamt (im Eigentum der Stadt Graz) als die zuständige Stelle, es könnte natürlich auch das Katastrophenschutzreferat der Stadt Graz zuständig sein, da ja die Mauer durch ein Unwetter beschädigt wurde. Der Wildbachverbau wurde noch nicht kontaktiert. Vielleicht ist es Herrn Bürgermeister Nagl möglich, eine zuständige Behörde zu bestimmen, damit die Mauer endlich saniert wird. Franz Rothwangl, Graz * * * Genauer informieren! Vielleicht sollte der „Grazer“- Leser Gunter Hening, bevor er Ihre „Grazer“-Hotline benutzt, sich informieren, dass es rund um Graz mehrere Ausgabestellen gibt. Da es sich beim Schüler-, Lehrlingsausweis sowie beim Top-Ticket um einen Verbundfahrschein handelt und nicht, wie Gunter Henning fälschlicherweise angibt, um ein Graz-Linien-Ticket! Das heißt folglich, dass man das Ticket auch zum Beispiel bei der ÖBB, der Post, der GKB und auch bei der Firma Watzke uvm. lösen kann. Diese Unternehmen haben Ihren Standort auch in Graz. Leider kommt noch dazu, dass sich viele Eltern erst nach dem Schulanfang bemühen, die Tickets für ihre Kinder zu kaufen. Leider wird vonseiten des Steirischen Verkehrsverbundes auch zu wenig Werbung bzw. Information betrieben, wo und ab wann die neuen Ausweise erhältlich sind! Also die Schuld immer wieder bei den Graz Linien zu suchen, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Daniel Krag, Graz Gefahr für lob und tadel. Diesmal gibt’s Freude über großzügige Bäckereimitarbeiterin und ernste Sorgen über Gefahrenstelle für Kinder. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die „Grazer“-Hotline 0 316/23 21 10 Die historischen Zirkuswagen, die meisten bis zu 138 Jahre alt, kommen mit einem Circus-Roncalli-Sonderzug am Dienstag in Graz an. kathrin schffi/showfactory Der Roncalli-Zug kommt ■■ Am kommenden Dienstag ist es wieder so weit: In Graz rollt der bunte Zirkus-Sonderzug mit nostalgischen Wagen ein. Als einziger Zirkus in Deutschland und Österreich reist Bernhard Paul’s Roncalli noch über die Schiene. 25 Aufbauhelfer werden das 16 Meter hohe Chapiteau (Zirkuszelt) entfalten und heben. Der Aufbau des Zeltes dauert zwei Tage. Das Zelt ist an der höchsten Stelle 16 Meter hoch und hat 1500 Sitzplätze und 61 Logen. In die Manege werden Großzügigkeit + „Schön, dass viele Grazer Geschäfte und Lokale übrig gebliebenes Gebäck an Bedürftigeneinrichtungen spenden; dass aber auch an ‚normale‘ Kunden noch genießbare Weckerl weitergegeben werden, hat mich zusätzlich gefreut“, berichtet Leserin Herti Konrad. Sie war kürzlich in „Gotthardt’s Bakery“ auf einen Kaffee. „Als ich noch ein Brot mitnahm und mich nach den Zutaten eines Kurkuma-Weckerls erkundigte, meinte die Mitarbeiterin: ‚Wissens was, ich schenk Ihnen das Weckerl und geb Ihnen noch eins dazu.‘“ Das ist großzügig und ressourcenschonend. dann acht Kubikmeter Sägespäne verteilt. Noch ein paar Zahlen: Insgesamt werden zwölf Kilometer Kabel, fünf Kilometer Wasserleitungen und drei Kilometer Abwasserschläuche verlegt. Mehr als 10.000 LED-Glühbirnen werden jeden Abend die Roncalli- Landschaft in Licht tauchen. Große Premiere ist am Freitag, 19. Oktober 19:30 Uhr auf der Grazer Messe. Circus Roncalli gastiert in Graz noch bis zum 11. November.

14. OKTOBER 2018 www.grazer.at graz 19 Kinder! Gefahrenstelle für Kinder – „Ich wohne in der Hartfelderstraße in Graz, die nach Süden verlaufend in die Klusemannstraße mündet. Ich habe schon bei verschiedenen Stellen die großen Gefahren für die Schüler des BRG Klusemann aufgezeigt, aber nie eine Reaktion bekommen“, klagt die „Grazer“-Leserin Renate Leyacker. „Kinder und Jugendliche pilgern in großen Scharen von der Kärntnerstraße durch die Klusemannstraße zur Schule. Unterm Uhrturm www.grazer.at Ab 7 Uhr früh wird’s gefährlich, denn die Straße ist eng, zugeparkt und die Kinder gehen oft in breiten Reihen nebeneinander. Ich bin täglich zur Arbeit gefahren und war entsetzt, wie gefährdet diese Kinder sind. Teilweise gibt es auch keinen Gehsteig.“ Die Leserin schlägt auch gleich eine Lösung vor: Die Klusemannstraße und eine der Parallelstraßen sollen zu Einbahnen erklärt werden, das müsste helfen. Thinkstock (1), KK (1) Mutter-Tochter-Tag ■■ Mütter und Töchter werden am Freitag, 19. Oktober, im Geschirr- und Küchenfachgeschäft Klammerth in der Herrengasse verwöhnt. Auf die shoppenden Mütter und deren Töchter warten Sekt und Macarons von Mészáros Macaron & Dessert Boutique, die das Einkaufen auch kulinarisch unterhaltsam gestalten sollen. Außerdem gibt es zu jedem Einkauf ab 100 Euro den Klassiker unter den Kochbüchern, das St. Martina Weinhandl (Geschäftsführerin Klammerth) und Martin Weinhandl laden zum 1. Mutter- Tochter-Tag in der Herrengasse. Klammerth Martiner Kochbuch, gratis dazu. Klammerth-Geschäftsführerin Martina Weinhandl möchte mit der Aktion Müttern und Töchtern einen Anlass bieten, gemeinsam etwas zu unternehmen und Zeit miteinander zu verbringen. Der Familienbetrieb Klammerth hat es sich zum Ziel gesetzt, unter dem Motto „Über den Tellerrand schauen“ den gemeinsamen Momenten am Tisch wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

2021